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Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 20.06.2000
Wolfgang Müller scheint ganz begeistert von Walters Ansinnen, der Frage nach `Extraterrestrial Intelligence` nachzugehen. Und so erzählt er in seiner Rezension von den Ausführungen des Autors, der nicht nur über die heutigen Vorstellungen außerirdischen Lebens zu berichten weiß, sondern einen weiten Bogen von den Griechen über Johannes Kepler und Galileo Galilei spannt. Allerhand Unterhaltsames weiß Müller wiederzugeben, etwa dass "Streptococcusmitis-Bakterien" versehentlich von Surveyor 3 auf dem Mond zurückgelassen auch nach 31 Monaten noch lebendig waren oder dass Leuchtraketen bisweilen als Leben im All interpretiert wurden. Die eigentliche Frage nach `Extraterrestrial Intelligence` bleibt in der Rezension (auch im Buch?) unbeantwortet. Lediglich die Anmerkung, dass Walter "Plausibilitätsrechungen und Wahrscheinlichkeiten" für eine wissenschaftlich durchaus legitime Methode hält, lässt ahnen, in welche Richtung Walters Reise geht. Müller ist der Ansicht, dass die Entfernungen zu groß sind, um Leben außerhalb unserer Galaxie auf die Spur zu kommen. Dass dieses Problem eines Tages gelöst werden könnte, scheint ihm offensichtlich so unwahrscheinlich, dass er darauf nicht näher eingeht.
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Pressestimmen
Vom Inhalt her bietet das Buch eine aktuelle und wahrscheinlich multidisziplinäre, d.h. nahezu alle Aspekte berücksichtigende Beschäftigung mit der Frage nach ausserirdischem Leben. Volkssternwarte Darmstadt e.V. Mitteilungen Der deutsche Wissenschaftsastronaut Dr. Ulrich Walter hat sich auf einer faszinierenden Entdeckungsreise in die Welt der Astronomie und Weltraumtechnik dieser fundamentalen Frage gestellt. Eine interessante, spannende Lektüre. nrz am Sonntag Den durch Thema und Autor geweckten hohen Erwartungen kann das Buch gerecht werden: Auf der Basis von naturwissenschaftlich vernünftigen Annahmen werden aus heutiger Sicht mögliche Annahmen über die Häufigkeit von intelligenten Zivilisationen im Kosmos erarbeitet, ohne Phantasterei oder schwach reflektierte Grundannahmen, wie man sie in anderen Büchern zu dem Thema so oft findet. Durch seine Objektivität hebt sich dieses sehr empfehlenswerte Buch wohltuend davon ab und spricht durch seinen leichtverständlichen und didaktisch guten Aufbau eine breite Leserschicht an. Es sollte in der Handbibliothek des an SETI-Themen interessierten Lesers nicht fehlen. Mitteilungen 3/4 Das vorliegende Werk, ausgestattet mit faszinierenden Weltraumaufnahmen und anschaulichen graphischen Darstellungen, gibt dem Leser - entsprechend unserem heutigen Wissensstand - eine relativ vollständige und konsistente Analyse der Möglichkeit der Existenz extraterrestrischer Intelligenz. Die Hauptaussagen beruhen auf fundierten wissenschaftlichen Kenntnissen. (...) Ein spannendes Buch für Leser jeden Alters, die sich für die Evolution des Leben, für Astronomie und deren Geschichte oder für Weltraumtechnik interessieren. Sterne und Weltraum Philosophische, weltanschauliche und theologische (auch der Vatikan beschäftigt sich mit der Frage) Aspekte des Themas bleiben keineswegs ausgeklammert. Ein faszinierendes Buch, das man guten Gewissens breit empfehlen kann. Umfassendes Literaturverzeichnis. SBD-Angebot Bücher für Erwachsene
Kurzbeschreibung
Ulrich Walter, Wissenschaftsastronaut und Physiker, illustriert mit faszinierenden Bildern und einer kosmologischen Analyse, daß wir aller Warscheinlichkeit nach allein in der Milchstaße sind und mit intelligenten Mitbewohner des übrigen Kosmos wohl nie Nachrichten austauschen oder mit ihnen in Kontakt treten werden.
Eine Zukunftsvision, die mit der heutigen Raumfahrttechinik beginnend das Zeitalter der Weltraumkolonien eröffnen könnte, ist der Schritt zu großen bewohnten Raumstationen. Weltraumkolonien, wie sie in Plänen der NASA bereits Wirklichkeit sind, stellt Walter als natürliche Weiterentwicklung der erst wenige Jahrzehnte alten Raumfahrttechnik dar, die ein neues Licht auf das Verständnis menschlichen Daseins und Lebens im Kosmos überhaupt wirft.
