Zombie Killer
1. Teil - Story
Im ersten Film geht es um die attraktive Aya, die Rache an den Verrat ihrer Halbschwester Saki ausüben will. Dabei wird sie von einem tollpatschigen dicklichen Kerl begleitet, der durchgehend am labern ist. Schon in den ersten Minuten kommt ein drittes Weibchen, Reiko, in die Gruppe, die das Duo mit reichlich Schrotmunition unterstützt (aber nie nachladen muss)! So bahnen sich die drei den Weg durch ganze Zombiehorden, um Saki und den bösen Doktor, der die Zombieseuche erschaffen hat, zu besiegen.
1. Teil - Film
Der Film bietet eine Story, bei der man kaum nachdenken muss, dem Film aber ein wenig Sinn gibt. Große Story-Sachen brauch so ein Film sowieso nicht! Die Atmosphäre ist ein typisch postnukleares Szenario voller dunkler Wälder, unbeleuchteten Städten und schäbigen Fabrikgeländen, wo die Helden riesigen Zombiehorden gegenüberstehen. Dialoge gibt es kaum, außer zwischen dem Fettsack und... sich selbst. Die sexy Aya, die übrigens nur einen Bikini, einen Cowboy-Hut, Highheels und ein Katana trägt, sagt so gut wie gar nichts. Trotzdem passt es zu ihr, den nsie ist eine rachsüchtige Kämpferin, die erst draufhaut und dann eventuell noch fragt. Die Effekte im Film insgesamt sind extrem billig, bieten trotzdem ein blutiges Actionspektakel. Negativ am Film sind das etwas lange Ende und die teils wirklich seeehr billigen Darstellungen von Kampfszenen.
1. Teil - Fazit
Ich gebe dem ersten Teil 5 Sterne, weil er nur mit billigen Mitteln vergleichsweise einen Riesen-Spaß liefert. Wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack, doch wer auf Zombies, viel Blut und sexy Mädels steht, sollte hier nicht zögern.
Zombie Killer: Vortex
2. Teil - Story
Der zweite Film handelt um irgendeinen Blutfluch und einer bösen Zombie-Sekte, der Aya und Saki gemeinsam auf den Grund gehen wollen. Hierbei verläuft aber einiges anders als geplant. Die Handlung scheint 10 Jahre später zu spielen als die des ersten Teils.
2. Teil - Film
Die Story des zweiten Films ist komplizierter als die des ersten Films, was das Feeling insgesamt etwas schadet. Die Atmosphäre ist weitgehenst gleich, wobei die Anfangsszene deutlich aufwändiger gestaltet aussieht als der Rest des Films. Hier sieht man erstmals eine eine Stadt in Trümmern unter schleimgrünen Himmel, und dann im Vordergrund Aya splitternackt (von hinten), während sie eine Dusche nimmt. Dabei wird sie von einem Zombie gestört, den sie nur mit einem Handtuch bekleidet zweiteilt. Doch schon schnell fällt auf, dass Hauptakteurin Aya nicht mehr von Eri Otoguro gespielt wird, sondern von einer anderen asiatischen Schönheit, woran man sich später gewöhnt. Die Handlung spielt ja auch 10 Jahre später. Dazu hat Aya sich wohl neue Stiefel zugelegt, den Rest ihrer Cowgirl-Bekleidung allerdings behalten. Außerdem redet und lächelt sie viel mehr (siehe Ende des 1. Teils), allerdings fehlt mir ab und zu mal ein frecher Spruch von Aya. Eigenartigerweise treten zwei im ersten Film verstorbene Charakter im zweiten Teil wieder auf... auch andere Schauspielerinnen, aber gleiche Charakter... Die bedeutenden Rollen werden hier sowieso von Frauen gespielt, die in dieser Filmserie wesentlich klüger, intelligenter, stärker, flinker und cooler sind als ihre männlichen Mitmenschen und -zombies. Die Effekte in diesem Film sind besser als die im ersten, nicht mehr ganz so billig. Allerdings sind hier extram langgezogene Szenen in gleichen Locations (meistens Fabrikgelände oder irgendwo im Untergrund), was den Spaßfaktor oft erheblich senkt.
2. Teil - Fazit
Insgesamt bietet auch dieser Film satte 84 Minuten Unterhaltung, allerdings etwas lahmer als bei Teil 1. Die Hauptakteurinnen wurden hier von anderen Schauspielerinnen gespielt, was aber nicht unbedingt stört, da die Handlung einige Jahre später spielt. Die Effekte sind wie oben beschrieben etwas besser verarbeitet, allerdings gibt es weniger Action. Ich gebe diesem Film 4 Sterne.
Insgesamt - Fazit
Reichlich Blut, dämliche Zombies und nackte Haut schöner Frauen - Das alles in einem ultimativen Gemetzel voller fliegender Zombie-Köpfe und -Körperteile. Die Effekte sind billig, aber unterhalten satte 190 Minuten lang, und das für einen vergleichsweise niedrigen Preis! Ich habe mich reichlich amüsiert und halte Ausschau nach weiteren Filmen dieses Genres!
5 Sterne, weil der Film trotz weniger liquider Mittel echte actionreiche-Unterhaltung bietet! Und wenn die Action einmal nicht so toll ist, machen die niedlichen Akteurinnen es wieder wett.