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Zimmer mit Aussicht
 
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Zimmer mit Aussicht

Helena Bonham Carter , Maggie Smith , James Ivory    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 35,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Helena Bonham Carter, Maggie Smith, Denholm Elliott
  • Regisseur(e): James Ivory
  • Komponist: Richard Robbins
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 1.55:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 9. Februar 1999
  • Produktionsjahr: 1986
  • Spieldauer: 116 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYJY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.453 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das angesehene Filmemachertrio Ismail Merchant (Produktion), James Ivory (Regie) und Ruth Prawer Jhabvala (Drehbuch) hat bereits vor 1985, als Zimmer mit Aussicht in die Kinos kam, Filme hervorgebracht, denen seitens der Kritik höchste Anerkennung zuteil wurde. Dieser populäre Streifen aber war es, der sie zu Superstars des Filmkunsttheaters machte.

Zimmer mit Aussicht, eine hervorragende Adaption des Romans von E. M. Forster, ist eine Komödie des Herzens, eine leidenschaftliche Romanze und eine Studie über die Repressionen innerhalb des britischen Sittenkodexes im frühen 20. Jahrhundert. Es ist dieses System erstarrter Umgangsformen, welches die junge Lucy Honeychurch (Helena Bonham Carter) daran hindert, die liebevollen Avancen eines temperamentvollen Freiers (Julian Sands) zu erwidern. Dieser befürchtet, dass sie ihr Eheversprechen dem hochnäsigen Intellektuellen (Daniel Day-Lewis) gegenüber, dessen Fähigkeit zur Leidenschaft gleich Null zu sein scheint, in die Tat umsetzen wird. Während einer Reise nach Florenz unter der Aufsicht ihrer älteren Cousine Charlotte (Maggie Smith) und in der Folgezeit, wird sich Lucy ihrer wahren Gefühle allmählich bewusst.

Die Freude beim Zuschauen besteht darin, zu sehen, wie Lucys Gedanken und Gefühle letztendlich zum gleichen romantischen Schluss kommen. Durch seine Fülle an Humor -- subtilem wie auch offenem -- fand dieser Film einen unerwartet hohen Anklang beim Publikum. Das Team Merchant-Ivory erhielt acht Oscar-Nominierungen für ihr Werk und wurde schließlich für das beste adaptiere Drehbuch, die beste Ausstattung und die besten Kostüme ausgezeichnet. --Jeff Shannon

Video Jakob Kurzinhalt

England 1907. Die wohlerzogene Lucy Honeychurch reist unter der Obhut ihrer gestrengen Cousine nach Florenz. Dort macht sie die Bekanntschaft eines zwar exzentrischen, aber verwirrend anziehenden jungen Mannes. Bei einer gemeinsamen Landpartie passiert es dann: Lucy wird von George unerwartet und stürmisch geküßt. Eine Entgleisung, die gegen alle gesellschaftlichen Regeln verstößt! Verwirrt flüchtet sich Lucy in eine Verlobung mit dem blasierten Cecil. Eines Tages taucht George wieder auf - und Lucy erkennt, daß sie ihr romantisches Erlebnis mit ihm noch nicht vergessen hat.

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mrs. Peel
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Weil das Zimmer einer Pension im Florenz des Jahres 1907 nur die Sicht auf einen profanen Hinterhof gewährt, möchte es die gutsituierte Lucy Honeychurch, die als Touristin in elitärer Begleitung aus dem britischen Empire in Italien weilt, unbedingt gegen eine Behausung mit einem romantischen Blick auf das Panorama der Stadt eintauschen. Der unkonventionelle Mr. Emerson und sein Sohn George, die beide zufällig ein solches Zimmer beziehen, erklären sich dazu bereit. Lucys Aufsicht, ihre Cousine, die wesentlich ältere Mrs. Charlotte Bartlett, die hinter dem Angebot der freundlichen Emersons intime Interessen zu wittern glaubt, weigert sich zunächst auf Moral und Anstand pochend, dem Tausch zuzustimmen, willigt dann aber dennoch ein. Diese Ouvertüre ist der Beginn eines ironischen Spiels mit den puritanischen Tabus, das sich wie ein roter Faden durch James Ivorys Meisterwerk des britischen Heritage-Cinemas zieht. Schon der Titel des Films verweist auf die zentrale Metapher: Durch das Fenster in dem "Zimmer mit Aussicht" schaut Lucy mit nostalgischem Blick aus den muffligen Gesellschaftsräumen der sich dem Ende neigenden viktorianischen Epoche auf die am Horizont anbrechende neue Zeit der Moderne, die unaufhaltsam sämtliche gesellschaftlichen Schichten erfasst und sich in der noch unterdrückten Liebe zwischen der rebellischen Aristokratentochter und dem freigeistigen George manifestieren wird.

