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Zu viele Männer
 
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Zu viele Männer (Broschiert)

von Lily Brett (Autor), Melanie Walz (Übersetzer)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Erfolgsautorin mit Schatten

Lily Brett und ihr neues Buch «Zu viele Männer»

Ihrem fein gelockten dunklen Haar ist anzusehen, dass es bei feuchter Luft zu einer krausen Dauerwelle zusammenschnurrt. Das und noch vieles mehr weiss man auch als gelegentliche Leserin ihrer «Zeit»-Kolumne «Schöne Grüsse aus New York», und man verabredet sich weiss Gott nicht mit der Schriftstellerin Lily Brett, um derlei Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aber solche Nebensachen schieben sich unweigerlich vors Auge, auch ihre Vorliebe für die Farbe Schwarz oder braungoldene Transparenz. Schwer zu sagen, ob diese schnell gewachsene Nähe zur Autorin zumindest teilweise das Geheimnis ihres Erfolges ausmacht.

Zur Besonderheit der Autorin Lily Brett gehörte jedenfalls von Anfang an, dass sie ihr eigenes Leben und das ihrer Familie literarisch umgearbeitet hat. Ihre erste Romanfigur, Esther Zepler aus «Einfach so», hat sie in Deutschland – zwar nicht auf Anhieb, aber spätestens mit Erscheinen der Taschenbuchausgabe – in den Rang einer Bestsellerautorin erhoben. Diese reichlich respektlos und frivol daherkommende Protagonistin mit dem ungewöhnlichen Beruf einer Nachrufeschreiberin sieht sich immerhin als jemand, der «zu einer Gemeinschaft gehört, die sich um die Toten kümmert». Auch tiefste Einblicke in Menopause, Gewichtsprobleme und drei erfolgreich abgeschlossene Analysen, die ausführlich in die Autobiographie «Zu sehen» eingeflossen sind, konnten Lily Brett nicht zur Selbsterfahrungsautorin stempeln. Das Geheimnis Lily Bretts ist letztlich keins, denn sie meint, dass alle Schriftsteller Teile von sich selber ausschreiben, dass alles, was in die Feder fliesst, von niemand anderem als vom Autor selber stamme. Die manische Schreiberin hat heute eine ganz einfache Formel für ihre Arbeit gefunden: Darüber schreiben, was es heisst, ein Mensch zu sein.

Rückkehr nach Polen

Mit ihrem neuen Roman «Zu viele Männer» entfernt sich Lily Brett vom vertrauten Alter Ego dieser Edith Zepler, ihrer Künstlerehe und ihren drei Kindern; nur Edek, der australische Vater der Protagonistin, bleibt in grossen Zügen erhalten. Bretts neue Heldin heisst Ruth Rothwax, dreiundvierzig, dreimal geschieden, alleinstehend, kinderlos, Inhaberin der erfolgreichen New Yorker Firma Rothwax Correspondence – als Mitglied des schreibenden Gewerbes und mit besagtem Vater ein weiteres Alter Ego der Autorin, aber weniger behaftet mit den unangenehmen Yuppie-Eigenschaften einer New Yorker Überlebenskünstlerin. Eine «Liebesgeschichte zwischen Vater und Tochter» nennt Lily Brett den unter vielen Mühen entstandenen Roman, der sich auf ein gefährliches Terrain begibt: ins Zentrum des Holocaust, in den ungeschützten Raum einer erzählten Erinnerungsarbeit. Ruth und Edek Rothwax befinden sich nämlich auf einer Polenreise; die Anbindung an die Familiengeschichte der Autorin ist unübersehbar. Lily Bretts Eltern sind Auschwitz-Überlebende, sie selbst wurde 1946 als Lilijahne Breitstein im Durchgangslager Feldafing in Bayern geboren. Dort hatten sich ihre Eltern, die im Ghetto von Lodz geheiratet hatten, zufällig nach dem Krieg wieder getroffen und wanderten bald darauf nach Australien aus.

