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Zimt und Koriander
 
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Zimt und Koriander

Georges Corraface , Ieroklis Michaelidis , Tassos Boulmetis    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Georges Corraface, Ieroklis Michaelidis, Reina Louizidou
  • Regisseur(e): Tassos Boulmetis
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Griechisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 28. November 2005
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BPCCDM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.157 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Dass raffiniert gewürzte Gerichte nicht nur den Appetit anregen, sondern auch sinnlich sind, und das Kochen nicht bloßes Zubereiten von Mahlzeiten ist, sondern seine eigenen Weisheiten und Geschichten transportiert, das haben schon zahlreiche Filme erzählt. Dieser tut es auf eine Weise, die Sinnlichkeit, Humor und Historie auf verschiedenen Zeitebenen miteinander verknüpft. Es ist eine rührende Geschichte, die auch von Verlust und Enttäuschung zu erzählen weiß und sich in wunderschön komponierten und kolorierten Bildern vermittelt. Der Film erzählt von unser aller Leben und wie man ihm mit dem richtigen Gefühl die nötige Würze verleihen kann. Das klingt recht abstrakt, aber wer sich darauf einlässt, wird verstehen, was hinter den Worten Zimt und Koriander noch alles so steckt. Fazit: Ein griechisches Menu, das garantiert bekömmlich ist

Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch ist die Disc vor allem wegen Special Effects und poppiger Farben ein Augenschmaus. Naturgetreue darf man hier aber nicht erwarten. Der Stereoton verteilt sich einwandfrei auf die angespielten Boxen und die Stimmen sind sauber ausgearbeitet. Die Disc verweilt technisch im guten Mittelfeld.

Bild: Schön sind die artefaktfreien, stimmig eingewobenen Special Effects, die allerdings keine besonders naturgetreuen Farbtöne anbieten, sondern auf bewusst auf märchenhaft poppige Farben und Weichzeichner setzen. Diese Ästhetik überträgt sich auch in die Spielszenen, was ab und zu Hauttöne lachsfarben überstrahlen lässt (Glatze, 00:31:56). Die computeranimierten Häuserdächer wirken in ihrer Farbigkeit zwar wunderbar naiv, die Gestaltung der Dächer selber ist dabei aber weniger naturgetreu gelungen, so dass sich stellenweise gar eine Computerspielästhetik ergibt (Dächer und Laken, 00:41:18). Die Auflösung ist in diesen Fällen im Übergang nicht ganz eindeutig, so dass sich kleine, zackige Abstufungen ergeben (Mantel, 00:41:21). Auch die Kontrastwerte fallen in diesem Beispiel plakativ unabgestuft aus. In Einstellungen mit guter Detailschärfe stellt sich kaum Rauschen ein (Hand, 00:52:48), während in Szenen, die mit weniger Licht auskommen müssen, ein heftiges Grieseln und Flirren nicht beseitigt werden konnte (01:39:58). Die schönen Kamerafahrten präsentieren sich mit stabilen Bildwerten.

Ton: Musik- und Geräuscheffekte verteilen sich einwandfrei ausgepegelt zwischen links, rechts und center, so dass allein schon das Geräusch des fallenden Regens (00:23:43) eine zwar frontlastige aber doch raumgebende Atmosphäre hinterlässt. Die Musik wogt stimmig und hervorragend mit deutschen und griechischen Stimmen abgemischt aus den Boxen. Die deutschen Stimmen sind etwas klarer und vor allem im Fall der Kinder nicht ganz so piepsig angelegt wie in der griechischen Tonfassung. Auch vermag der deutsche Ton ein wenig mehr Volumen zu entwickeln, was hauptsächlich Musik und Effekte angeht. Auch bei den Erwachsenen klingen die Stimmen hier deutlich satter und direkter, wenngleich sie sich natürlich ungleich dezent in die Kulisse einfügen.

