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Aus Pakistan stammen nicht viele Horrorfilme. Es gibt einen alten schwarzweißen Dracula aus Pakistan. Dessen Darsteller absolviert hier übrigens nach 30-jähriger Filmabstinenz einen Gastauftritt. Erfrischend an dem frech inszenierten Film ist, dass man zwar gängige Genre-Variationen nutzt, die filmische Umsetzung aber eigenes Flair besitzt. Die Story ist von Regisseur Omar Ali Khan, das Drehbuch selbst wurde jedoch von Pete Tombs, seines Zeichens Autor des Standardwerks "Immoral Tales", das sich mit obskuren asiatischem Horror beschäftigt, geschrieben. Die Musik stammt wiederum von Stephen Thrower, der als Autor ebenfalls einige wichtige Genrewerke fabriziert hat.Der Film ist knackig erzählt und punktet gerade durch die eigentlich krude, aber dafür rasante Vermischung von Zombie- mit Backwoods-Geschichte. Ein paar von Khans Vorbildern werden dabei auch zitiert, so das "Texas Chainsaw Massacre", gibt es hier doch die ganz eigene Variation des Hitchhikers. Der Film wirkt zugleich altmodisch und modern. Die Zombies schlurfen, der Killer metzelt blutig und das generelle Flair des Films ist, als sei er in den 70er Jahren entstanden, was letzten Endes aber wohl eher dem Entwicklungsstand des Landes selbst geschuldet ist. Fazit: Exotischer Horror mit hohem Spaßfaktor
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Low-Budget-Herkunft sieht man dem Film schon etwas an. Die Schärfe ist deutlich unterdurchschnittlich (Mann auf Bett bei 00:08:05). Lediglich Nahaufnahmen schneiden besser ab. Rauschen ist nicht störend. Dafür muss man sich an den überbordernden Kontrast gewöhnen. Das mag Absicht sein, aber auf jeden Fall ist es so, dass Überstrahlen in starker Häufung vorkommt (z.B. 00:10:43) und Schwarzflächen ineinander übergehen. Der Ton ist gut verständlich, wobei die Musik im Original etwas besser in Sachen Dynamik abgemischt ist. Das Bonusmaterial ist interessant. Das Musikvideo ist ungewöhnlich, aber faszinierend. Auf der Premiere gibt es kurze Interviews, die nicht viel hergeben. Die kleine Dokumentation beschäftigt sich etwas mit den Problemen, den Film in Pakistan herauszubringen. Am Interessantesten ist jedoch der Audiokommentar des Regisseurs, der in sehr gutem Englisch eine Vielzahl an Informationen und Anekdoten zum Besten gibt. So spricht er auch immer wieder über die genutzten Locations und dergleichen mehr. --movieman.de
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