Neben den optischen Qualitäten, haben mich B+W Filter auch von der mechanischen Seite her voll überzeugt.
Wer kennt das nicht?
Das Filter hakelt schon beim Aufschrauben oder klemmt fest! Vor allem bei großen Filterdurchmesser steigt das Ärgerniss.
Die Gefahr einer Beschädigung am Objektivgewinde ist so relativ groß und man verliert schnell die Lust Filter überhaupt noch zu verwenden. Obwohl optisch Filter auch im digitalen Zeitalter eine Daseinberechtigung haben.
Mit B+W Filtern hatte ich da noch keine Probleme. Zügiges Aufschrauben und trotzdem fester Sitz. Das ist vor allem bei Pol-Filtern wichtig, wenn man den Grad der Filterung regelt.
Von der optischen Seite her sind diese Filter auch vom Feinsten. Homogene Filterwirkung mit einer unheimlichen Transparenz.
Ich verwende mittlerweile ausschließlich Filter von B+W.
Die Käsemann empfehlen sich vor allem bei widrigen Umweltbedingungen, wie Meer, Regen, Schnee, ... Sie sind leicht zu reinigen (Wasser+sauberes Papiertaschen reichen) und verkratzen auch nicht so schnell.
Zum bewußten Fotografieren verwende ich sehr gerne und häufig Filter, früher ausschließlich Analog, mittlerweile vermehrt Digital. Die Systeme mögen wechseln, das Filter aber bleibt.
Bedenken sollte man auch,
das das verwendete Filter im optischen Aufnahmesystem (digitaler Sensor, analoger Film, Objektiv, Extender, Filter) das schwächste Glied in der Kette ist. Und das beschränkt oder bestimmt maßgeblich das fotografische Endprodukt.
Ich frage mich immer wieder,
wieso man beim Body am wenigsten spart, die Optik schon eher ein Sparmodell (Eierlegende-Woll-Milch-Sau) und der Filter Marke "Flaschenboden" sein muss?