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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein hervorragendes und informatives Buch, 13. April 2008
Mit meinen 19 Jahren bin ich nun weiss Gott nicht alt genug, um den Fall einst miterlebt zu haben. Und ich denke nicht, dass dieser Fall in Deutschland einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Daher war mein erster Kontakt mit dem Zodiac-Killer der Film von David Fincher.
Es war faszinierend für mich diesen Film zu sehen, die Tatsache dass es so viele Hinweise auf den Täter gab, der allerdings offenbar trotzdem klug genug war, nie zu viel zu verraten. Als ich hörte, dass dem Film ein Buch zu Grunde liegt, habe ich mir dieses gekauft.
Ich finde das Buch übersichtlicher und umfassender als den Film. Einiges, was im Buch steht, und was ich ziemlich wichtig finde, kam im Film gar nicht vor. Verständlich, der ist ja so schon recht lang, aber dennoch ist das Buch informativer. Ich halte es für sachlich geschrieben, dennoch liest es sich an manchen Stellen beinahe wie ein Krimi. Das gefällt mir eigentlich recht gut, es ist zwar sachlich, aber dennoch nicht zu trocken.
Ausserdem finde ich es interessant, dass das Buch nicht etwa das Werk eines Polizisten, sondern eines einfachen Karikaturisten ist, der zufällig damals vor Ort war und den der Zodiac-Fall nicht mehr losgelassen hat. Ein weiterer grosser Pluspunkt dieses Buches ist es, dass alle Zodiac-Schreiben Wort für Wort zitiert sind, die meisten Briefe und Codes sind sogar im Original abgedruckt. Das Buch enthält ausserdem Phantombilder, Grafiken und Codes, die der Mörder verfasste.
Sicher, das Buch ist auf dem Stande von ich glaube 1986, und es hat nicht wirklich zur Lösung des Falls beigetragen, der wohl auch nie mehr gelöst werden wird. Dennoch finde ich es als "Einstieg" in diesen faszinierenden Fall mehr als hervorragend geeignet. Es ist mir mehr als einmal passiert, dass ich nach der Nachtlektüre dieses Buches noch mehrere Stunden wach lag und über die Theorien des Autors nachdenken musste.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Logikfehler und letztlich keine wirklich umwerfend neuen Erkenntnisse...., 2. August 2007
Aus Spaß an der Freude.....
"Ich töte Menschen, weil es mir so viel Spaß macht." - Dieser Satz stammt von keinem geringeren als dem eigentlichen "Hauptdarsteller" des Buches selbst, vom Serienmörder "Zodiac".
Der Satz ist jedoch in keinem Vernehmungsprotokoll zu finden - vielmehr sind diese Worte diversen Bekennerschreiben des "Zodiac", gerichtet an Polizei und Presse, entnommen.
Die hier zusammengefassten Protokolle / Augenzeugenberichte der (wenigen) Überlebenden der äußerst brutalen Angriffe rücken den Begriff "Überlebenskampf" in ein fast unerträglich helles Licht und sorgen sicherlich bei jedem Leser für ordentlich Gänsehaut und beschleunigten Puls.
Wer war / ist (?) dieser kaltblütige Mensch, welcher seinen Opfern einst so übel mitspielte?
Welches ursprüngliche Ereignis mag diese ungeheure Mordlust ausgelöst haben?
Wieviele Kapitalverbrechen gehen tatsächlich auf das Konto des "Zodiac" - wie hoch ist der Anteil sog. "Trittbrettfahrer"?
Das Buch hat zwei Abende/Nächte meines Lebens extrem verkürzt - Ohne Übertreibung darf behauptet werden dass "Zodiac" Lichtjahre von entspannenden Schmökern entfernt ist !
Warum ich trotzdem nur 4 von möglichen 5 Sternen vergeben habe?
Ich habe mich über die zahlreichen Fehler geärgert, welche ich im Verlaufe des Buches gefunden habe - Logikfehler und Satzbaufehler - ich bin sicherlich kein kleinkarrierter Pedant, aber diese Fehler schreien auch den unaufmerksamsten Lesern entgegen....
Beispiel gefällig?
Auf Seite 148 erweckt der Autor den Eindruck exklusive Neuigkeiten für den Leser seines Buches bereitzuhalten, die an der Stelle abgedruckte Drohung des "Zodiac", einen Schulbus auszulöschen, wäre bisher noch nie veröffentlicht worden - um dann jedoch ganze 4 Seiten später zu erläutern wieviel Aufregung eben genau diese Drohung, bereits am 17. Oktober 1969 bei deren Veröffentlichung, in Kalifornien verursachte...
Handelt es sich bei der entsprechenden Schwachstelle (Seite 148) um einen Übersetzungsfehler aus dem englischen Originaltext, oder ist das Buch durch und durch voller (Logik-)Fehler?
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Keine neuen Erkenntisse, 17. Juni 2007
Für mich ist es ein Rätsel, warum der Autor 8 Jahre lang an diesem Buch recherchiert und gearbeitet hat. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das nichts neues zu bieten hat.Unverständlich ist für mich auch, warum die Namen der allseits bekannten Verdächtigen geändert wurden.Dadurch wirkt das Buch irgendwie unreal und bringt uns der Lösung keinen Schritt weiter.In dem Film zum Buch wurden komischerweise die echten Namen der Verdächtigen verwendet.
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