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Kundenrezensionen

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Ein Wein wird von Jahr zu Jahr besser, mit Blacky scheint es ebenso zu sein. Er schreibt in seinem neuen Buch nicht chronologisch, er nennt seine Geschichten selbst Kaleidoskop-Geschichten. Und dennoch ergibt sein charmantes Geplauder einen Sinn.

Auf der Zielgeraden schaut er zurück, aber eben nicht nur:

Seite 57: "Mich beschäftigt der Gedanke, warum wir Menschen nahezu alles, was zu unserem Vorteil erfunden wurde, im Lauf der Zeit zu unserem Nachteil, nicht selten zu unserer Vernichtung missbrauchen."

Wer Joachim Fuchsberger vom Fernsehen kennt, der erkennt ihn hier an seiner Schreibe sofort. Munter drauf zu, ein Blatt vor dem Mund scheint ihm fremd zu sein und manchmal auch sehr deutlich werdend, kommentiert Blacky nicht nur Kindheitserinnerungen sondern auch, aktuelle Politik und nimmt sogar zu Markus Lanz und seiner Sendung "Wetten dass?" Stellung.

Einen Moment habe ich darüber gegrübelt, ob ich diesem Titel wirklich volle 5 Sterne gebe, denn wirkliche Neuigkeiten bekomme ich hier nicht präsentiert. Aber Fuchsbergers Altersweisheiten kommen so glaubhaft und so authentisch rüber, dass ich einfach nicht anders kann, als 5 Sterne dafür zu geben. Außerdem spricht mir der hochverehrte Greis in vielen seiner Kommentare aus der Seele, oft hätte ich es nicht besser auf den Punkt bringen können.

Nett auch die Idee, ein paar Geschichten von alten beruflichen Weggefährten zu erzählen. Harald Juhnke, Roy Black und Barbara Streisand tauchen da unter anderem auf.

Große Schrift - gut zu lesen, ein Muss für Blacky-Fans!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juli 2014
>>Es sind keine Schmeichler, die uns mit Staunen betrachten und meinen, dass wir im hohen Alter immer noch gut aussähen. Ich erwidere das Kompliment gerne mit der lapidaren Feststellung: "Im Gesicht fehlt mir ja nichts!">>

In "Zielgerade" erleben wir einen Blacky, wie man ihn kennt und wofür man ihn liebt. Offen, schnörkellos und gerade heraus, sinniert er über das Leben, Politik, Religion, das alt sein, die Umwelt und und und.... und der Leser - der folgt ihm wie gebannt.

Ja, er plaudert ohne einen roten Faden oder Ziel einfach drauf los und es funktioniert. Wer ihn einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß wovon ich rede, denn er ist ein Magnet, ein "Menschenfänger" und dieses ihm so eigene Charisma strahlt auch in diesem Buch aus jeder Seite.

Schonungslos offen, bzw. einfach nur ehrlich, erzählt er von der Nazivergangenheit seines Vaters, dem Tod seines Sohnes und die Freundschaft zu einigen wenigen Weggefährten. Dabei immer an seiner Seite, seine "Regierung" - Ehefrau Gundel.

Mich persönlich hat Blacky bereits durch meine Kindheit begleitet. Ich war und bin von seiner Ausstrahlung fasziniert. Für alle denen es ähnlich geht, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Für diejenigen, die einfach aus Interesse gerne eine Autobiographie o.ä. lesen möchten, wohl eher nicht. Denn hier sinniert jemand über Gott und die Welt und das stets mit sehr starken eigenen (manchmal auch eigensinnigen, oft sehr pessimistischen) Ansichten - unverstellt und frei Schnauze.
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TOP 100 REZENSENTam 23. April 2014
Was ist dieses Buch? Eine persönliche Biografie, eine Betrachtung über die wichtigen Dinge des Lebens, oder eine Abrechnung mit unfähigen Politikern und korrupten Wirtschaftsfunktionären? Es ist wohl von allem ein bischen. Fuchsberger selbst nennt es übrigens Kalaidoskop. Zitat: "Das mit dem Kaleidskop hat Vorteile. Ich muss mich an keine Chronologie halten, kann Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einfach mischen." Ja, und das macht er dann auch im Buch.