Das ist der Grund, warum Polen bis heute eine Art Magnetwirkung auf Lily Brett ausübt. Die Psychoanalyse hat sie gelehrt, dass das Wissen um die eigene Herkunft unabdingbar zur Selbsterkenntnis und damit zum menschlichen Reifeprozess gehört. «Wenn ich auch im Kopf verstehe, dass alle verschwunden und tot sind, ist Polen für mich der einzige Platz auf der Erde, wo eine jüdische Gemeinde existiert. Ich habe jahrelang nach ihnen gesucht, obwohl sie nicht mehr da waren. Heute ist für mich der Friedhof der einzige Ort, wo ein Treffen mit europäischen Juden möglich ist. Das Land muss deshalb eine so starke Anziehungskraft auf mich ausüben, weil es eine so lebendige jüdische Kultur beherbergte. Ich habe unzählige Reisen dorthin gebraucht, um zu verstehen, dass die einzigen Orte, die übrig geblieben sind, Friedhöfe und Todeslager sind.»

Zu den «Höhepunkten» der Polenreise von Ruth und Edek Rothwax gehören natürlich der Besuch des ehemaligen Wohnhauses der Familie in Lodz, das seit deren Umsiedlung ins Ghetto von einem polnischen Ehepaar bewohnt wird, der Besuch von Krakau und der Todeslager Auschwitz und Birkenau. Dabei verhehlen weder Romanfigur Ruth Rothwax noch Lily Brett persönlich ihr Erschrecken und ihren Abscheu angesichts des virulenten alltäglichen Antisemitismus im heutigen judenfreien Polen. Angesichts der offensichtlichen Vermeidungsstrategie der Polen, sich mit der jüdischen Geschichte zu beschäftigen, erhebt die Schriftstellerin den Vorwurf, die Vergangenheitsbewältigung sei dort bis heute unterblieben; im Roman bringt Ruth Rothwax' Empörung darüber sogar das erzählerische Gleichgewicht ins Wanken.

In «Einfach so» war der Transfer aus der New Yorker Gegenwart in die KZ-Vergangenheit deutlich als erzählerischer Kunstgriff abgegrenzt; «Zu viele Männer» ist jedoch, um es mit Lily Bretts eigenen Worten zu sagen, als eine Auseinandersetzung mit den Nachwehen des Holocaust anzusehen: mit den Folgen des Mordens, mit den tiefgreifenden und anhaltenden Auswirkungen auf alle Betroffenen, mit der schmerzvollen Tatsache, dass es all diese zerbrochenen, verlorenen, toten Menschen gibt – auch mit der Sorglosigkeit, die noch heute im Umgang mit jüdischen Besitztümern offenbar wird.

Der Tod als Arbeit – und Attraktion

Aber «Zu viele Männer» wäre kein Roman von Lily Brett, wenn er nicht den unverwüstlichen Überlebens- und Lebenskünstler Edek Rothwax als Antipoden, als «Korrektur und Gegengift» zu seiner oft aus der Rolle fallenden Tochter entwickelte und ihm in Zofia und Walentyna noch zwei skurril-liebenswerte Helferinnen zur Seite stellen würde. Sogar Ruths imaginierten Zwiegesprächen mit dem Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss als Insasse des Zweiten Himmelslagers versteht die Autorin noch einen humorvollen Aspekt abzugewinnen. Sie habe absichtlich den «ganz normalen Mann» Höss als «Zeitzeugen» ausgewählt, weil sie schon seit Jahren über die ganz normalen Menschen schreiben wollte, die grauenvolle Dinge tun. Für Lily Brett ist Höss tatsächlich ein ganz normaler Familienvater, einer, der auch im Todeslager, wie es ausdrücklich heisst, harte und gute Arbeit geleistet hat.

