wie Mathias Kahler die langen Dialoge mit Leben füllt und somit einem ohnehin schon herausragenden Werk noch ein Krönchen aufsetzt. Die herrlichen Beschreibungen lassen einen im Geiste durch die Straßen von Florenz wandeln, führen uns auf seine Hügel und präsentieren uns eine wunderbare Aussicht. Die so liebevoll geschilderten Charaktere wachsen einem immer mehr ans Herz, sogar der versnobte Cecil kann einem letztendlich Leid tun. Die Dialoge, die durchaus etwas langatmig sein können, finden letztendlich immer ihre Pointe, und die Art und Weise, wie Forster die britische Gesellschaft um die letzte Jahrhundertwende auf die Schaufel nimmt, ist einfach zum Totlachen. Ein grandioses Hörvergnügen, nach dem es einem richtig schwerfällt, sich von Lucy, George und all ihren Freunden und Verwandten verabschieden zu müssen.