Hintergrundgeschichte:
Als Koch muss man sich auf dem Schwarzmarkt Gewürze besorgen, da die Preise auf dem offiziellen Markt explodiert sind. Rajive, der Gewürzhändler ist allerdings ein richtiger Zocker und deshalb müssen die "Köche" ein riskantes Spielchen um die ersehnten Gewürze spielen. Gelingt der Große Wurf kann das erwünschte Gericht gewürzt und zubereitet werden.
Das Spiel:
Das Spiel findet auf einem stabilen Spielplan statt. Dort sind Schalen mit den verschiedenen Gewürzen (Curry, Ingwer, Kardamom, Chili, Knoblauch, Minze, Kreuzkümmel, Safran, Zimt) und noch 4 Sonderaktionsfelder (Extrawurf, Zusätzliche Gewürzkarte, Gericht reservieren, Chefkoch).
Allerdings sind nicht immer alle Gewürze vorrätig. Je nach Spielerzahl wird eine bestimmte Anzahl an Gewürzkarten aufgedeckt (Wenn mehr Personen mitspielen gibt es mehr Gewürze).
Die Spieler bekommen als Startgeld 200 Rupien und 6 Chips (Werte: 10, 20, ..., 60).
Der Spielablauf ist gegliedert in 4 Phasen: Chips werfen, Aktion ausführen, Gewürze verkaufen und einkaufen, Gerichte zubereiten;
Wer als erstes 3 Gerichte zubereitet hat (also dreimal die passenden Gewürze gesammelt und eingelöst hat) gewinnt.
Das tolle an Safranito ist, dass hier Geschicklichkeit (Chips werfen und andere dabei rausschieben...) und Taktik (Gewürze sinnvoll einkaufen und Gewinnbringend verkaufen) toll verbunden sind. Die Regeln haben gut illustrierte, leicht verständliche und 6 (schnell gelesene) Seiten (Die Spielanleitung wirkt zu Beginn etwas umfangreich. Aber das liegt nur daran, dass alles auch noch einmal in Englisch, Französisch und Italienisch erklärt ist).
Wenn man allerdings gezielt nach Schwächen des Spiels sucht stellt man fest, dass die Geldscheine etwas dünn ausgefallen sind (aber dafür ist der Rest von Spiel wirklich hochwertig)