Wie unversöhnlich Lily Brett jedoch der Vermarktung des Holocaust gegenübersteht, sieht man schon daran, dass sie die ahnungslose Ruth Rothwax auf einen von «Schindlers Liste» inspirierten Parcours nach Kazimierz schickt und deren Wut Empörung noch einmal zum Überkochen bringt. «Es ist ein Witz, eine Kultur in eine Touristenfalle zu verwandeln. Es ist ein Witz, Geld mit Menschen zu verdienen, die ermordet wurden, ein Witz, wenn sich die Darsteller in den Kabaretts grosse Nasen aufsetzen, um für die Touristen jiddische Lieder zu singen.» Die Gefahr, dass sie als Autorin in den Sog der sogenannten «Holocaust-Industrie» geraten könnte, sieht Lily Brett jedenfalls nicht. Sie klingt sehr bescheiden, wenn sie über ihre Rolle als Schriftstellerin spricht. Sie will ihre Leser zum Lachen und zum Weinen, allerdings auch zum Denken bringen; mehr würde sie nicht verlangen. Wenn man ihr zuhört, verschwindet die Autorin mit den extravaganten Erzählsprüngen, mit dem zuweilen grenzüberschreitenden jüdischen Humor. Man sieht eine Frau vor sich, die als Tochter von Holocaust-Überlebenden, als einzige Nachfahrin einer einst weitverzweigten ermordeten Familie eine besondere Dimension von Erfahrung besitzt, die sie einfach an ihre Leser weitergeben muss.

Marli Feldvoss

Bücher von Lily Brett in deutscher Übersetzung:

