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Es ist daher auch nicht überraschend, daß einige der Tracks auf dem mutigen ersten Soloalbum Zooma ein solches Post-Punk Feuer ausstoßen: Der einballernde Titel-Track wird eingehüllt in eine plätschernde Soundcollage und hämmert ein JPJ Bass-Riff mit einem "üblen Gitarrensolo" des Butthole Surfers Mitglied Paul Leary. Jones nimmt selbst dort noch Zeppelin wie seinen persönlichen Besitz in Anspruch, wenn er längst darüber hinaus wächst. "Snake Eyes", ein düsteres Blues Epos, das die Musik eines Streichorchesters rund um das phantastische Orgelspiel von Jones arrangiert, erinnert an "When The Levee Breaks", allerdings beeinflußt von Igor Stravinsky oder Bernard Herrmann; und man kann die Anklänge an "Trampled Under Foot" in den Bass-Figuren von "B. Fingers" nicht überhören. Das Instrumentalwerk Zooma unterstreicht die maßgebliche Rolle von Jones bei Zeppelin, sein tonangebendes und immer noch vitales Baßspiel und seine Ei...na, sagen wir, Courage. --James Rotondi
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dieses Album ist mehr als Genial,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zooma (Audio CD)
Ja ja, ich konnte es ja selber kaum verkraften dass Led Zeppelin sich nach dem schrecklichen todesfall von John Bonham (25.9.1980) trennten, aber das Leben muss weiter gehen. Auch wenn an der ein oder anderen stelle das ein oder andere Lied mal ein bisschen nach Led Zeppelin klingt hat JP das schon ganz gut hinbekommen mal etwas neues zu machen. Als ich zum ersten mal Grind gehört hab war ich gleich hin und weg. Besonders dieses Lied hat es mir angetan. Es ist anders als Led Zeppelin aber trotzdem gut. Bei Zooma merkt mal endlich mal dass JP es einfach drauf hat und schon immer wusste wie man gute Musik macht. Bei Led Zeppelin war er leider immer eine dunkle Person im Hintergrund aber nun konnte er auch mal zeigen dass er auch ohne Plant und Page was großartiges auf die beine stellen konnte. Wobei ich jetzt hier in keinster weise Robert Plant oder Jimmy Page beleidigen möchte. Led Zeppelin als ganzes waren großartig und werden für mich immer das größte bleiben. Nur schön ist es hier bei Zooma nochmal zu sehen dass JP viel kann und dies damals auch bei Led Zeppelin eingebracht hat, auch wenn viele das nicht merken.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Achtung Warnung!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Zooma (Audio CD)
Melodische, eingängige Songs? Fehlanzeige. Gesang, interessante Texte: Gibts nicht. Stattdessen Instrumentalmusik, die mit Sicherheit nicht Jedermanns Sache ist. Ein bißchen gewöhnungsbedürftig halt.Aber: Diese Musik haut einen glatt um! Das muß man hören, einmal, zweimal, dreimal, sich setzen lassen, und wieder hören. Wer glaubt, daß John Paul Jones seine besten Zeiten mit dem Ende von Led Zeppelin hinter sich gelassen hat, sei belehrt: Das gilt nur für den komerziellen Erfolg. Als Musiker (der hier einen Großteil der Instrumente selber spielt) und Bassist liefert er mit Zooma ein einzigartiges Meisterwerk ab. Gigantische Bassläufe, alleine "Grind" wäre mit seinem unglaublichen Groove eine einzige CD wert. Kaufen!!!!!!!!!!!!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
John Paul Jones haut dir das Blech weg,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zooma (Audio CD)
Frustrierte Altfans von Led Zeppelin können mit dieser Scheibe garantiert nichts anfangen. Zwar bezieht sich Jones mit dem einen oder anderen Riff durchaus auf seine glorreiche Vergangenheit, aber nostalgische Verklärung wird hier nicht geboten. Stattdessen reitet Jones auf 6-, 8- und 12-saitigen Bässen rüde Lärmattacken, entlockt seinem Lapsteel-Baß rauhe 'blue notes', läßt bei "The Smile Of The Shadow" ein klassisches Orgelsolo in einem opulenten Streicherarrangement ersaufen und hält mit dem funky "Bass 'N Drum" ironisch-distanziert Anschluß an neueste Trends. Gelegentlich schaltet der inzwischen 53-jahrige Jones auch mal einen Gang zurück (fast schon besinnlich: "Snake Eyes"), aber meistens geht er so knackig zur Sache, daß sich so manche Indie-Band davon 'ne dicke Scheibe abschneiden könnte. Von vorne bis hinten: Klasse! Diese CD haut dir das Blech weg - eine der besten Instrumental-Scheiben des Jahres.
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