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Nach einem anti-amerikanischen Prolog aus Sicht eines Japaners ist man bereits auf derbes Treiben unterhalb der Gürtellinie eingestimmt und am Ende bekommt man doch nur einen ganz gewöhnlichen Zombie-Streifen präsentiert, der sich allenfalls durch typisch asiatischen Humor von westlichen Vorbildern unterscheidet.
Immerhin, eine Filmgröße wie Romero wird noch gelobt, bevor es dann zum Gesplatter auf Trash-Niveau übergeht.
Das augenscheinlich geringe Budget zeigt sich bereits mit den Szenen eines UFOs, das über ein ländliches Gebiet kreist und von vielen Leuten in der Gegend wahrgenommen wird.
Als es schließlich landet, verbreitet sich eine neongrüne Wolke und nach kurzer Zeit erheben sich Tote und mutieren zu Zombies. Eine Handvoll Soldaten, ein Fotomodel und ein Gangster verschanzen sich in ein nahe gelegenes Haus, wo sich die Seuche weiter ausbreitet.
Man mag es der innovationslosen Story bereits entnehmen, - allzu Überraschendes wird dem Genrefreund hier nicht geboten. Allerdings schaffen es asiatische Filmemacher häufig nicht, sich innerhalb eines Streifens lediglich einem Genre zu widmen, so dass es auch hier zum Finale einen leichten Einbruch zu vermelden gibt. Ansonsten beherrschen überzogen dargestellte Splatterszenen das Geschehen.
Da man sich bis auf die letzten Minuten ohnehin nicht für einen eindeutigen Helden festlegen mag, würfelt man schlicht ein paar vage Stereotypen ins Getümmel und lässt hauptsächlich die Zombies das Geschehen entscheiden. Das Fotomodel zickt und verführt zugleich, eine Soldatin hat ständig Visionen, ein weiterer weiß etwas darüber, schweigt aber beharrlich, dann gibt es noch den Gangster, einen Loser mit gelben Haaren und zu Beginn noch ein Liebespaar, - er verheiratet und seine Geliebte in der vierten Woche schwanger.
Wenn die Geliebte zum Zombie mutiert, mag man sich bereits ausmalen, was mit dem Fötus geschehen wird...
...und so bildet der Einsatz desselbigen schließlich einen kleinen humoristischen Höhepunkt, denn das Zombiebaby wurde schön schäbig gestaltet und schwingt sich an seiner Nabelschnur durch die Gegend, auch mal um den Hals eines Survivors und zeigt während seines dreckigen Lachens die schiefen gelben Zähne. Das erinnert in seiner Form zwar stark an "Braindead", bringt aber ordentlich Schwung ins Geschehen.
Denn auch wenn man zu Beginn auf schnelle Schauplatzwechsel setzt und somit einen angenehm flotten Erzählfluss entstehen lässt, so wiederholt sich ab Verschanzung im Haus vieles einfach nur. Jemand wird gebissen, mutiert selbst zum Zombie und muss ausgeschaltet werden. Das geht solange, bis am Ende nur noch eine Person übrig ist und dann noch recht erwartungsgemäß eine Legende auf der Bildfläche erscheint, wo man schließlich einen hektisch geschnittenen Schwertkampf austrägt und das Zombietreiben total in den Hintergrund gerät.
Ganz zum Schluss kehrt man dann ins Genre zurück, bringt ein paar brauchbar apokalyptische Bilder und den obligatorischen Final-Gag.
Dass sich der Streifen insgesamt überhaupt nicht ernst nimmt, ist hingegen erfreulich, dementsprechend agieren ausschließlich unbekannte Mimen, die größtenteils zum Overacting neigen, dazu ein ganzer Arsch voll merkwürdiger Melodien, die einen manchmal unpassend klingenden Score ergeben und jede Menge Comic-Sounds, die die Überspitzung vieler Situation noch steigern.
Dabei liegt das Hauptaugenmerk ganz klar bei ebenso überzogenen Gewaltdarstellungen.
Denn in diesem Punkt kommt der Splatterfreak recht gut auf seine Kosten, auch wenn viele Effekte rein budgetbedingt nicht so astrein kommen, da das Blut fast durchweg zu hell spritzt. Aber es spritzt, denn da werden Kehlen aufgerissen, auch Arme und Beine, abgerissen wird auch einiges, dazu ein Zombie mit heraus hängenden Augäpfeln, ein Typ, der weiter spricht, während ihn Untote unterhalb der Rippen völlig auseinander nehmen und bei alledem wird eben nicht mit Kunstblut gegeizt.