Lily Brett liest am Dienstag, 3. April, um 20 Uhr im Restaurant Falcone an der Birmensdorferstrasse 150 in Zürich. Billette: Telefon (01) 450 73 83. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Ruth Rothwax, eine 43-jährige Geschäftsfrau, führt nach drei Scheidungen ein angenehmes Single-Leben in New York. Nicht ihr perfekt organisierter Alltag macht ihr zu schaffen, sondern die Vergangenheit ihrer Eltern, polnische Juden, die den Holocaust überlebten. Ruth reist nach Polen und überredet auch ihren 80-jährigen Vater, ihr auf den verwischten Spuren jüdischen Lebens zu folgen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Es triefe der Hass, 3. November 2001
Diese Rezension stammt von: Zu viele Männer (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin ist Kind von Holocaust-Überlebenden und schreibt diesen Roman zwar nicht als Autobiografie, auf weiten Strecken wird man den Eindruck jedoch nicht los, dass er es ist. Packend und für den Leser bis zur letzten Seite fesselnd schreibt sich die Autorin offensichtlich ein tiefliegendes Bedürfnis von der Seele. Sie erzählt von einer fiktiven, in Amerika lebenden Tochter von Holocaust-Überlebenden, die ihren Vater, der - Zufall? - in Australien lebt mit einer Reise nach Polen zwangsbeglückt. Man wird hin und hergerissen zwischen dem irrlichternden Suchen der Tochter nach dem Sinn dieser Reise und der teilweise frustrierend banalen Art des Vaters mit dieser Reise umzugehen, was gegen Ende des Buches als Abwehr verständlich wird. Dazwischen schiebt sich eine zweite Handlungsebene mit beinahe wahnhaftem Charakter deren literarischer Sinn nicht nachvollziehbar ist, denn als Gag ist diese deplatziert. Das Buch wäre nun beinahe uneingeschränkt zu empfehlen, wäre da nicht dieser triefende Hass auf alles polnische und auf die Polen in toto. Durch diese (zwar menschlich nachvollziehbare Emotion, wenn man die Geschichte der Schreibenden einkalkuliert) fortlaufende Suada wird dieser Roman um nichts besser, als es die dummen Antisemitismen sind, unter denen die Juden im Krieg, vorher und nachher zu leiden gehabt haben. Dieser blanke Hass macht es einem schwer, nicht Parallelen zwischen den Verallgemeinerungen der Antisemiten und denen der Autorin zu ziehen und das lag wohl nicht in deren Absicht.
Trotz allem sollte man dieses Buch gelesen haben. Es liest sich flüssig, man muss sich nicht sonderlich anstrengen und es gibt einem Anlass, neue Zusammenhänge zu entdecken, die einem bei oberflächlichler Beschäftigung mit den Folgen des Holocaust nicht ohne weiteres in den Sinn kommen. Außerdem bekommt man einen Eindruck davon, wie es einem Analytiker geht, der dem Aufarbeitungsprozess seiner Klientin beiwohnt - und das widerfährt einem nicht alle Tage...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lily Bretts neuer Roman, 15. April 2001
Von A. Rank "bookcrosser" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Zu viele Männer (Gebundene Ausgabe)
Die in New York lebende, 43-jährige Ruth fährt mit ihrem Vater Edek, einem Auschwitz-Überlebenden, nach Polen. Für Edek ist es das erste Mal, dass er seit Kriegsende wieder dorthin kommt. Langsam und in mehreren Stationen nähern sich Ruth und Edek dem eigentlichen "Höhepunkt" der Reise, dem Besuch im Vernichtungslager Auschwitz. Es gelingt Lily Brett meisterhaft, die unterschiedlichen Positionen und Umgangsweisen der beiden Hauptfiguren mit der Situation gegenüberzustellen. Darüber hinaus beschreibt sie sehr stimmungsvoll die Atmosphäre, die Gefühle. Packend sind beispielsweise all jene Szenen, die in Lodz bei den Menschen spielen, die in Edeks ehemaligem Haus wohnen und die auf widerwärtigste Weise versuchen, aus Edeks und Ruths Verlusten Kapital zu schlagen. Kein Detail lässt Brett aus, und auf diese Weise gelingt es ihr, diese Reise und alle Gefühle, die sie auslöst, plastisch im Leser entstehen zu lassen. Entgegen die Kritik, die vor kurzem im Spiegel war, empfinde ich das Buch als spannend und sehr empfehlenswert, wenn es auch Schwächen hat. Eine große Schwachstelle sind Ruths "Gespräche" mit dem Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss, der sich aus dem Jenseits bei ihr meldet. Wenn auch die Gespräche inhaltlich sehr interessant sind, so ist doch die Situation, in der sie stattfinden, viel zu weit hergeholt. Das kann einfach nicht überzeugen. Brett beleuchtet auch fundiert und kenntnisreich verschiedene Aspekte des aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umgangs mit der Judenvernichtung, beispielsweise die Zwangsarbeiterentschädigung. Aber in erster Linie ist das Buch ein Roman, und wie ich finde, ein spannender und guter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Atmosphärisch dicht und sehr wütend, 16. April 2009
