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Zodiac: Auf der Spur eines Serienkillers
 
 

Zodiac: Auf der Spur eines Serienkillers [Kindle Edition]

Robert Graysmith , Norbert Jakober
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Pressestimmen

»Graysmiths packende Chronik macht den Schrecken lebendig.« (San Francisco Chronicle )

Kurzbeschreibung

„Ich töte Menschen, weil es mir so viel Spaß macht.“

Jahrelang versetzte ein als Zodiac berühmt gewordener Serienkiller Kalifornien in Angst und Schrecken und spielte mit der Polizei ein grausames Katz-und-Maus-Spiel. Regisseur David Fincher (Se7en, Fight Club) verfilmt die Geschichte einer unglaublichen Mordserie mit u. a. Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr. und Gary Oldman.



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Robert Graysmith
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Kundenrezensionen

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Seither TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Aus Spaß an der Freude.....

"Ich töte Menschen, weil es mir so viel Spaß macht." - Dieser Satz stammt von keinem geringeren als dem eigentlichen "Hauptdarsteller" des Buches selbst, vom Serienmörder "Zodiac".
Der Satz ist jedoch in keinem Vernehmungsprotokoll zu finden - vielmehr sind diese Worte diversen Bekennerschreiben des "Zodiac", gerichtet an Polizei und Presse, entnommen.

Die hier zusammengefassten Protokolle / Augenzeugenberichte der (wenigen) Überlebenden der äußerst brutalen Angriffe rücken den Begriff "Überlebenskampf" in ein fast unerträglich helles Licht und sorgen sicherlich bei jedem Leser für ordentlich Gänsehaut und beschleunigten Puls.

Wer war / ist (?) dieser kaltblütige Mensch, welcher seinen Opfern einst so übel mitspielte?
Welches ursprüngliche Ereignis mag diese ungeheure Mordlust ausgelöst haben?
Wieviele Kapitalverbrechen gehen tatsächlich auf das Konto des "Zodiac" - wie hoch ist der Anteil sog. "Trittbrettfahrer"?

Das Buch hat zwei Abende/Nächte meines Lebens extrem verkürzt - Ohne Übertreibung darf behauptet werden dass "Zodiac" Lichtjahre von entspannenden Schmökern entfernt ist !

Warum ich trotzdem nur 4 von möglichen 5 Sternen vergeben habe?

Ich habe mich über die zahlreichen Fehler geärgert, welche ich im Verlaufe des Buches gefunden habe - Logikfehler und Satzbaufehler - ich bin sicherlich kein kleinkarrierter Pedant, aber diese Fehler schreien auch den unaufmerksamsten Lesern entgegen....

Beispiel gefällig?
Auf Seite 148 erweckt der Autor den Eindruck exklusive Neuigkeiten für den Leser seines Buches bereitzuhalten, die an der Stelle abgedruckte Drohung des "Zodiac", einen Schulbus auszulöschen, wäre bisher noch nie veröffentlicht worden - um dann jedoch ganze 4 Seiten später zu erläutern wieviel Aufregung eben genau diese Drohung, bereits am 17. Oktober 1969 bei deren Veröffentlichung, in Kalifornien verursachte...

Handelt es sich bei der entsprechenden Schwachstelle (Seite 148) um einen Übersetzungsfehler aus dem englischen Originaltext, oder ist das Buch durch und durch voller (Logik-)Fehler?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Guter Stoff, zu wirr erzählt 27. September 2007
Von L., Dirk
Format:Taschenbuch
35 - 40 Jahre ist es her, dass ein Serienkiller in Kalifornien sein Unwesen trieb: Er mordete scheinbar wahl- und motivlos (es sei denn, die "Lust am Töten hält man für eines) und brüstete sich damit in Briefen an die dortige Presse und die Polizei - der so genannte "Zodiac". Obwohl es also durchaus Spuren und Hinweise auf den Täter gibt wurde er nie gefasst. Der Journalist Robert Graysmith hat sich auf Spurensuche begeben und zahlreiche Fakten, Einschätzungen und auch Vermutungen von Polizisten, Augenzeugen, Opfern und sonstwie Beteiligten zusammengetragen. Das Ergebnis ist dieses Buch.

Nachdem ich mir die "Zodiac"-Verfilmung von David Fincher, die auf eben diesem Buch beruht, angesehen hatte blieben bei mir viele Fragen offen. Ich wollte deshalb nachlesen, ob es an meiner Unkonzentriertheit beim Ansehen des Filmes lag - oder eben an der Vorlage. Denn der Stoff ist faszinierend und verstörend. Es lohnt sich meines Erachtens, sich mit "Zodiac" zu beschäftigen.

Ich denke, es liegt am Buch. Graysmith trägt ohne erkennbare Kriterien alles zusammen, was auch nur im entferntesten mit dem Fall "Zodiac" zusammenhängen könnte, ob wichtig, unwichtig, egal. Er suggeriert - nach guter amerikanischer "Cliffhanger"-Art - einer heißen Spur zu folgen - und verwirft diese nach kurzer Zeit ohne große Erklärung wieder. Hunderte von Namen werden dem Leser hingeworfen, Fakten selten von Spekulationen unterschieden und auch jedes ach so (un-)bedeutende Detail ausgegraben. So kommt bei der Lektüre schon an der ein oder anderen Stelle Frust auf. Neben den schon von einem anderen Rezensenten angesprochenen zahlreichen Flüchtigkeitsfehlern (ein weiteres Beispiel vgl. etwa S.98: da fährt das Opfer erst einen weißen, auf S.99 einen schwarzen Karman Ghia) ist für mich das größte Ärgernis, dass nie klar herausgearbeitet wird, warum die Polizei so viele Ermittlungsfehler zu verantworten hat, warum die Hausdurchsuchung eines der Hauptverdächtigen so schwierig zu ermöglichen war oder warum seine Alibis nicht genauer überprüft wurden etc. Das Buch bleibt einfach trotz aller Ausführlichkeit an der Oberfläche. Wirklich schlauer bin ich nach der Lektüre nicht.

Trotzdem gibt's von mir drei Sterne. Warum? Erstens ist der Stoff allemal spannend genug, dass sich die Lektüre lohnt. Man darf nur nicht zu hohe Erwartungen an das Buch haben. Zweitens sind im Buch die Original-Briefe von "Zodiac" abgedruckt, man erhält einen wirklich guten und faszinierenden Eindruck, wiewiel Angst, Panik und auch Denunziantentum der Fall "Zodiac" bei der Bevölkerung ausgelöst hat. Und man bekommt Gänsehaut, die bei niemandem ausbleibt, wenn man sich die Gewalttätigkeit dieses Serienkillers vor Augen führt. Ein oder zwei gruselige Abende sind in der Tat garantiert...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Keine neuen Erkenntisse 17. Juni 2007
Format:Taschenbuch
Für mich ist es ein Rätsel, warum der Autor 8 Jahre lang an diesem Buch recherchiert und gearbeitet hat. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das nichts neues zu bieten hat.Unverständlich ist für mich auch, warum die Namen der allseits bekannten Verdächtigen geändert wurden.Dadurch wirkt das Buch irgendwie unreal und bringt uns der Lösung keinen Schritt weiter.In dem Film zum Buch wurden komischerweise die echten Namen der Verdächtigen verwendet.
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