Der Autor über sein Buch
Visionen an den Grenzen der WissenschaftenDieses Buch kommt aus meinem Innersten. Als Astronaut war ich schon immer daran interessiert, die Grenzen des Denkbaren und Machbaren auszuloten. Als Wissenschaftler suchte ich jedoch keine vagen, sondern verläßliche Antworten. Dieses Buch versucht eine möglichst ehrliche Beantwortung alter Fragen: Wie wahrscheinlich ist Leben im All? Warum gibt es uns? Sind wir allein im Universum? Wenn es Außerirdische gibt, können wir mit ihnen Funkkontakt aufnehmen oder ihnen gar irgendwann begegnen? Wie sieht die Zukunft der Menschheit im Kosmos aus?
Eine Warnung vorweg: Wissenschaft ist oft kontraintuitiv. Das heißt, sucht man konkrete Antworten nach wissenschaftlichen Maßstäben, dann fallen sie oft anders aus als man intuitiv vermuten würde. So auch hier. Die Ergebnisse lauten (entgegen meiner Anfangsüberzeugung): Auch wenn es sicherlich noch andere Zivilisationen im Universum gibt, so sind wir wahrscheinlich doch die einzigen in unserer Milchstraße. Wenn es sie hier aber gibt, dann werden wir in Zukunft kaum Funkkontakt mit ihnen haben, sie jedoch irgendwann einmal treffen. Das paßt nicht zusammen? Doch das tut es! Weil wir nämlich in spätestens 50 Millionen Jahren unsere Milchstraße durchgehend bevölkert haben werden. Und wie das geht beschreibe ich im letzten Kapitel meines Buches.
Wie Alice im Wunderland ("Was ist ein Buch ohne Bilder?"), bin auch ich ein stark visueller Mensch. Daher habe ich mit 180 Abb. wo immer möglich versucht, meine Visionen auch bildlich zu vermitteln.
Buchrückseite
Sind wir allein im Universum oder gibt es andere intelligente Zivilisationen im Universum? Wie könnte Leben auf anderen Planeten aussehen? Wie könnten Menschen den Weltraum besiedeln, wenn die Erde einmal überbevölkert sein wird oder der Tod der Sonne zum Auswandern auf andere Planeten oder künstliche Wohnkolonien zwingt? Ulrich Walter, Wissenschaftsastronaut und promovierter Physiker, macht diese Fragen in seinem anregenden und anschaulich illustrierten Buch zum Ausgangspunkt einer spannenden Entdeckungsreise in Astronomie und Weltraumtechnik. Die Antwort der modernen Kosmologie illustriert er mit faszinierenden Bildern und einer spannenden kosmologischen Analyse: Wir sind aller Wahrscheinlichkeit nach die einzigen in unserer Milchstraße, aber nicht allein im Universum. Mit unseren intelligenten Mitbewohnern des Kosmos werden wir allerdings kaum jemals Nachrichten austauschen können, noch irgendwie mit ihnen in Kontakt treten. Eine Zukunftsvision, die mit der heutigen Raumfahrttechnik beginnend das Zeitalter der Weltraumkolonien eröffnen könnte, werden Raumstationen sein. Weltraumkolonien, wie sie in den NASA-Plänen schon Wirklichkeit sind, stellt Walter aufgrund seiner eigenen Weltraumerfahrung als natürliche Weiterentwicklung der erst wenige Jahrzehnte alten Raumfahrttechnik dar, die ein neues Licht auf unser Verständnis menschlichen Daseins und Lebens im Kosmos überhaupt wirft. Ulrich Walter ist deutscher Wissenschaftsastronaut beim IBM-Entwicklungslabor in Böblingen, zuständig im Bereich digitaler Medienlösungen, promovierter Festkörperphysiker, Wissenschaftspublizist, ständiger Kolumnist beim Astronomiemagazin Star Observer und Fernsehmoderator. Für seine in über 40 Fachpublikationen veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten und für seinen Beitrag zur D-2 Shuttle-Mission von 1993 erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die NASA Space Flight Medal und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. ((U 4-Text:)) Science meets fiction Es ist so gut wie sicher, daß es Außerirdische gibt. Es ist so gut wie ausgeschlossen, daß wir ihnen begegnen. Der Wissenschaftsastronaut Ulrich Walter entwickelte diese Thesen in einem spannenden Dialog mit seinem Leser -- und entführt ihn in unbekannte Welten. Pressemeinungen zu Walters erstem Bildband "In 90 Minuten um die Erde" "Ein beachtliches Buch, das vielleicht auch unsereins ... eine völlig andere Perspektive nahebringen kann." Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3.1.1998 "... kurzweilige Lektüre und Anreiz zum Bilderbetrachten für fast jedes Alter." Spektrum der Wissenschaft 6/1998 "... ein aufregendes Buch für jeden, der zumindest für einige Stunden die Erde verlassen will." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.7.1998
Über den Autor
Ulrich Walter ist deutscher Wissenschaftsastronaut beim IBM-Entwicklungslabor in Böblingen, zuständig im Bereich digitaler Medienlösungen, promovierter Festkörperphysiker, Wissenschaftspublizist, ständiger Kolumnist beim Astronomiemagazin Star Observer und Fernsehmoderator. Für seine in über 40 Fachpublikationen veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten und für seinen Beitrag zur D-2 Shuttle-Mission von 1993 erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die NASA Space Flight Medal und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.