Zoom hat mit dem H4N so gut wie alle Macken des H4 in den Griff bekommen: kein Durchschlagen der Spannungswandlerfrequenzen ins Audiosignal bei hoher Verstärkung und Betrieb aus den eingelegten Akkus, der wackelige "Joystick" wurde durch vier einzelne Tasten erstetzt, Menüwahlrad anstatt up/down-Hebel, Leveleinstellung direkt anwählbar und nur noch ein einziger Einstellbereich (anstatt low/mid/high-Vorwahl und dann jeweils nochmal Level).
4-Kanal-Aufnahme gleichzeitig über eingebaute und externe Mics!
Bei 44,1kHz/24bit und zugeschalteter 48V Phantomspeisung über 3 Std Laufzeit mit einer Akkuladung (2 AA / 2500 mAh). Sehr geringes Rauschen. Stamina-Modus für 12 Std Laufzeit (nur 2-Kanal, 16bit Auflösung)
Stativgewinde jetzt direkt im wertigen gummierten Alu-Gehäuse. Plastik-Hartschale für den Transport. Getrennte Fächer für Akkus / Speicherkarte. Aufnahmen bekommen als Namen JJMMTT-<lfd. Nummer des Tages> und korrekten Zeit/Datumsstempel (z. B. 111002-001.wav)
Achtung: Polarität (jetzt wie allgemein üblich: Pluspol innen!), Steckergröße und Spannung (5 V) der externen Stromversorgung haben sich zum Vorgänger geändert... und die "Record"-Taste "klickt" jetzt - was leider das Betätigungsgeräusch bei der Aufnahme mit den internen Mics und dem 2-sec-Prebuffer mit überträgt - da war der unbewegliche Drucksensor des H4 akustisch dezenter! Wurde wohl zugunsten des haptischen Feedbacks umgebaut... für mich unerheblich, da ich hauptsächlich Chor/Orchesteraufnahmen mache und mich nicht auf Soundschnipsel-Jagd begebe :-)
Fazit: Klasse Gerät - würde ich mir sofort wiederkaufen!