Fangen wir mit der Gegenwart an, mit der Abrechnung mit unserer heutigen Gesellschaft und ihren negativen Begleiterscheinungen an. Hier holt Fuchsberger zu einer Art Rundumschlag aus. Ob gebrochene Wahlversprechen, Berliner Flughafendebakel oder den "Veggy-Day" der Grünen - kaum ein Thema scheint vor ihm sicher. Naja, es mag zwar vieles stimmen von dem, was er dazu schreibt, aber viel Neues hat er dazu natürlich auch nicht beizutragen - das kann man ja auch nicht erwarten. Seine Sicht auf die Welt ist schon erstaunlich negativ. Er sieht nämlich nicht nur sich selbst, sondern die ganze Gesellschaft auf der Zielgeraden. Immerhin fragt er sich dann selbst: "Bin ich vielleicht zu pessimistisch?" Hoffentlich doch, möchte man ihm als Leser antworten!

Interessanter fand ich die autobiografischen Teile des Buches. Und Fuchsberger hat ja auch wirklich viel zu erzählen aus seinem inzwischen 87-jährigen Leben: eine Kindheit unter Hitler, als 16-jähriger zum Kriegsdienst eingezogen, Gefangenschaft, nach 1945 sein Aufstieg in Film und Fernsehen, viele Jahre in Australien und natürlich die inzwischen fast 60-jährige Ehe mit seiner geliebten Gundel. All das kommt im Buch zur Sprache. Am persönlichsten wird es, wenn er über den tragischen Tod seines Sohnes 2010 schreibt, und was danach kam. Etwa als Gundel und er hofften, dass sie zum Geburtstag des Sohnes in Ruhe sein Grab besuchen können, und dann doch feststellen müssen, dass hinter Büschen und Grabsteinen die Fotografen lauern. Hier kann man mit den Fuchsbergers mitfühlen.

