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Zone Null: Roman
 
 
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Zone Null: Roman [Taschenbuch]

Herbert W. Franke
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423208821
  • ISBN-13: 978-3423208826
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 372.373 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Herbert W. Franke
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Im Morgengrauen der Zukunft das Grauen vor dem Morgen zu erzeugen: Science-Fiction-Literatur zeigt Entwicklungsmöglichkeiten anhand von Zukunftsmodellen.«
Saarbrücker Zeitung

»Heute noch, morgen schon kann es zu ähnlichen Zusammenstößen zwischen Ost und West oder den reichen Staaten und den Entwicklungsländern kommen. Eine phantasievoll ausgemalte Zukunftswelt. Science-Fiction nicht nur zur Unterhaltung, sondern als Mittel zur Sozialkritik.«
Darmstädter Echo

»Ein anspruchsvoller und fesselnder Roman mit literarischen Qualitäten. Dabei geht es weniger um die Schilderung einer künftigen Technik, sondern vielmehr um die Situation des Menschen, der von und mit einer hochtechnisierten Zivilisation lebt. Ein echter Leckerbissen.«
Der neue Tag

»Mehr und mehr beschäftigen sich SF-Autoren mit den Möglichkeiten menschlicher Erfahrung, die jenseits einer nur rationalen Welterkenntnis liegen. In Herbert W. Frankes sehr lesenswertem Roman ›Zone Null‹ wird erzählt, wie ein Mann in eine fremde Intelligenz eintaucht, in ein System integriert wird, das er zunächst fürchten muß: er wird winziger Teil eines riesigen Datenaggregats. Doch bringt diese Verwandlung keine Verarmung, sondern volleres Leben: Er sieht alles, hört alles, weiß alles, versteht alles, was die Maschine sieht, hört, weiß und versteht. Anreiz zu Gedanken von ungeheurer Tragweite, zum Ausschwärmen in nie geahnte Räume.«
Frankfurter Rundschau

»Herbert W. Franke steht mit seinem Roman ›Zone Null‹ seinen angelsächsischen Kollegen in der Schilderung spannender und utopischer Fabeln in nichts nach.«
Hamburger Abendblatt

»Herbert W. Franke ist der seit Jahren im Ausland bekannteste und angesehenste SF-Autor. Mit seinen frühen Arbeiten hat er es geschafft, die SF aus dem Geruch der Minderheit zu zeihen und sie auf einen Platz innerhalb der Literatur zu hieven, der ihr angemessen ist.«
Börsenblatt

»Herbert W. Franke, einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Gegenwart, packt seine Erkenntnisse aus seiner wissenschaftlichen Arbeit in eine spannende Handlung.«
Osterländer Rundschau

Kurzbeschreibung

Expedition in eine Welt, in der die Menschen ohne materielle Sorgen leben … Spannender SF-Klassiker von Altmeister Herbert W. Franke

Es sind merkwürdige und unheimliche Erfahrungen, die jene machen, die sich in die Zone Null wagen. Nach einer globalen Katastrophe haben die zwei überlebenden Supermächte jahrhundertelang in die völliger Isolation existiert. Doch eines Tages bricht eine Expedition ins dazwischenliegende Niemandsland, die Zone Null, auf. Die Teilnehmer sind sorgfältig ausgesucht und ausgebildet worden. Sie sind auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Doch kann man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein? Sie treffen auf eine hochtechnisierte Zivilisation, die seit der Katastrophe ganz andere Wege gegangen ist. Die Bewohner leben – aller materiellen Sorgen enthoben – für ihr Spiel, für ihre Forschung, für die Kunst. Sie leben in einem technischen Paradies, doch ist es ein menschliches? Daniel wagt als Erster die Kontaktaufnahme ...


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zone Null 19. August 2005
Von B. Funke
Format:Taschenbuch
Zur Story:
Nach einem atomaren Krieg haben sich zwei Supermächte in die völlige Isolation zurückgezogen. Nach Jahrhunderten überwindet eine Expedition das Sperrgebiet (die Zone Null), um den ehemaligen Feind auszukundschaften.
Sie finden eine hochtechnisierte Zivilisation vor, die Menschen sitzen den ganzen Tag in Räumen, in denen sie vollständig versorgt werden und sich mit computersimulierten Projektionen, Recherchen und Spielen beschäftigen.
Einer der Expeditionsteilnehmer begibt sich auf die Suche nach der Zentrale und dem Ursprung der Zivilisation und landet in einem Komplex auf dem Meeresboden, wo ihm die Antwort auf alle Fragen versprochen wird.

Franke spielt hier mit mehreren Ebenen: kurze, stichwortartige Abrisse über die Expedition, das "aktuelle" Geschehen und Interviewfragmente nach der Rückkehr der Expedition.
Der "Komplex" erinnert sehr stark an Lems "Memoiren, gefunden in der Badewanne" (oder auch Kafkas "Schloß"), an die Geschichte des Einzelnen, der hilflos einer riesigen Institution gegenübersteht, deren Regeln er nicht kennt.
So ist auch hier die Hauptperson den unbekannten Vorschriften und psychologischen Test ausgeliefert (wobei er niemals weiß, welche Situation ein Test ist und welche nicht), woraufhin er in einem Spiel seine Existenzberechtigung verliert und sich (viel später) in einer sehr metaphysisch-philosophischen Phase des Buchs "entkörpern" läßt, trotzdem aber später wieder zurückkehrt.

Bisher das abgefahrenste Buch von Franke, was ich gelesen habe, ob das beste, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Von der Idee her ist die Story auf jeden Fall ziemlich weit vorne, auch die Aufarbeitung am Schluß, die Umdeutung der "perfekten Gesellschaft" in ein Scheitern des Materialismus, ist gut gemacht.
Ein wenig fehlte mir allerdings eine Art "Lösung" - oder ich habe einfach die Abfahrt des körper- und grenzenlosen Geistes nicht richtig verstanden.

Wie auch immer: ein recht guter, ideenreicher SF-Roman.

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Zwischen Kafka und Lem 28. April 2011
Format:Taschenbuch
Wer Frankes Kurzgeschichten gelesen hat, wird hier viele seiner Motive wiedererkennen: seltsam ignorante Fremde, die sich nicht für die irdischen Besucher interessieren, Erinnerungen, die künstlich erzeugt zu sein scheinen, Technik, die sich selbständig weiterentwickelt und ein Einzelkämpfer, der den aussichtslosen Kampf mit der Hierarchie aufnimmt. Weit hinten im Buch wird dem Leser überraschend und beiläufig mitgeteilt, dass die "Freie Welt" nicht aus der westlichen, sondern aus der sozialistischen Gesellschaftsordnung hervorgegangen ist. Wollte der Autor nur prüfen, ob die Leser am Ende des Buches noch wach sind? Eher nicht: Aus der Perspektive der 70er Jahre macht er sich Gedanken über die mögliche Weiterentwicklung der beiden Gesellschaftsordnungen. Auch wenn die Geschichte anders verlaufen ist, bleiben seine Gedankengänge auch aus heutiger Sicht interessant und überlegenswert.
Das Ende ist eher offen: eigentlich ist der Held chancenlos, aber vielleicht hat er der allmächtigen Hierarchie doch ein Schnippchen geschlagen...
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Naja .. 22. August 2010
Von W. Spalek
Format:Taschenbuch
Nach einigen Rezensionen soll das Buch der "Hammer" sein.
Meiner Meinung ist es nicht, da die Geschichte doch ziemlich chaotisch erzählt wird und ich die Geschichte erst zum Ende, glaube ich, mehr oder weniger nachvollziehen konnte.
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