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Zornige grüne Insel: Eine irische Saga [Taschenbuch]

Liam O'Flaherty
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Juni 2004
Im Jahr 1845 begann für Irland eine Folge von Katastrophen, die alle gewohnten Entbehrungen übertraf. Durch eine Kartoffelkrankheit sahen sich die Menschen ihres Hauptnahrungsmittels beraubt; die Pachtzinse waren nicht mehr aufzubringen. Die kleinen Pächter standen - der eine früher, der andere später - buchstäblich vor dem Nichts. Die Leute starben an Flecktyphus oder 'einfach' an Hunger ...

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 8., Aufl. (Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257213301
  • ISBN-13: 978-3257213300
  • Originaltitel: Famine.
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.241 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Liam O'Flaherty, 1897 auf Irlands verlassenen Aran Islands geboren, wurde - zum Priester bestimmt - von Dubliner Jesuiten erzogen, bis ihn die britische Armee einzog. Nach dem ersten Weltkrieg trampte er als Gelegenheitsarbeiter und Matrose durch die Welt, kämpfte im irischen Bürgerkrieg auf republikanischer Seite und schrieb mit dem Roman 'Die Hungersnot' ein klassisches Werk irischer Geschichte und Literatur. Mit Frank O'Connor und Sean O'Faolain bildet er das Dreigestirn des modernen anglo-irischen Realismus.1930 bereiste der 'aristokratische Sozialist' und 'wilde Ire' Russland; seinen Bericht müsste man eine Satire nennen, wenn er nicht ein Porträt wäre; seine Prognosen der machtpolitischen Entwicklung hat die Wirklichkeit bis in Details bestätigt; seine System-Analyse hat an Aktualiät noch gewonnen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erschreckend realistisch,aber unbedingt lesenswert 30. April 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Zornige, grüne Insel" von Liam o'Flaherty, geschrieben in den 30er Jahren, ist eines der realistischsten, aber somit auch bedrückendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Der Autor versteht es den Leser in die Welt der irischen Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts hineinzuversetzen. Etwas düster, dreckig, vielleicht auch ordinär, auf alle Fälle jedoch alltäglich, erscheint uns anfangs das Leben der Familie Kilmartin, welches uns präsentiert wird. Ich persönlich war schon dazu geneigt, aufgrund dieser deprimierenden Schilderung das Buch nach den ersten Kapiteln aus der Hand zu legen. Doch nur derjenige, der bereit ist weiterzulesen, wird auch wirklich in die Tiefe dieses Buches einsteigen können. Motiviert durch die Schilderung weiterer Personen, die Hoffnung, Sauberkeit, ja gewissermaßen Glanz in die armselige Hütte und in das Leben im Tal drum herum brachten, las ich dann doch weiter. Und erst eine ganze Weile später sollte ich erkennen, wie gut es der Familie anfangs noch ging, dass Schweine und Hühner in der Küche gehalten ein Zeichen für Wohlstand - und für Nahrung - waren. Mit dem gnadenlosen Eintreiben der Pachtzinsen der britischen Obrigkeit und der verfaulenden Kartoffelernte fing dann das Unglück der Menschen im Ort erst an. Der erste Tod einer Frau ist noch eine schreckliche Angelegenheit, die die Anwohner in Unruhe versetzt. Doch im Laufe der Zeit häufen sich die Todesfälle, werden Alltag. Die Menschen stumpfen ab, sind überhaupt nicht mehr in der Lage, die schreckliche Situation um sich herum vollständig zu begreifen. Lesen Sie weiter... ›
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringliche Familiensaga 6. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In "Zornige grüne Insel" beschreibt Liam O'Flaherty eindringlich das Leben, Lieben und Leiden einer irischen Familie zur Zeit der großen Hungersnöte. Dabei stellt er detailgenau und ohne moralisierend den Zeigefinger zu heben den politischen und historischen Hintergrund der Hungersnöte dar; dem Leser soll klar werden, daß auch auf der Seite der Engländer, die in diesem Zusammenhang sowohl historisch als auch in "Zornige grüne Insel" den Buhmann abgeben müssen, lediglich Menschen Entscheidungen treffen, die sich dabei von nur allzu menschlichen Motivationen und Gelüsten treiben lassen. Das Schicksal der irischen Bevölkerung wird vor diesem historischen Hintergrund genau beschrieben, ohne dabei die Eigenarten der einzelnen Charaktere aus dem Auge zu verlieren. Hierbei drückt O'Flaherty nicht über die Maßen auf die Tränendrüsen der Leser, sondern bewahrt immer ein gewisses Maß an zukunftgerichtetem Optimismus. So schaffen einige der Hauptfiguren die Flucht aus Irland und erwarten in der Fremde eine bessere Zukunft, eventuell sogar die Rückkehr nach Irland. Umso bedrückender ist dafür das Schicksal der in Irland verbleibenden Bevölkerung, deren Situation immer verzweifelter wird. Insgesamt möchte ich "Zornige grüne Insel" jedem ans Herz lesen, der eine spannende und berührende Geschichte vor akkurat wiedergegebenem historischen Hintergrund lesen möchte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das unter die Haut geht 16. März 2002
Format:Taschenbuch
Die Lektüre dieses Romans hat mich total in ihren Bann gezogen.
Der Autor schildert den Überlebenskampf einer irischen Familie in der Mitte des 19. Jahrhunderts und weist dabei Paralleln zu Graham Brendans 'Irischer Nacht' auf. O'Flaherty lässt den Leser teilhaben am Leben der Familie Kilmartin - ein Leben, das von unmenschlichem Leid geprägt ist. Durch die flüssige Erzählweise
konnte ich das Buch kaum mal aus der Hand legen und kann es nur jedem, der sich für das irische Leben im 19. Jahrhundert interessiert, wärmstens empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Zornige gruene Insel: Eine irische Saga 12. Juli 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch ist interessant. Durch die Großgrundbesitzer, die horrende Pachten verlangten und rigoros mit Gewalt eintrieben, waren viele Iren gezwungen, nach Amerika ins gelobte Land zu flüchten. Die Iren sind ein sehr großer Bestandteil des amerikanischen Volkes. Als wir in Irland in einem Restaurant saßen, gesellte sich ein altes Ehepaar aus dem Yellow-Park/USA an unseren Tisch, die die Irlandlandreise von ihren Enkeln geschenkt bekommen hatten. Sie sollten das Land ihrer Herkunft kennen lernen. Das war ein bewegendes Erlebnis. In Dublin haben wir am Hafen steinerne Menschendenkmaeler gesehen, die an die massenhafte Auswanderung wegen der Hungersnot in Irland erinnern sollte. An diese Hungersnot erinnert das Buch. L. Seffer
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