Extras: Das Menu ist in Ton und Bild sehr schön gestaltet. Das Special-Effects-Featurette (12 min.) bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Postproduktion. Das "Spice-Diary" (12 min.) beinhaltet ein Video-Tagebuch, das einen Blick hinter die Kulissen des Drehs wirft und einzelne Szenen kommentiert. Das Making Of (18 min.) lässt die Darsteller zu ihren Rollen zu Wort kommen, liegt aber leider in grob pixeliger Bildqualität vor. Die "Deleted Scenes" (4 min.) sind mit Audiokommentar ausgestattet und wurden zur Sicherheit gedreht, um Material einfügen zu können, falls manche Szenen nicht funktionieren. Insgesamt eine runde Sache. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Damit es interessant bleibt, braucht das Leben ein bisschen Würze - wie das Essen": "A Touch of Spice" ist eine sinnliche, bitter-süße Komödie über den Verlust von Heimat, Freundschaft und Liebe und darüber, wie das Kochen wertvolle Lektionen über das Leben lehren kann.

Der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf eine letzte Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt, sich zu erinnern: An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Im Wort Gastronomie steckt auch das Wort Astronomie, so der alte Mann. Pfeffer ist warm und brennt wie die Sonne, Zimt ist süß und bitter wie die Venus und damit die Frauen. Gewürze haben magische und heilende Fähigkeiten, erfährt Fanis in den spannenden Stunden mit dem Großvater, auf dessen Dachboden er mit dem Mädchen Saime immer spielte. Doch die Idylle zerbricht, als die Türken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen. Fanis′ Familie trauert um ihre Heimat, und für den siebenjährigen Fanis bricht die Welt zusammen: Er muss nicht nur seinen Großvater, sondern auch seine beste Freundin Saime zurücklassen. Nun, 30 Jahre später fragt sich Fanis, der inzwischen selbst mit Leidenschaft kocht, ob er es geschafft hat, seinem eigenen Leben genug Würze

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Kundenrezensionen

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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Lieblingsfilme und -bücher verdanken wir oft dem Zufall. Und diese wunderschön inszenierte Geschichte des griechischen Regisseurs Tassos Boulmetis wäre vielleicht nie in meine Sammlung gekommen, wenn ich einen Freund nicht nach Beispielen für computergenerierte Filme gefragt hätte. Denn ohne zu zögern meinte er, dieses Exempel müsse ich mir zuerst anschauen, auf mich wirken lassen und danach die Extras anklicken. Vor allem "Special Effects Featurette". Aber bevor ich darauf eingehe, doch noch einige Worte zum Inhalt.

Die Geschichte spielt in der Türkei und in Griechenland der 60er-Jahre, als viele Griechen dazu gezwungen wurden, Istanbul zu verlassen. Fanis, ein griechischer Astrophysiker will 30 Jahre später seinem schwer erkrankten Großvater, der für sein Leben so prägend war, nochmals einen Besuch abstatten. Damit beginnt eine Reise in seine eigene Kindheit, in eine verlorene Zeit. Und selbst Zuschauer, die mit der Problematik des griechisch-türkischen Konflikts nichts zu tun haben, können sich nicht dagegen wehren, Fanis zu begleiten. Das liegt natürlich daran, dass die Darstellung von Kindheitserlebnissen immer auch eigene Erinnerungen abrufen und wohl jeder gerne einen Großvater gehabt hätte, wie er uns in diesem Film begegnet. Aber Tassos Boulmetis ist auch ein großer Meister im Inszenieren von Gefühlen, indem er mit starken Zeichen, Archetypen und überzeitlichen Metaphern arbeitet. Und wie er die Sinnlichkeit des Lebens an Gewürzen festmacht, ist schlicht und einfach großartig.