Lily Bretts umfangreichstes Buch. Und gleichzeitig ihr humorlosestes und wütendstes.
Die Protagonistin Ruth, Lily Bretts Alter Ego, fährt mit ihrem Vater Edek nach Polen.
Sie besuchen Lodz, das Ghetto, Krakau, Auschwitz und Birkenau. Stationen, die Ruth Eltern gegangen sind, bevor sie nach dem Krieg und nach dem Überleben der Lager nach Australien auswandern konnten.
Ruth hasst Polen und die Polen. Sie hasst den Antisemitismus, den sie dort vielerorts antrifft. Sie ist erschüttert, wie sehr Juden und jüdisches Leben in Polen ausgemerzt wurden. Wie alles weg ist, nur der Antisemitismus ist geblieben.
Ruth ist die meiste Zeit der Fahrt schlecht. Sie übergibt sich wiederholte Male. Die meisten Polen würde sie am liebsten schlagen, wenn nicht gleich erschlagen. Das Buch ist so wütend, wie es wütender nicht geht.
Ruth führt gedankliche Dialoge mit Rudolf Höß, dem Auschwitz-Kommandanten. Oder vielmehr erscheint er ihr als Geist. Er befindet sich im Zweiten Himmelslager, was eine nette Umschreibung für die Hölle ist. Ruth kann ihn quälen, indem sie mit dem Fuß aufstampft. Und davon macht sie eifrig Gebrauch. Die Gespräche mit ihm sind zum größten Teil hanebüchen und zum kleinen Teil Infodrops. Wenn man etwas über Höß lesen will, sollte man vielleicht besser seine Biografie lesen. Als Lektorin hätte ich die Höß-Abschnitte heraus gestrichen, sie sind Unsinn.
Ich kann den Hass und die Wut der Autorin auf die Polen verstehen. Sie musste schließlich mit schwer traumatisierten Eltern leben, trotzdem hat mich dieses Unerbittliche rein literarisch gesehen gestört.
Was nicht nur den Leser Wunder nimmt, sondern auch die Autorin, ist, dass sie die Polen hasst. Die Deutschen nicht.
Warum ich das Buch trotzdem empfehlen würde: Es ist atmosphärisch dicht. Packend und sehr fesselnd. Wenn man ein Lily Brett Buch begonnen hat, kommt man so leicht nicht mehr davon los. Die Beziehung zwischen Ruth und ihrem Vater ist ganz wunderbar beschrieben. Die Autorin versteht es, Gefühle, die bei Überlebenden beim Besuch der Todeslager hochkommen zu beschreiben, und ebenso die Gefühle der Kinder von Holocaust-Überlebenden, wenn sie auf den Spuren, der Vergangenheit ihrer Eltern wandeln.
Es war eindrücklich beschrieben, wie ihnen zumute ist.
Dieses Buch ist wahrscheinlich wahrlich keins für Humor  für den Humor, durch den Lily Brett sich sonst so auszeichnet. In Birkenau gibt es nichts zu lachen.
Darum lässt diese wahre Tour de force die Leichtigkeit der anderen Brett-Bücher vermissen. Warum allerdings die Protagonistin den Polen als Gesamtheit einen solchen Hass entgegen bringen muss, warum sie sich soweit herab lässt, Höß zu quälen, und sich damit mit ihm auf eine Stufe zu stellen, ist mir ein Rätsel. Es war mir nicht sehr wohl dabei, das zu lesen, weil es Tätermethoden waren. Es kann kaum die Absicht der Autorin gewesen sein, sich genauso zu verhalten wie die, deren Verhalten sie ablehnt.
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5.0 von 5 Sternen spiegelhalterin
Für mich war das Buch ein Spiegelbild der polnischen wie auch der mitteleuropäischen Gesellschaft. Die geistige Auseinandersetzung mit dem Familienvater Höß hat etwas besonderes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2008 von carlos

2.0 von 5 Sternen Mäßig gutes Buch
Ich habe dieses Buch als ein Sonderangebot gekauft und war nach dem Lesen froh, nicht allzu viel Geld dafür bezahlt zu haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2003 von minna_tigerfoot

5.0 von 5 Sternen Umwerfend!
Für alle die sich für das Judentum interessieren ein Muß, alle anderen bringt es vielelicht auch ein Stück weiter. Es ist ein Roman, aber ungemein informativ und echt. Lesen Sie weiter...
Am 12. Oktober 2002 veröffentlicht

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Wer "einfach so" und "zu sehen" gelesen hat, wird das Gefühl nicht los, Lily Brett schreibt von sich selber ab. Lesen Sie weiter...
Am 17. September 2002 veröffentlicht

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Ich fand dieses Buch äußerst packend und eindringlich. Es behandelt hervorragend die Schwierigkeiten, ja Traumata, eines Kindes von KZ-Überlebenden. Lesen Sie weiter...
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Eigentlich - wenn man den blickfängerischen Titel (er könnte auch "Gesund durch Müsli" oder "Mercedes, das beste Auto der Welt" lauten) überwunden hat - ein... Lesen Sie weiter...
Am 4. Juni 2001 veröffentlicht

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