Die hohe Anzahl an Gewaltszenen kaschiert zuweilen recht gut die etwas abgenudelte Story und fördert erheiternde Momente, die dem geneigten Trash-Freund durchaus entgegen kommen.
Insofern sollte man sich im Vorfeld auch eher auf einen Fun-Splatter Beitrag einstellen, als auf einen spannend atmosphärischen Zombiestreifen, denn davon bietet dieser hier recht wenig. Dann doch eher "Braindead" auf Japanisch, allerdings mit keiner hervorstechenden Hauptfigur und deutlich schwächeren Effekten.
--- Maichklang
Immerhin, eine Filmgröße wie Romero wird noch gelobt, bevor es dann zum Gesplatter auf Trash-Niveau übergeht.
Das augenscheinlich geringe Budget zeigt sich bereits mit den Szenen eines UFOs, das über ein ländliches Gebiet kreist und von vielen Leuten in der Gegend wahrgenommen wird.
Als es schließlich landet, verbreitet sich eine neongrüne Wolke und nach kurzer Zeit erheben sich Tote und mutieren zu Zombies. Eine Handvoll Soldaten, ein Fotomodel und ein Gangster verschanzen sich in ein nahe gelegenes Haus, wo sich die Seuche weiter ausbreitet.
Man mag es der innovationslosen Story bereits entnehmen, - allzu Überraschendes wird dem Genrefreund hier nicht geboten. Allerdings schaffen es asiatische Filmemacher häufig nicht, sich innerhalb eines Streifens lediglich einem Genre zu widmen, so dass es auch hier zum Finale einen leichten Einbruch zu vermelden gibt. Ansonsten beherrschen überzogen dargestellte Splatterszenen das Geschehen.
Da man sich bis auf die letzten Minuten ohnehin nicht für einen eindeutigen Helden festlegen mag, würfelt man schlicht ein paar vage Stereotypen ins Getümmel und lässt hauptsächlich die Zombies das Geschehen entscheiden. Das Fotomodel zickt und verführt zugleich, eine Soldatin hat ständig Visionen, ein weiterer weiß etwas darüber, schweigt aber beharrlich, dann gibt es noch den Gangster, einen Loser mit gelben Haaren und zu Beginn noch ein Liebespaar, - er verheiratet und seine Geliebte in der vierten Woche schwanger.
Wenn die Geliebte zum Zombie mutiert, mag man sich bereits ausmalen, was mit dem Fötus geschehen wird...
...und so bildet der Einsatz desselbigen schließlich einen kleinen humoristischen Höhepunkt, denn das Zombiebaby wurde schön schäbig gestaltet und schwingt sich an seiner Nabelschnur durch die Gegend, auch mal um den Hals eines Survivors und zeigt während seines dreckigen Lachens die schiefen gelben Zähne. Das erinnert in seiner Form zwar stark an "Braindead", bringt aber ordentlich Schwung ins Geschehen.
Denn auch wenn man zu Beginn auf schnelle Schauplatzwechsel setzt und somit einen angenehm flotten Erzählfluss entstehen lässt, so wiederholt sich ab Verschanzung im Haus vieles einfach nur. Jemand wird gebissen, mutiert selbst zum Zombie und muss ausgeschaltet werden. Das geht solange, bis am Ende nur noch eine Person übrig ist und dann noch recht erwartungsgemäß eine Legende auf der Bildfläche erscheint, wo man schließlich einen hektisch geschnittenen Schwertkampf austrägt und das Zombietreiben total in den Hintergrund gerät.
Ganz zum Schluss kehrt man dann ins Genre zurück, bringt ein paar brauchbar apokalyptische Bilder und den obligatorischen Final-Gag.
Dass sich der Streifen insgesamt überhaupt nicht ernst nimmt, ist hingegen erfreulich, dementsprechend agieren ausschließlich unbekannte Mimen, die größtenteils zum Overacting neigen, dazu ein ganzer Arsch voll merkwürdiger Melodien, die einen manchmal unpassend klingenden Score ergeben und jede Menge Comic-Sounds, die die Überspitzung vieler Situation noch steigern.
Dabei liegt das Hauptaugenmerk ganz klar bei ebenso überzogenen Gewaltdarstellungen.