Großartig finde ich aber auch, wie der Regisseur und seine Truppe die Möglichkeiten des Computers nutzen. "Alles, was Sie hier sehen, außer dem Schauspieler, ist am Computer generiert", sagt Tassos Boulmetis in einer Szene des Making of. Und es ist tatsächlich verblüffend, wie ich als Zuschauer der Illusion erliege, in Istanbul oder Athen zu sein. Der Himmel, die Gebäude, die Vögel und die Moscheen sind allesamt 3D-Animationen, die nach der Green-Box-Methode in den Film eingefügt wurden. Selbst im Wind wehende Handtücher und durch die Wolken stechende Flugzeuge sind am Computer entstanden. Beeindruckend und ein wenig erschreckend zugleich. Aber man kann all dies auch als Lehrstück dafür sehen, wie unser Gehirn Wirklichkeit konstruiert. Sofern man das überhaupt wissen möchte.

Mein Fazit. Fantastisches Gefühlskino aus Griechenland. Wer sich in die eigene Kindheit entführen lassen will, Freude am Sinnlichen des Lebens hat und ganz nebenbei ein Stück Zeitgeschichte mitbekommen möchte, muss diesen Film einfach ansehen. Auch wenn mir der Film aus ganz anderen Gründen empfohlen wurde, bin ich für den Tipp dankbar.
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49 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Grieche Fanis lebte mit seinen Eltern und seinem türkischen Großvater Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Istanbul. Sein Großvater hatte einen wunderbaren Gewürzladen. Er erzählte und erklärte dem jungen Fanis viel über Gewürze und ihre Wirkung beim Kochen und auf Menschen.

Als die Spannungen zwischen Griechen und Türken wegen Zypern wieder einmal zunehmen, muss seine Familie nach Griechenland ausreisen. Nicht nur sein Großvater bleibt zurück, auch seine liebgewonnene Freundin. In Griechenland sind sie die Fremden. Was ihm geblieben ist, ist seine Freude am Kochen. Aber er wird von Beruf Professor in Astronomie.

Die Jahre vergehen. Immer wieder soll der Opa zu Besuch kommen. Doch dies scheitert meist an seiner Gesundheit bzw. an den politischen Umständen. Alsdann die Nachricht eintrifft, das sein Großvater im Sterben liegt, reist er nach Istanbul und hat noch Gelegenheit ihn lebend anzutreffen. Auch seine Freundin von damals trifft er wieder und für einen Augenblick scheint die Uhr wie fünfunddreißig Jahre zurückgedreht.

