Spielidee:
Auf der Schafweide ist immer was los! Da wird gefressen, gefressen, noch mehr gefressen, gezankt, gerangelt, geschubst, gekuschelt, ... Und manchmal gibt es richtig Aufruhr in der Herde. Etwa, wenn Roger - als Bock ein echter Herzensbrecher - die Herzen der Schafdamen in Wallung bringt. Oder wenn Jacques, das Friseurschaf, dem Pelz der Artgenossen mit seinen scharfen Scheren zu Leibe rücken will. In der Panik weiß dann kein Schaf mehr wohin und es entsteht ein wildes Durcheinander. Der Spieler, dem es gelingt seine kleine Herde mit Geschick zu den besten Plätzen zu bringen und der die meisten Punkte sammelt, gewinnt das Spiel.
Ausstattung:
Das Spiel lebt durch seine tollen und anregenden Spielmaterialien. Unheimlich liebenswert sind die Schaffiguren. Jeder Spieler bekommt zwei in seiner Farbe. Komplett wird die Herde dann durch Roger, Jacques und das schwarze Schaf Thea. Das ganze Spiel ereignet sich, logisch, auf einer Schafweide (Spielplan). Die Bewegung der Schafe wird durch 48 Aktionskarten, einen Zeitstein und einen Farbwürfel gesteuert. Und damit jeder weiß, wie viele Punkte bereits auf seinem Konto sind, gibt es die Wertungssteine. Alle Spielmaterialien sind robust, toll gestaltet und einfach schön.
Regelwerk:
Bei Haste Bock? geht es weniger um Lust, als um Strategie. Die ganze Herde muss taktisch klug in Bewegung gehalten werden, damit das eigene Schaf letztlich immer am besten weg kommt. Manchmal ist es dafür notwendig, einige Züge im Voraus zu denken und die Bewegungsmöglichkeiten der anderen Spieler bei der Planung mit einzubeziehen. Ganz schön kniffelig, aber total spannend.
Zielgruppe:
Das Spiel eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Der Hersteller gibt als Altersempfehlung 10+ Jahre an. Voraussetzung für das Spiel ist in jedem Fall, mit komplexeren Spielregeln und ablaufen zu Recht zu kommen. Kinder mit viel Spielerfahrung können das sicher auch schon eher.