Als ich bereits vor vielen Jahren von Herrn Grupp, dem Leiter des Omnia-Verlages, den Auftrag für das vorliegende Buch "Zu Hause in Europa" bekam, gab es noch kein Maastrich und die Europäische Union in ihrer heutigen positiven Form zeichnete sich erst langsam ab. Ich war damals nicht nur Weltenbummler und überzeugter Europäer; ich war auch der Meinung - und bin es noch heute -, nur mit Europa haben wir beruflich, privat und GESELLSCHAFTLICH eine Chance. Die beruflichen und privaten Chancen sind im Buch ausreichend aufgezeigt und wurden bereits von tausenden - meist jüngeren - Menschen wahr genommen. Die gesellschaftliche Chance sehe ich darin: Vermeidung von Kriegen, Ablehnung von Rassismus und Faschismus, besonders jungen Menschen ein Ziel vorgeben, friedlich sowie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll zusammen zu leben. Es hat den Anschein, dass sich dieser Wunschtraum, den ich mit meinen Manuskripten ausdrücken möchte, trotz allem verwirklicht. Umso dankbarer bin ich dafür, dass ein weiterer Autor, Ekkehard Kroll, aktiv an der Neuauflage von "Zu Hause in Europa" mitgearbeitet hat. In meiner schwierigen Krankheitsphase war es das überlegene Handeln des Omnia-Verlages in der guten Zusammenarbeit mit Ekkehard Kroll, die unser Buch nicht nur überleben ließen; der Kollege Ekkehard Kroll hat kenntnisreich mit zahlreichen zusätzlichen Fakten das Buch verbessert. Dafür bin ich dankbar. Aber auch Stolz erfüllt mich. War ich doch vor vielen Jahren der erste Autor, der diese "praktischen Europa- und Arbeitsmöglichkeiten im Ausland" bearbeitet und veröffentlicht hat. Damals hieß es oft in den Verlagen: "Europa und Ausland? Dahin fährt man doch nur zum Urlaub! Wer will da schon arbeiten oder studieren?" Die meisten Verlage winkten bei diesem Thema ab. (Heute gehören solche Bücher schon zum guten Ton und zur Selbstverständlichkeit eines Verlagskataloges). Umso dankbarer bin ich heute in der Rückschau Herrn Grupp und dem Omnia-Verlag, dieses Thema bereits vor vielen Jahren konsequent verfolgt zu haben. Wenn die Europa-Redaktion des Süddeutschen Rundfunks in ihrer Sendung unser Buch als "den besten derzeit auf dem Markt befindlichen Ratgeber" bezeichnet, sollte uns das alle mit Stolz erfüllen. Denn finanziell verdient haben wir alle nichts an diesem Buch. Die kosten- und zeitaufwendigen Recherchen und die Überarbeitung liegen über dem Erlös. Wir haben zumindest in diesem Fall aus Idealismus gearbeitet. Mögen noch viele, viele Menschen die Grenzen in ihren Kopf sprengen und die Grenzen Europas überschreiten. Um dort zu arbeiten, zu studieren, zu lernen oder zu leben. Es scheint mir unsere einzige Chance!
Lob oder Beschimpfungen bitte an: Kurt H. Setz, Autor & freier Journalist ** 9 Route 558 (Sarl Secc), F-83310 Grimaud (Frankreich), Tel. & Fax: 00-33-494-43.39.38 ** e-mail: kus.info@wanadoo.fr