Der feinfühlige Film zeigt ein friedliches Miteinader von Griechen und Türken in Istanbul. Das Würzen der Speisen, das gemeinsame Kochen und Essen zeigt viele feine Unterschiede, die aber nicht trennen, sondern bereichern. So könnte dies für eine Art Metapher stehen, dass eine Priese fremder Menschen, das Miteinander bereichern, würzen und anregen kann.
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41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Küche "Der Stadt" 19. März 2008
Von Ranunkel
Format:DVD
... lautet der griechische Titel und jeder Kenner der griechischen Geschichte weiß, welche Stadt damit gemeint ist.
Hauptsächlich handelt der Film von einer verlorenen Heimat (Byzanz) und schmerzhaften Trennungen, aus der Erinnerung eines nunmehr erwachsenen Mannes. Eher im Hintergrund spielen Vertreibung/ Zwangsumsiedlung und das Zerbrechen sozialer Strukturen eine Rolle.
Das Drehbuch: Der in Athen lebende griechische Astrophysiker Fannis, wartet zum wiederholten Mal vergeblich auf den angekündigten Besuch seines Großvaters. Er hat ihn zuletzt als Kind gesehen, kurz bevor die griechische Familie gezwungen wurde ihre Heimat Konstantinopel zu verlassen, weil sie nicht bereit waren, nach der türkischen Zwangseinbürgerung auch ihren christlichen Glauben aufzugeben.
Er erfährt, dass der Großvater schwer erkrankt ist und macht sich selbst auf die Reise in die alte Heimatstadt, die er seit der Vertreibung nie wieder gesehen hat.
In Rückblenden wird gezeigt, wie Fannis Großvater, ein Gewürzhändler, ihn in die Geheimnisse der Gewürze und des Lebens einweihte sowie die letzten Tage der Familie in ihrer Heimat.
Kurz darauf wird Fannis Familie - wie viele andere- zur Umsiedlung gezwungen. Sie verlassen, lediglich mit einem Koffer ihres Habes, für immer Konstantinopel und müssen neben den gesamten restlichen Besitz auch den griechischen Großvater zurücklassen. Erst später erfährt man, dass der Großvater seinen Glauben und damit einen wichtigen Teil seiner Identität als Konstantinopolit verleugnen und auf seine Familie verzichten musste, um in der Heimat bleiben zu können.
Bei seiner ersten Reise in die alten Heimat trifft Fannis auch seine türkische Kinderliebe wieder, die er nie vergessen hat.
Trotz seiner Schönheit und Sentimentalität krankt der Film an allzu vielen, nur angedeuteten Geschichtssträngen und damit einer fehlenden Tiefe. Viele Fragen bleiben offen.
Vielleicht wollte man politisch allzu korrekt sein, vielleicht ist es das Ergebnis, weil nur die naive Perspektive des Kindes betont wurde.
Der Film bringt die politischen Hintergründe und die Familientragödie derart dezent, dass die Verleihfirma und offenbar auch viele Zuschauer sie nicht verstehen. Ohne Vorkenntnisse scheint der ganze Film schwer verständlich, vielleicht auch etwas langatmig.
Ansonsten ist es ein melancholischer Film über eine längst vergangene Zeit, das Zusammenleben verschiedener Kulturen, mit vielen denkbar metaphorischen Elementen über das Leben und seine Würze.
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Die neuesten Kundenrezensionen
toller film mit tiefgang
einfilm so gut wie zimt und koreander.... der film erzählt die menschen und das leben genau so wie es ist.... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mark Zack veröffentlicht
Einfach wunderbar
Von dem Film wusste ich nichts, als ich ihn gestern am verregneten Nachmittag in den Player schob. Ich bekam in mal geschenkt und hatte ihn nie angesehen. Das war ein Fehler. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Volpe veröffentlicht
So würzig wie das richtige Leben............
............., man kann es direkt erschnuppern.
Diese wunderbaren Gewürze, die Familie(n), mit allem drum und dran des Andersein, dies gibt diesem Film "Zündstoff"... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Karin El Idrissi veröffentlicht
Das Leben als 3 Gänge Menü
Die Kunst des Würzens, ob im Essen oder im Leben!
Der Film hat mich begeistert, da ich der Meinung bin, dass wir gerade hier in Deutschland viel zu wenig Aufmerksamkeit... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Iphigenia veröffentlicht
Langweilig
Ständig wartet man auf einen Höhepunkt im Film. - vergebens -
Diesen Film würde ich am liebsten zurückgeben!
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von Kurt Koehlnberger
Schlecht verfilmt, nicht überzeugend, keine Gefühle...
Die vielversprechende Beschreibung auf der DVD-Hülle lässt einen rührenden tragikomischen Film erwarten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2009 von Jana
Traumhaft, intelligent und etwas ganz besonderes
Wer gutes Essen und gute Geschichten mag, der kommt bei diesem Film voll auf seine Kosten. Gewürze erklären die Welt und den Kosmos und und und. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2009 von Paula Rebecca Huchting
Ein Film mit Gefühl fürs Herz - für Leute mit Verstand...
nichts für Mainstream Typen kein Hollywood
für diesen Film braucht man Zeit und Geduld
und wird belohnt!
Veröffentlicht am 23. September 2009 von Gabi Marks
Direkt aus dem Leben
Ich fand den Film deswegen sehr reizvoll, weil er authentisch das Leben einer Großfamilie zeigt, die sowohl gemeinsam feiert, als auch gemeinsam trauert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2009 von Karin Rausch
Ein bisschen komischer Film
Ich weiß erhlich gesagt nicht, was ich über diesen Film denken soll. Ich habe ihn nicht richtig verstanden, zumindest was die Handlung angeht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2009 von Silke Kress
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