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Zirkuskind [Taschenbuch]

John Irving , Irene Rumler
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

April 1997
Irvings turbulente Geschichte spielt zum größten Teil in Bombay. Held ist der pummelige Arzt Dr. Daruwalla, dessen Hauptaufgabe es ist, Blutproben von Zwergen in indischen Zirkussen zu untersuchen, um das ßZwergen-Genß zu lokalisieren. Seine Freizeit verbringt er vorzugsweise im Golfclub. Dort hat er auch Zeit darüber nachzudenken, wer das Clubmitglied auf dem Gewissen hat, das im Gebüsch beim neunten Loch tot entdeckt wurde. Als weitere handelnde Personen treten auf: ein Hippie-Mädchen aus Iowa, das einen indischen Polizeikommissar liebt, ein brutaler Transsexueller, ein deutscher Drogenhändler, ein gefeierter Filmstar nebst seinem jesuitischen Zwilling, eine kastrierte Transvestiten-Prostituierte.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 969 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 12. (April 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257229666
  • ISBN-13: 978-3257229660
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.218 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"So geschickt jongliert Irving mit 1001 Detail, so kunstvoll verwebt er unzählige Handlungsstränge, daß große Unterhaltungsliteratur entstanden ist: schrill, bunt, turbulent und doch philosophisch." (Brigitte)
"Rauh, überschäumend, gefühlvoll, philosophisch... Irving leistet diese personifizierte Mischung aus Possenspiel und Horror mit Geschick und rasantem Tempo; das Ergebnis ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann... Die reinste Verführung." (The Guardian)
"Ein echter Irving: verschlungen, virtuos entlang der Abgründe des Irrwitzes balancierend und von den absonderlichsten Typen bevölkert. Irving geht aufs Ganze." (Stern)

Über den Autor

John (Winslow) Irving, geboren am 2. März 1942 in Exeter, im Staat New Hampshire, als ältestes von vier Kindern. John Irvings Vater war Lehrer und Spezialist für russische Geschichte und Literatur. Seine Kindheit verbrachte Irving in Neuengland. 1957 begann er mit dem Ringen; 19jährig wusste Irving, was er werden wollte: Ringer und Romancier. Studium der englischen Literatur an den Universitäten von New Hampshire und Iowa, wo er später Gastdozent des Schriftsteller-Workshops war. Deutschkurs in Harvard. 1963-1964 Aufenthalt in Wien. 1964 Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Arbeit als Lehrer an Schule und Universität bis 1979. Lebt heute in Toronto und im südlichen Vermont. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für seinen von Lasse Hallström verfilmten Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvoll und melancholisch zugleich 8. September 2002
Format:Taschenbuch
Wem manch andere "Irvings" zu turbulent sind, der sollte sich an "Zirkuskind" heranwagen. Obwohl mehrere Handlungsstränge ineinander verwoben sind und der Leser zahlreiche Orts- und Zeitsprünge mitmacht, ist es Irving gelungen, eine runde, klare Geschichte zu erzählen, die sich zu keinem Zeitpunkt selbst zu überholen scheint und den Orientierungssinn überfordert. Das gelingt vor allem dadurch, dass die Hauptfigur, der indischstämmige Chirurg Dr. Daruwalla, zwischendurch immer wieder ein wenig über das Leben im Allgemeinen und seine Suche nach einem Ort, an dem er sich "zu Hause" fühlt, im Besonderen nachdenkt und dem Leser damit die notwendigen Ruhepausen verschafft, um die Handlung zu verarbeiten. Humor und Melancholie wechseln sich nicht ab, es gelingt Irving, beides absolut parallel laufen zu lassen. Dafür steht der Zirkus, der durch die Clowns lustig ist und andererseits traurig wie das Los des Akrobaten, der das Netz verfehlt hat. Und genau so ist - so der Tenor des Romans - eben auch das richtige Leben.
Das chaotische Leben in Bombay, dem Haupthandlungsort, mit seinen zahlreichen Bevölkerungsgruppen, die sich stets wegen irgendwelcher Zwischenfälle auf den Schlips getreten fühlen, ein getrenntes Zwillingspaar, ein Serienmörder, diverse Zwerge, ein höchst ungewöhnlicher Filmstar und eine Handvoll Transvestiten sorgen dafür, dass die Spannung keinen Augenblick unterbrochen wird und dass man am Ende direkt noch einmal alles von vorn lesen möchte.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untypisch für Irving ! 15. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Zirkuskind" ist das erste Buch von John Irving, das ich gelesen habe, deshalb konnte mir seinerzeit gar nicht auffallen, was jetzt fast das hervorstechendste Merkmal diese Buches ist: es ist ganz und gar untypisch für John Irving! Zwar hat John Irving natürlich seine grandiosen sprachlichen und erzählerischen Qualitäten auch hier zum Zuge kommen lassen, aber sowohl Art der Handlung als auch die Lokalitäten sind völig neu. Zum einen spielt "Zirkuskind" weitestgehend in Indien; diese neue und unbekannte Gegend mit ihren für Europäer doch ungewöhnlichen und bizarren Eigenheiten bringt einen weiteren Reiz in die Handlung. Zum anderen ist "Zirkuskind" vom Genre her eher ein Kriminalroman; während Irving ansonsten eher über das gesamte Leben der Hauptperson schreibt, erfährt man hier (bis auf Rückblenden) nur einen Ausschnitt aus dem Leben (dafür einiger) Hauptpersonen. Dies führt auch dazu, daß "Zirkuskind" das wohl am schwierigsten zu lesende Buch Irvings ist; die Handlungsfäden müssen am Anfang miteinander verwoben und die Charaktere vorgestellt werden, was beim Leser einiges an Geduld erfordert, da er nicht alles sofort versteht. Aber wie diese Geduld belohnt wird ! Die bizarre und spannende Handlung sowie Irvings bekannter tockener Humor, der auch durch seine grandiose Sprache ausgedrückt wird, machen "Zirkuskind" zum Erlebnis. Dieses Buch sei allen Fans John Irvings empfohlen, die bereit sind, eine andere Art von Buch zu lesen. Und wer John Irving noch nicht kennt, sollte sich durch die Probleme am Anfang des Buches nicht beeinflussen lassen; Weiterlesen wird belohnt ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Kaufer
Format:Taschenbuch
Das erste Buch, das ich von John Irving gelesen habe. Dieser Wortwitz, diese ganze Art zu schreiben - grandios. Wer sich einmal auf diese aberwitzige Geschichte eingelassen hat, kann sich ihr nicht mehr entziehen.
Zirkuskind hat mich dazu gebracht, alle bis jetzt erschienenen Romane dieses großartigen Autors zu lesen und hat mich zum absoluten Irving-Fan gemacht. Trotzdem - oder gerade deshalb - muss ich sagen: dieses Buch ist das beste, was er bis jetzt geschrieben hat. Wer Literatur liebt, muss John Irving lesen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Einer seiner besten Romane
Alle Romane von John Irving sind eigene kleine Welten, voll von Witz, Irrsinn, Tragik und Liebe.
Von all seinen Romanen, die ich alle innig liebe und unzählige Male lese,... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Manuela veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen blick nach indien
wer irvings ältere werke kennt,weiß um seinen hang zur weitschweifigkeit- das tut diesem komplexen buch allerdings gut! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von hälge schnaida veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wieder ein echter Irving!
John Irving ist mein Lieblingsautor, auch wenn mir nicht alle seine Bücher gefallen haben.

