Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
"Zimmer 1408"... Hier gruselt überhaupt nichts! :-(, 19. November 2008
Nach reiflicher Überlegung und vielen positiven Rezensionen und Empfehlungen meiner Freunde habe ich mir dieses Werk, "Zimmer 1408" vor ein paar Tagen mal angeschaut.
Ich bin aufgrund der positiven Äußerungen also mit sehr hohen Erwartungen an diesen Film herangegangen.
Das Ergebniss war für mich eine ausgiebige Ernüchterung. Der hohe GRUSEL- bzw. SCHOCKfaktor der hier sehr oft versprochen wurde, zeigte sich in den 100 Minuten Laufzeit bei mir, als auch bei meiner Freundin ganz und gar nicht.
Sicherlich ist "Zimmer 1408" ein sehr anspruchsvoller und auch sehr gut inszenierter Film, von der Story als auch von den Effekten. Spannung, Horror und vor allem Atmosphäre schafft der Film durchaus ins Wohnzimmer zu zaubern!
Trotzdessen schafft es der Film, einfach nicht zu zünden. Gegen Ende des Films waren sich meine Freundin und ich nicht einig ob wir wohl "einige" Schlüsselszenen übersehen hatten, da sich zum Schluss des Films über unseren Köpfen nur zwei riesige Fragezeichen befanden. Wir fragten uns "Hä?? Was geht ab?", "Wo ist der Typ denn jetzt auf einmal?" und "Hey, kommst du da jetzt noch mit?"...
John Cusack macht hier, ohne jeden Zweifel einen brillianten Job! Mit der stetig steigenden Spannung überschlagen sich im letzten Drittel des Films allerdings, schlichtweg die Ereignisse die diesen Spannungsbogen einfach in sich zusammenbrechen lassen. Das ist meine persönliche Meinung!
Ich hätte mir von "Zimmer 1408" mehr erwartet!
3 Sterne sind meiner Meinung nach mehr als genug. Es gibt Besseres und wie gesagt, gruseln oder gar schocken tut hier gar nichts!
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38 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Film mit einem sehr guten Hauptdarsteller!, 28. Februar 2008
"Zimmer 1408" ist der gefühlte hundertste Film, der auf einer Vorlage von Stephen King beruht. Es gab unter den bisherigen Verfilmungen zwar durchaus sehr gute, viele waren allerdings auch ziemlich misslungen. "Zimmer 1408" gehört ohne Frage eher zu ersteren. Dies mag mit Sicherheit zum einen der Kurzgeschichte von Mr. King zu verdanken sein (die ich nicht gelesen habe) zum anderen aber auch einem hervorragenden Hauptdarsteller John Cusack. Dieser schafft es nämlich, was in Horrorfilmen eher selten ist, dem Film seinen eigenen Stempel aufzudrücken und kann auf ganzer Linie überzeugen. So ist schon der erste Teil des Films, noch fern von jeglichem Grusel, eine wahre Freude. Cusack spielt den stets sarkastischen Skeptiker so souverän, dass die One Man Show voll aufgeht. Samuel L. Jackson hat als Hotelmanager zwar keine allzu große Rolle, kann diese aber voll und ganz ausfüllen. So ist das Gespräch der beiden am Anfang, bevor die Handlung in das Zimmer verlagert wird, fast das spannenste und die beste Szene des Films. Doch auch was sich im Zimmer abspielt ist sehr gute und spannende Horrorkost. Die Mischung aus Psychoterror und physischen Unannehmlichkeiten ist weitgehend gelungen und der Umschwung von Belustigung zu blanker Angst des Hauptdarstellers glaubhaft. Allerdings geht hier einiges doch sehr schnell und dem Protagonist und auch dem Zuschauer werden keinerlei Pausen gegönnt, wenn das Zimmer sich immer wieder neue Grausamkeiten ausdenkt. So sind Feuer, Wasser, Eis und Hitze vielleicht etwas zu viel des Guten. Trotzdem gehört "Zimmer 1408" zu den wenigen wirklich guten Horrorfilmen der jüngsten Vergangenheit und ist absolut empfehlenswert, was auch an dem gelungenen Ende liegt. Wer von den zahllosen blutigen Horrorfilmen genug hat, hier liegt hier mit Sicherheit richtig!