Denn in diesem Punkt kommt der Splatterfreak recht gut auf seine Kosten, auch wenn viele Effekte rein budgetbedingt nicht so astrein kommen, da das Blut fast durchweg zu hell spritzt. Aber es spritzt, denn da werden Kehlen aufgerissen, auch Arme und Beine, abgerissen wird auch einiges, dazu ein Zombie mit heraus hängenden Augäpfeln, ein Typ, der weiter spricht, während ihn Untote unterhalb der Rippen völlig auseinander nehmen und bei alledem wird eben nicht mit Kunstblut gegeizt.
Die hohe Anzahl an Gewaltszenen kaschiert zuweilen recht gut die etwas abgenudelte Story und fördert erheiternde Momente, die dem geneigten Trash-Freund durchaus entgegen kommen.
Insofern sollte man sich im Vorfeld auch eher auf einen Fun-Splatter Beitrag einstellen, als auf einen spannend atmosphärischen Zombiestreifen, denn davon bietet dieser hier recht wenig. Dann doch eher "Braindead" auf Japanisch, allerdings mit keiner hervorstechenden Hauptfigur und deutlich schwächeren Effekten.
--- Maichklang
VideoMarkt
Eines Tages fällt im Schatten des Fujiyama ein UFO aus heiterem Himmel und verwandelt die in der Umgebung zahlreich herum liegenden Leichen in blutgierige Moderzombies. Mehrere zufällig in der Nähe befindliche Leute, darunter eine übende Armee-Einheit, ein paar in der Abrechnung begriffene Yakuza und das Fototeam eines Sexmagazins, geraten ins Visier der lebenden Toten und werden partiell infiziert. In einer einsamen Hütte sammelt sich bald ein bunt gemischtes Grüppchen zum gemeinsamen Überlebenskampf.
Video.de
Nach einem Statement, welches klar stellt, dass Japan im Zweiten Weltkrieg Asien bloß befreien wollte und die Amis heute ja wohl nur Unsinn treiben, gehen die allein von einer dünnen Laubschicht bedeckten Zombies einem repräsentativen Querschnitt der Nippon-Gesellschaft an die Kehle. Die Effekte fallen so krud aus wie das Schauspiel der beteiligten Schreihälse, doch wem der Sinn nach einem selbstironischen Blutbad ohne Bremse und Tiefgang steht, der kommt bei dieser ausdrücklich dem Genremeister Romero gewidmeten Splatter-Hommage wohl auf seine Kosten.
Blickpunkt: Film
Nach dem Absturz eines UFOs steigen in Japans Provinz Tote aus den Gräbern und fallen über die Lebenden her. Gesellschaftssatirisch unterminierter Low-Budget-Zombiehorror aus Japan.
Kurzbeschreibung
Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Land: Touristen besichtigen die Natur, eine angehende Pop-Sängern macht freizügige Aufnahmen und ein Spezialeinsatzkommando der Armee absolviert ein Sondertraining. Doch mit dem Absturz eines Ufos ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei. Eine seltsame Strahlung geht von dem Ufo aus und weckt Tote zu neuem Leben. Und die unzähligen Untoten haben mächtig Hunger! Die einzige Person die Japan vor einer Katastrophe bewahren kann, ist Yuri, ein weibliches Mitglied der Spezialeinheit. Dumm nur, dass sie von ihren besonderen Fähigkeiten gar nichts weiß...
Rezension
Nach einem Statement, welches klar stellt, dass Japan im Zweiten Weltkrieg Asien bloß befreien wollte und die Amis heute ja wohl nur Unsinn treiben, gehen die allein von einer dünnen Laubschicht bedeckten Zombies einem repräsentativen Querschnitt der Nippon-Gesellschaft an die Kehle. Die Effekte fallen so krud aus wie das Schauspiel der beteiligten Schreihälse, doch wem der Sinn nach einem selbstironischen Blutbad ohne Bremse und Tiefgang steht, der kommt bei dieser ausdrücklich dem Genremeister Romero gewidmeten Splatter-Hommage wohl auf seine Kosten. (VideoWoche)
Nach dem Absturz eines UFOs steigen in Japans Provinz Tote aus den Gräbern und fallen über die Lebenden her. Gesellschaftssatirisch unterminierter Low-Budget-Zombiehorror aus Japan. (Verzeichnis Lieferbarer Kaufmedien)
Nach dem Absturz eines UFOs steigen in Japans Provinz Tote aus den Gräbern und fallen über die Lebenden her. Gesellschaftssatirisch unterminierter Low-Budget-Zombiehorror aus Japan. (Verzeichnis Lieferbarer Kaufmedien)
Produktbeschreibungen
Sunfilm Zombie Self Defense Force - Metalpak, USK/FSK: KJ VÃ--Datum: 09.11.07