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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Reinbek, Rowohlt 2004, (2004)
  • ASIN: B002U762UI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)

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Jana Hensel
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich ziemlich gespannt war auf dieses Buch der ehemaligen EDIT-Herausgeberin, muss ich mich nun recht enttäuscht zeigen. Bis auf ein paar nette Alltagsbeobachtungen aus der DDR und die Darstellung des Eltern-Kinder-Konflikts kann ich mit diesem Buch nichts anfangen. Es ist schlecht recherchiert: So stieg Hertha BSC nicht Anfang der 90er Jahre in die 1. Bundesliga auf, sondern erst 1997, so gibt es auch Fußballfans aus dem Westen, die Totenkopffahnen anschleppen (St. Pauli) und es gab in der DDR auch Neubauküchen MIT Fenster. Zweitens wird fast nur behauptet, fast nichts erklärt oder gar erzählt. Ein Klischee jagt das andere. Genau so wie der Westen sich wahrscheinlich die DDR vorstellt. Es ist wirklich ein Witz zu schreiben, dass WIR uns das ganze Jahr lang auf den 13. Dezember freuten. Mir war es jedenfalls völlig schnuppe, dass an diesem Tag die Pionierorganisation "Ernst Thälmann" Geburtstag hatte. Und welches Kind war da nicht schon mit den Gedanken bei Weihnachten? Wahrscheinlich jedes außer die junge Frau Hensel. Oder wer hat Ende der 90er noch mitgekriegt, wenn er in Berlin über die ehemalige Grenze fuhr oder ging. Aber hallo! Da gehört ja mittlerweile ein historischer Stadtplan eingepackt, wenn man das noch schaffen will. Frau Hensel schafft es jedenfalls, dass Bild einer Strebergeneration zu kritzeln, die es mit ihren Minderwertigkeitskomplexen so doch gar nicht geben kann. So hält sie den Beruf (?) "Integrationsfigur" für das Höchste, was es zu erreichen gibt - was an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist, aber zeigt, dass hier jemand nicht wirklich im Westen angekommen ist.
Wenigstens zwei Punkte gebe ich, weil ich immer noch hoffe, Frau Hensel hat ihre Perspektive der Musterschülerin und Nicht-Ossi-Sein-Wollerin nur als Kunstgriff eingesetzt, mit dem sie die Schwierigkeiten einer ostdeutschen Kindheit und Jugend überspitzt darstellen wollte. Und weil Frau Hensel Recht hat, wenn sie schreibt, dass wir DDR-Kinder uns immer für alle Kriege verantwortlich sahen.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zum Gähnen 14. Juli 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Von meinem Standpunkt aus sprüht dieses Buch weder vor Lebendigkeit noch beschreibt es mit großer Eindringlichkeit (wie im Klappentext angekündigt). Vor lauter Langeweile konnte ich das Buch nicht einmal zu Ende lesen, unerträglich die platten Aufzählungen von Dingen und Ereignissen, denen man eine Art verkrampfter Nachbereitung deutlich anmerkt. Neben einer reichlichen Anzahl Platitüden ('Unsere Eltern sind zu alt für die neue Zeit.') und einem ziemlich unreifen Erzählstil war für mich (Ostfrau, 34) das ewige 'wir' zusammen mit unzutreffenden Verallgemeinerungen völlig enervierend.
Es ist eine Sache, sich beim Zusammensitzen an früher zu erinnern, aber daraus ein Buch zu machen erfordert mehr als hier geboten wurde.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jammer....lich 21. Juli 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch das erste mal in der Hand hielt da dachte ich:Super!Da ich genau die Generation bin, um die es in diesem Buch geht, war ich umso mehr enttäuscht, als ich es dann gelesen hatte! Der Anfang war ganz lustig und lud dazu ein, sich an alte Zeiten zu erinnern. Aber in der Mitte verfällt die Autorin in ein Gejammer darüber, dass es die meißten Dinge ihrer Kindheit nicht mehr gibt und dass man ja den "Wessi-Kindern" immer zwei Schritte hinterher ist und sich beim Versuch, diese zwei Schritte aufzuholen immer überschlägt. Ja und die heute 26-Jährigen hätten keine Elten-Kind-Beziehung!
Mein Eindruck war, dass sich die Autorin zu sehr auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen hat und zu wenig mit "Ossikindern" ihrer Generation gesprochen hat. Sie hätte das Buch statt in der "Wir-Form" in der "Ich-Form" schreiben sollen. Dieses Buch war ein Strudel aus Selbstmitleid und Jammerei!
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Der Ton macht die Musik (kaputt)
Hörbuch nicht empfehlenswert, da die Autorin ihr eigenes Buch wirklich nicht spannend vorliest. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von tonga veröffentlicht
Die Probleme des Zusammenwachsens
Jana Hensel beschreibt in ihrem Büchlein ihre Jugend nach der Wende in Leipzig und die Zeit ihres Journalistikstudiums in Berlin und während einiger Auslandssemester. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Änne Schubert veröffentlicht
schade ums Papier...
Wieder mal ein Blick nach hinten, der verklärend beschreibt, was so nie war. Eine verpasste Gelegenheit, humorvoll mit einer untergegangenen Epoche Frieden zu schließen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von CarstenR veröffentlicht
Hochgelobt wurde die Autorin für dieses Werk - mir ist nur nicht...
Als Ossi des selben Jahrgangs würde ich ihr eine guten Psychologen und eine "Tüte Selbstbewusstsein" empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sven veröffentlicht
Eine kleine, etwas kindliche Reise in die Vergangenheit
Im Jahre 2002 veröffentlichte Jana Hensel dieses Buch (also knappe 13 Jahre nach der Wende), in welchem sie ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der kulturellen... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Oehler veröffentlicht
Einfach, kurz, informativ
Supermarkt statt Kaufhalle, T-Shirts statt Nickis, Azubis statt Lehrlinge - was bedeutet es, wenn sich schlagartig und in wahnsinniger Geschwindigkeit sowohl die kleinen als auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von mini-winni
KinderZone
wir rechnen mal ganz simpel.
1989 minus 13jähriger "autorin" gleich geboren 1976.
dann schreibt sie über ihre erfahrungen.
ganz großer quark. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2010 von Greg Schur
Das Fremde kennenlernen
Für einen Wessi, der im Gebiet der DDR noch vor deren Gründung geboren wurde und diese bereits unmittelbar vor der Gründung verlassen hat, ein hervorragendes Buch,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2009 von Hans-Jürgen Hörmann
Ärgerlich
Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich zur selben Generation Ossi Kinder zähle. Das Buch hat mich bitter enttäuscht und stellenweise fand ich das Bild das die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2009 von Sabine
Gääääähn......
Laaaangweilig...hat Jana Hensel das nötig? Ist doch eigentlich ne ganz Pfiffige. Naja, das war ja, soweit ich weiß, ihr Erstlingswerk.
Hab mir viel mehr erhofft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2009 von S. Wanninger
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