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Effektspektakel, 14. Januar 2009
Horror- bzw. Gruselfilme gehören im Allgemeinen zu einem Genre, das ich meide. Eigentlich. Denn ich begeistere mich weder für Splatter noch für sonstigen übernatürlichen Nervenkitzel, und meine Stephen King-Phase hatte ich vor mehr als 20 Jahren, als mir diese Art der Unterhaltung offenbar mehr zusagte als heute.
Dennoch war es überraschend schwer, sich diesem Film zu entziehen. Gerade am Anfang fesselt "Zimmer 1408" mit der gelungenen Einführung und Charakterisierung seines Protagonisten Mike Enslin (überragende Leistung von John Cusack), effektvoller Kameraführung, gut gewählter Musik und einem überzeugenden Drehbuch.
Schauplatz der Handlung ist ein altes Hotel in New York. Anlass des Aufenthalts: Enslin sucht gezielt Hotels auf, denen übernatürliche Aktivität nachgesagt wird, um Aufzeichnungen zu machen und die Informationen in einem nächsten Buch zu verwenden. Anfangs hält er die Warnungen des Personals wohl für eine geschickte Werbemasche, um Gäste anzulocken, wobei allerdings niemand freiwillig in Zimmer 1408 einkehren möchte, mit Ausnahme von Enslin, der eine gehörige Portion Horror schon von Berufswegen gewöhnt ist und eher mäßig interessiert und unberührt in den Bildern der in diesem Zimmer grausam zu Tode Gekommenen blättert.
Die Vorstellung des Zimmers erzeugt Gänsehaut: Über 50 Menschen haben darin bereits auf unvorstellbar grausame Art und Weise ihr Leben verloren. Dienstmädchen führen in aller Eile eine Grundreinigung durch, stets zu zweit, bei geöffneter Tür. Der Techniker, der gerufen werden muss, um den Thermostaten zu reparieren, setzt keinen Fuß über die Türschwelle, der Hotelmanager verlässt auf besagter Etage nicht einmal den Fahrstuhl.
Enslin bucht es. Auf den ersten Blick erscheint Zimmer 1408 harmlos, ein bisschen altmodisch, aber geschmackvoll eingerichtet. Das Gruseligste dürfte die erschlagende Blümchentapete sein. Doch dann geht es los - und rapide bergab: Enttäuschenderweise entpuppt sich der unerschrockene Gruselschreiberling doch als erstaunlich leicht zu beeindrucken: Ein herunterfallendes Fenster trifft seine Finger, aus dem Wasserhahn kommt kochendes Wasser - und er verliert die Nerven. Das geht deutlich zu schnell und wäre an anderer Stelle passender und glaubwürdiger gewesen.
Raffiniert wird Enslins Vergangenheit eingeflochten, Bilder seines gescheiterten Privatlebens quälen ihn unbarmherzig in einer Kette endloser Halluzinationen; ein spektakulärer Effekt jagt den nächsten. Doch was man anfangs noch interessiert verfolgt, wird schnell zu einem sinnlosen Effektspektakel ohne Logik und jenseits der Nachvollziehbarkeit. Beeindruckend anzusehen, zweifellos, aber noch beeindruckender wäre es gewesen, Antworten auf die sich ergebenden Fragen nach dem Warum und Wie des Ganzen zu finden.
Halluzinationen mischen sich mit Erinnerungen und realen Geschehnissen, wobei zunehmend alles von Effekten erschlagen wird, einschließlich der leider mager gewordenen Handlung und des Gruselfaktors. Hier bietet sich die Möglichkeit, ein Häppchen zu essen oder die Toilette aufzusuchen.
Ein richtiges Ende erhofft man vergebens. Eine Fortsetzung ist offenbar angestrebt.
Fazit: Wer Stephen King mag, Filme von Roland Emmerich schätzt und nicht zuviel Aufregung beim Anschauen eines Grusel- oder Horrorfilms bevorzugt, wird mit "Zimmer 1408" sicher zufrieden sein. Schauspielerisch ist er das Ansehen auf jeden Fall wert, er ist unterhaltsam und gerade am Anfang sehr fesselnd.
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