Mit Zirkuskind" hat John Irving wieder ein Buch ganz nach meinem... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Trine veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zieht sich ungemein
Ich kann mich meinen Vorrezensenten, die auch nur 2-3 Sterne vergeben haben, nur anschließen: Dieses Buch zieht sich das erste Drittel ungemein, und ich habe mehr als einmal... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Nemesis veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen typisch gut
Der Roman kommt zuerst etwas schleppend in Fahrt. Nach etwa 200 SEiten kriegt man aber das was man von Irving erwartet in Bestform. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Jörn Possienke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Leben als Zirkus
"Zirkuskind" Irvings achter Roman ist ein phantasievoller Roman, der sich in einigen Punkten von seinen anderen Romanen unterscheidet - es kommen keine Bären vor -, doch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2011 von laxschrift
5.0 von 5 Sternen Fesselnd bis zur letzten Seite
Am Anfang fand ich das Buch doch sehr irritierend. Ein Zwergenblut sammelnder Orthopäde, der weder in Toronto, noch in Indien wirklich Zuhause ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2011 von Mental-Vital
5.0 von 5 Sternen Zirkuskind
Ganz anders als die anderen Bücher Irvings und dennoch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2010 von hirse
5.0 von 5 Sternen Spannend, lustig, traurig, schön - dieses Buch ist alles zusammen
Bombay, 1989. Doktor Daruwalla ist mal wieder in Indien. Er sammelt das Blut von Zwergen. Diese kleinwüchsigen Menschen, die oft in indischen Zirkussen arbeiten und an einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2010 von Marko Schlichting
5.0 von 5 Sternen Genial
Ein sehr überraschender Roman. Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine derartige Story, die zudem nicht mit Umfang geizt so fesseln könnte. Aber es ist möglich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2009 von Boris Winter
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