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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Mit Vorsicht zu geniessen, 30. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Ziervögel-Enzyklopädie (Gebundene Ausgabe)
Die Autorin hat auch andere Tierenzyklopädien geschrieben (Hunde, Nagetiere, Katzen...). Das muss zwar nicht umbedingt negativ sein, aber es drängt sich doch der Eindruck auf das die Autorin weniger Vogelfachfrau ist als das sie einfach alle Tierarten durchschreibt. Unmöglich nicht, aber doch zumindestens unwahrscheinlich das sie in der Haltung aller Arten persönliche Erfahrung hat oder im Ziervogelbereich (und gleichzeitig im Hundebereich, und Katzenbereich, und Nagerbereich...) besonders engagiert ist, und das merkt man auch wenn man dieses Buch durchliest. Besonders der Haltungsteil, der für alle Arten verallgemeinert (!) ist stellenweise fragwürdig. So wird Zahmheit als das Hauptziel der Vogelhaltung dargestellt (die Autorin rät dazu umbedingt einen Jungvogel zu kaufen, da ein Altvogel angeblich nicht mehr zahm werden könnte, Beos werden als leicht zähmbar, für Käfighaltung geeignet und sprachbegabt beschrieben, ein überflüssiges Kapitel über Sprechenlernen gibt es gleich auf den ersten Seiten, von Einzelhaltung wird bei vielen Arten, darunter Papageienvögel, nicht abgeraten, und so weiter).
Der zweite, weitaus grössere Teil des Buches beschreibt kurz die häufigsten Arten in privater Haltung, eingeteilt in Hühnervögel (Wachteln und Fasane), Tauben, Finken, Prachtfinken, Webervögel, Ammern, Kardinäle, Papageienvögel, Brillenvögel, Timalien, Bülbüls, Drosselvögel, und Starenvögel. Behandelt werden die häufigsten Arten innerhalb jeder Gruppe, insgesamt bekommt man doch einen recht guten Gesamtüberblick. Zu jeder Art gibt es eine kurze Beschreibung (etwa eine Seite lang) die Daten über Verbreitung, Körpergrösse, Geschlechtsdimorphismus, Verträglichkeit, Eignung für Käfig- oder Volierenhaltung, Temperaturansprüche, Ernährung, besondere Verhaltensweisen, Zucht und Farbmutationen. Das allerdings wenig ausführlich, ohne Mindestgrössen für Käfige oder Volieren, und stellenweise auch, wie der allgemeine Haltungsteil, mit Vorsicht zu geniessen .
Zu jeder Art gibt es mindestens ein, meistens aber mehrere Fotos, meist in ziemlich guter Qualität. Ein paar grobe Schitzer sind bei den Bildunterschriften dabei, so wird zum Beispiel ein Ara glaucogularis als Ara ararauna bezeichnet. Details die wieder mal an der Fachkunde der Autorin zweifeln lassen.
Fazit: auf keinen Fall ein geeigneter Ratgeber über artgerechte Haltung, lediglich ein grober, schön aufgemachter Gesamtüberblick über die häufigsten Ziervogelarten, wenn man keine allzu hohen Ansprüche an die gebotenen Informationen stellt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr gute Arbeit!, 18. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Ziervögel-Enzyklopädie (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist wirklich sehr zu empfehlen! Die texte sind gut verständlich, die Themen umfangreich, die Seiten bunt und alles ist doch noch gut überblickbar! Wer weiss denn z.B. was ories oderOrangenbäckchen den lieben langen Tag lang machen? Zu jeder Vogelart wurden Herkunfts-, Nahrungs-, Verhaltens- und Haltungsdaten gesammelt und verständlich erklärt! Auch wurden hier Informationen zur Abstammung der einzelnen Arten und den Verwandschaften untereinander gesammelt!
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