In raffinierter Art und Weise nutzt Ivory die beiden unterschiedlichen Schauplätze der Handlung zu einer sehr polarisierenden Darstellung. Die erste Hälfte des Films spielt in Italien, wo die kunsthungrigen Viktorianer, die stets in genüsslichem Tratsch vertieft sind, mit der bukolischen Verführungskraft des südländischen Habitus konfrontiert werden. So sieht man die gouvernantenhafte Charlotte als Abbild der alten Zeit naserümpfend mit gespitzten Lippen und einem Taschentuch vor dem Mund blasiert durch das barocke Dekor von Florenz taumeln. In Lucy macht sich dagegen ungehorsamer Unmut breit und sie distanziert sich innerlich immer mehr von den strengen Konventionen ihrer britischen Herkunft. So wird in einer Allegorie im Film öfters betont, dass Lucy in dem engen Korsett ihrer Kleider kaum laufen kann. Die wackligen Gänge in ihrem bis oben hin zugeschnürten Körper wirken auf den Betrachter wie ein Handicap, das mit aller Macht die Entfaltung des freien Geistes behindert. In der betörenden Sinnlichkeit Italiens findet Lucy eine Projektionsfläche für ihre Sehnsüchte, ohne diese jedoch offen auszusprechen. Nur wenn sie mit eruptiven Intonationen Beethovens Waldstein-Sonate am Klavier spielt, tritt ihre unterdrückte unbritische Leidenschaft offen in Erscheinung. Die süßen Klänge von Giacomo Puccini im Stil des Fin de Siécle aus dem treffend gewählten Soundtrack übertragen sich scheinbar immer mehr auf ihr Gemüt und leiten Lucy neugierig den Charme der Fremde erforschend durch das in goldbraunen und roten Farbtönen getränkte antike Ambiente der Stadt, wo sie Zeugin einer Messerstecherei wird und in Ohnmacht fallend von George weggetragen wird. Auf einer abschüssigen Landpartie streift sie inmitten warmer Bildkompositionen, von langsamen Kamerafahrten begleitet, durch opulente Obstplantagen und idyllische Kornfelder der toskanischen Flora, in denen der progressive George ihr schließlich einen unschicklichen Kuss verpasst. Von der erlebten Erregung verunsichert, flüchtet sie jedoch, den tradierten Normen des viktorianischen Anstands verpflichtet, zurück in die unzeitgemäßen Restriktionen des Empires. Dies ist das Set für den zweiten Teil des Films. In ihrer friedhofsgrünen Heimat verlobt sich Lucy aus Vernunftgründen mit dem eitlen Cecil Vyse, der den sinnlich reduzierten, kühlen Typus eines im Dünkel des Establishments gefangenen, exaltierten Dandys verkörpert. Doch dann erfährt Lucy, dass die leer stehende Villa in der Nähe ihres Elternhauses zwei neue Mieter bekommt: Mr. Emerson und sein Sohn George.

Die präzise Adaption von Edward Morgan Forsters Romanvorlage verleiht dem Film diese markante Ivory-Merchant-Note, die in einer Mischung aus nostalgisch gefärbtem Sittengemälde, ironischer Paraphrase, scharfsinnigen Dialogen, subtilem Psychogramm und einem nuanciert gezeichneten Porträt die Vielseitigkeit des Buches mit viel Respekt sehr werkgetreu auf die Leinwand überträgt. Dass der Film trotz aller ästhetisierter Kunstfertigkeit nicht in sich erstarrt, liegt an den wunderbaren Darstellern, die dem Werk mit ihrer Lebendigkeit jede Form von steriler Antiquiertheit austreiben. Nahezu karikierend verkörpern Maggie Smith (Charlotte) und Daniel Day-Lewis (Cecil) die stets die Etikette wahrenden Repräsentanten der alten Zeit, die distanziert und voreingenommen aus dem eng begrenzten Rahmen ihrer Fenster auf die Welt blicken und nur das sehen, was ihre Erwartungen erblicken wollen. Wunderbar reflektiert sich in Helena Bonham Carter (Lucy) und Julian Sands (George) der Wandel des Zeitgeistes in Richtung Moderne, der in sanften, schüchternen Träumereien die freigeistigen Vertreter der neuen Ära in romantischer Seelenverwandtschaft weltoffen nach "Draußen" drängt. Weit weg von der zeremoniösen Lebensart des spätviktorianischen Empires, dessen Vorliebe für die anerzogene reflexartige Reaktion des "Sich-Entziehens" in diesem heiter bis wehmütigen Milieutableau aus der Zeit vor den Weltkriegen auf die Schippe genommen wird. Komplettiert wird das prächtige Cast von Judi Dench (als Schriftstellerin Eleanor Lavish) und Denholm Elliott (Georges Vater).

