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Zoologie. Glossar mit 730 Stichworten
 
 
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Zoologie. Glossar mit 730 Stichworten [Taschenbuch]

Rüdiger Wehner , Walter Gehring , Alfred Kühn
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Erkenntnisse und Entwicklungen auf den Gebieten der Molekular- und Zellbiologie, Genetik, Physiologie, Neurobiologie, Ethologie, Ökologie und Evolutionsbiologieausbildungsorientiert. Umfaßt alle Teildisziplinen der Zoologie, gibt dem Studenten eine einheitliche einführende Gesamtdarstellung der modernen Zoologie, verständlich und lernfreundlich klar gegliederter Text, Essays zu Beginn der 5 Hauptabschnitte, Boxen mit historischen Entwicklungen, Forschungsbeispielen, übergreifenden Zusammenhängen, ausführliches didaktisch angelegtes Literaturverzeichnis und Sachverzeichnis. Glossar mit 730 Stichworten, anschaulich 937 aussagekräftige, didaktisch ansprechende zweifarbige Abbildungen mit übersichtlich gestalteten Legenden.

Klappentext

bewährt

seit über 70 Jahren (1922) das klassische Standard-Lehrbuch für Generationen von Biologie-Studenten erfolgreich und kompetent

alle 3 bis 4 Jahre eine Neuauflage geschrieben von zwei der

kompetentesten Zoologen der Zeit. aktuell

neueste Erkenntnisse und Entwicklungen auf den Gebieten der Molekular- und Zellbiologie, Genetik, Physiologie, Neurobiologie, Ethologie, Ökologie und Evolubonsbiologie ausbildungsorientiert

  • informiert umfassend während des Grund-und Hauptstudiums
  • umfaßtalleTeildisziplinenderZoologie
  • gibt dem Studenten eine einheitliche einfahrende Gesamtdarstellung der modernen Zoologie

verständlich und lernfreundlich

klar gegliederter Text, Essays zu Beginn der 5 Hauptabschnitte Boxen mit historischen Entwicklungen, Forschungsbeispielen, übergreifenden Zusammenhängen ausführliches didaktisch angelegtes Literaturverzeichnis und Sachverzeichnis. Neu: Glossar mit 730 Stichworten anschaulich

937 aussagekräftige, didaktisch ansprechende zweifarbige Abbildungen mit übersichtlich

gestalteten Legenden -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Auszug

A Zelle

Lebensvorgänge sind zyklische Prozesse, in deren Verlauf sich ein Organismus entwickelt. in einer Reproduktionsphase Nachkommen erzeugt und dann als Individuum aufhört zu existieren. Die Kontinuität des Lebens wird durch Selbstreproduktion (Fortpflanzung) gewährleistet,die zu einer ständigen Neubildung von Organismen führt. Bei der Fortpflanzung entsteht ein neues Individuum aufgrund eines artspezifischen Entwicklungsprogramms. Die Information dieses Entwicklungsprogramms ist in der Erbsubstanz, dem Genom, gespeichert und wird als solche von Generation zu Generation weitergegeben. Die Selbsterhaltung der Lebewesen beruht auf Stoff- und Energiewechsel, wobei ständig körpereigene Substanzen neu synthetisiert und umgesetzt werden. Die ersten Lebewesen sind auf unserem Planeten vor mehr als drei Milliarden Jahren entstanden. Somit haben alle heute lebenden Organismen eine lange stammesgeschichtliche Entwicklung - eine Evolution - erfahren und müssen daher als historische Wesen begriffen werden.

Alle bekannten Lebewesen sind aus elementaren Bausteinen, den Zellen, aufgebaut. Dank der Entwicklung des Mikroskops entdeckte Hooke 1665 Zellen im Kork, in versteinertem Holz und in lebendem pflanzlichem Material. Aber erst im 19. Jahrhundert wurde die allgemeine Bedeutung dieser Entdeckung erfaßt. Basierend auf den Untersuchungen von Schleiden, erkannte Schwann (1839), daß sowohl Tiere als auch Pflanzen aus Zellen aufgebaut sind, und postulierte, daß es sich bei der Zelle um ein allgemeines Struktur- und Entwicklungsprinzip der lebenden Materie handle. Er wurde damit zum Begründer der Zelltheorie. Die Zelle ist die kleinste, selbständig lebensfähige Einheit und kann somit als Struktur- und Funktionseinheit definiert werden. Die ursprüngliche Annahme, daß Lebewesen häufig spontan in der Natur durch Urzeugung ("generatio spontanea") entstehen, wurde von Pasteur (1822-1895) widerlegt, der zeigen konnte, daß Mikroorganismen in sterilisierten Nährlösungen nicht spontan auftreten. Nur wenn Keime in die sterile Nährlösung gelangen, entwickeln sich Mikroorganismen. Genaue Beobachtungen ergaben, daß jede Zelle in einem zyklischen Vorgang aus ihresgleichen durch Zellteilung hervorgeht, was von Virchow mit dem Schlagwort "omnis cellula ex cellula" (Jede Zelle entsteht aus einer Zelle) zum Ausdruck gebracht wurde. Die Zelle ist deshalb auch eine Reproduktionseinheit. Ziel der Zellbiologie ist es, die Struktur und Funktion der Zelle bis in ihre Einzelheiten aufzuklären und, wenn möglich, eine reproduktionsfähige Zelle aus ihren molekularen Bestandteilen zu rekonstituieren. Ausgehend von einer Übersicht über Evolution und Aufbau tierischer Zellen, werden im folgenden die Struktur und Funktion der Zellbestandteile (Organellen) beschrieben und anschließend Zell- und Kernteilung als Voraussetzung für das Verständnis der Vererbungsvorgänge behandelt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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