Das Bild dieser DVD-Veröffentlichung aus dem Jahr 2009 wurde gegenüber der stark kritisierten Erst-Edition deutlich verbessert. Die Tonspur liegt jeweils in Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1. vor. Als Extras stehen die Audiokommentare von James Ivory, Ismail Merchant, Simon Callow und Kameramann Tony Pierce-Roberts zur Verfügung. Trailer und Fotogalerien sind ebenfalls abrufbar.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woodstock
Format:DVD
Im prüden Jahre 1907 ist die junge Engländerin Lucy Honeychurch (Helena Bonham Carter) mit ihrer Anstandsdame der altjüngferlichen und verarmten Kusine Charlotte Bartlett (Maggie Smith) auf Bildungsreise in Florenz.
Dort lernt sie die beiden unkonventionellen Freidenker Mr. Emerson und seinen melancholischen Sohn George (Julian Sands) kennen. Während eines Picknicks wagt es der verliebte George Lucy zu küssen. Bei dieser unschicklichen Aktivität werden die beiden von der verklemmten Kusine Charlotte ertappt, die auf diesen Schock hin sofort die Reise abbricht und Lucy zum immerwährend Schweigen über diese Unziemlichkeit verdammt.
In England kehrt Lucy wieder zu ihrem förmlichen Leben zurück und verlobt sich mit dem blasierten Snob Cecil Vyse (Daniel Day-Lewis). Durch einen seltsamen Zufall ziehen aber die Emersons in ihre Nachbarschaft und so kommen tot geglaubte Gefühle in der leidenschaftlichen Lucy wieder hoch.

Mein Kommentar:
James Ivory hat mit der Verfilmung der gleichnamigen Gesellschaftskomödie von E.M. Forster ein überaus geistreiches und farbenfrohes Gemälde des frühen 20. Jahrhunderts entworfen.
Hier trifft italienischer Überschwang mit vollem Karacho auf konventionsbeladene, viktorianische Prüderie und wird als herrlich ironische Kostümromanze vor der atemberaubende Bildpracht der Toskana dargeboten. Die Darsteller, allen voran Maggie Smith(auch bekannt als Professor Mc Gonagall), sind einfach überwältigend witzig und subtil in der Darstellung der diversen verschrobenen Charaktere. Oder wer hätte auf Anhieb Daniel Day-Lewis als den dünkelhaften Schnösel Cecil erkannt? Und natürlich ist die blutjunge Helena Bonham Carter eine Romanitk-Darstellerin, wie man sie sich zarter und unschuldiger nicht wünschen kann. Für mich ist sie der Inbegriff der "englischen Rose" und die Idealbesetzung für die Rolle des leidenschaftlichen aber gehemmten Lucy.
Drei durchaus berechtigte "Oscars" gab es für das Drehbuch, das Kostümdesign und das Szenenbild. Die wundervollen Opernarien werden von Kiri Te Kanawa gesungen. Ein beiläufiger aber Gänsehaut erzeugender Genuss, den man nicht unterschätzen sollte.

Im Übrigen, für alle Helena Bonham-Carter Fans: Es gibt noch eine weitere E.M. Forster Verfilmung mit ihr: "Where Angels fear to tread", ebenfalls hier bei Amazon zu haben - allerdings nur in Englisch.
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89 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zimmer mit Aussicht - DVD 24. September 2002
Format:DVD
Ein grossartiger Film - und was hat man damit angestellt?
Mit Abstand die abscheulichste DVD, die ich bisher in die Finger bekommen habe.
Ungereinigte Film-Kopie - völlig unzureichender Bildstand.
Unscharf - Farben braun versumpft - gelegentliche Codier-Effekte (überzeichnete Kanten).
Dazu kommt die Enttäuschung, dass man nicht wenigstens den Original-Ton hinzugefügt hat.

Ich habe diesem Film als S-VHS technisch eindeutig bessere Kopie.

Eine Enttäuschung
Wie gesagt: Nicht der Film, sondern die "Technik" der DVD.

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1) Kein einziges italienisches Wort wird richtig italienisch ausgesprochen. Es tönt extrem schlimm, wie deutsch im Film italienisch gesprochen wird. Lesen Sie weiter...
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"Wenn Miss Honeychurch sich entschließen sollte, so zu leben wie sie... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von christine veröffentlicht
Immer wieder sehenswert
Ein zeitlos schöner Film auf der Grundlage eines sehr lesenswerten Buches. Lauter liebenswerte Figuren, schöne Bilder und ein wunderbarer britischer Humor. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Chips veröffentlicht
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was gemeint ist, mag ich sehr gerne.
Veröffentlicht am 30. Mai 2010 von Brigitta Töltl
Zum Träumen schööööööön
Zimmer mit Aussicht, genau der richtige Film für Romantiker die gerne Liebesgeschichten mit Happy-End sehen. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 17. November 2007 von E. W.
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Veröffentlicht am 2. November 2007 von Grüner Baum
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