Fazit: Seine Betrachtungen über den Zustand unserer Gesellschaft waren mir persönlich etwas zu pessimistisch, aber das Buch hat dort seine Stärken, wo er Persönliches von sich schreibt, aus seinem interessanten Leben berichtet.
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am 12. Oktober 2014
Würde Blacky noch Leben, würde er vielleicht sagen.... "Mann" muss wissen, wann man aufhören muss...
Ich hatte in den letzten Jahren Gelegenheit Menschen zu treffen, die irgendwie geahnt haben müssen, dass Ihre Zeit gekommen ist. Ich denke Blacky gehörte dazu. Allein das Gedicht, dass er in diesem Buch der Öffentlichkeit zugänglich macht, spricht für sich.
Seine offene und beschwingliche Art seine Lebensgeschichten, Anekdoten und Gedanken zu Papier zu bringen, finde ich - Gott sei Dank - einzigartig. Wäre das nicht so, würde er sich sicherlich nicht von anderen Autoren unterscheiden und absetzen. Alle seine Bücher sind wirklich lesens- und empfehlenswert. Wer ihn mag, sollte das nicht versäumen.
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am 18. Dezember 2015
Überaus angenehm an diesem 2014 erschienenen Werk stößt auf, dass die Buchstaben so groß sind. Das hat zwar den Nachteil, dass auf jede Seite nur 24 Zeilen mit im Durchschnitt 8 Worten passen, dafür konnten wir das Buch tatsächlich ohne Zuhilfenahme einer Brille lesen.
Gleich auf der ersten Seite konfrontiert einen der Autor mit herzerwärmenden Worten aus unserer Jugend wie 'Eskaladierwand' und 'Leibesertüchtigung' und beklagt (S. 7), dass heutzutage kaum noch jemand diese Worte kenne. Wir, O großer Blacky, wären Dir ein Lichtblick gewesen - zwar erst 1970 geboren, aber mit den oben genannten Begriffen bestens vertraut, weil aus dem östlichen Teil Deutschlands stammend. Bei der Bundeswehr scheint es wohl keine Eskaladierwände gegeben zu haben, bei der NVA waren sie (in unserem Fall von 1988 bis 1990) Teil des militärischen Alltags. Auf S. 11 bringt der Autor die Sache auf den Punkt mit der Äußerung: 'Altwerden ist Sch...'. Wenn wir dieses Wort ausschreiben würden, würde der Seitenbetreiber...wir haben dies schon mehrfach erlebt...unsere Wortwahl korrigieren. Über Klaus Kinski (S. 93ff.) weiß der Autor zu berichten, dass selbiger sehr unangenehm werden konnte, wenn eine Frau sich seinen Avancen widersetzte. So habe Kinski 1961 bei den Dreharbeiten zum Edgar-Wallace-Film "Das Geheimnis der gelben Narzissen ' die Schauspielerin Sabina Sesselmann an den Haaren gepackt und über den Boden geschleift und sie anschließend mit einer Schußwaffe an der Hand verletzt. Ihre Schmerzensschreie habe sie nicht schauspielern müssen. Dass er sich anschließend bei ihr entschuldigte, habe ihr Leid kaum gemindert. Fuchsberger berichtet von Roy Blacks Depressionen (S. 96) und die Ausfälle von Harald Juhnke (S. 102ff.). Nicht alle Details wollten wir wirklich wissen. Die eine oder andere pikante Einzelheit hätte der Autor ruhig für sich behalten können. Nu isses zu spät...
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am 16. September 2014
Ein grosses, reiches Leben hat sich erfüllt. Ein Mann, der uns fast wie die Queen, seit man sich zurückerinnert, begleitet und auf vielfache Weise unterhalten hat, ist von der Bühne des Lebens gegangen, nicht ohne uns nahezu mit seinen letzten Atemzügen noch einmal sein literarisches Vermächtnis, letzte Betrachtungen aus der Retrospektive dieses wirklich besonderen Lebens zu hinterlassen. In aller Ehrlichkeit und Offenheit und dabei bemerkenswert uneitel bezieht er noch einmal glänzend formuliert Stellung zu den unterschiedlichsten Facetten dessen, was ihm am durch Krankheit geschwächten, aber mmer noch heissen Herzen liegt. Dass er dabei auch häufig die Stammtischhoheit erobert, spricht mehr für ihn als gegen die Stammtische, denn grade in seinem fortgeschrittenen Alter sind falsche Rücksichtnahme und übergrosse Vorsicht, jemandem auf den Schlips zu treten, wenn er sie denn je hatte, wirklich nicht mehr angebracht. Diese herrliche Unabhängigkeit, die er sich auch in kritischen Situationen seines Lebens immer bewahrt hat, begründet verdientermaßen Standing Ovations für einen - wenn auch leider nicht ganz vollendeten - Jahrhundertmann - quasi einen Helmut Schmidt der Showbranche. Das Krokodil erinnert sich mit wehmütiger Freude an den perfekten Edgar Wallace-Inspektor ebenso wie an den brillanten Talkshowmaster, vor allem aber an einen Menschen, den man gerne zum Freund gehabt hätte, weil für ihn Begriffe wie Anstand, Fairness und erwiesenes Vertrauen nicht zu missbrauchen, unabdingbare Bestandteile seiner Persönlichkeit waren. Möge er da oben - hier hat er sich hoffentlich geirrt - in Frieden noch ein ganzes Weilchen auf seine geliebte "Regierung" warten.
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am 8. Oktober 2014
Ich denke oft an meine Kindheit zurück, in der ich in den 1960er Jahren viel mit Freunden und Spielkameraden ins Kino ging, um die Edgar Wallace Filme zu sehen. Besonders gefielen mir die Filme mit Blacky Fuchsberger. Später dann kamen seine Fernsehauftritte, sein Quiz "Auf los geht's los" war damals Kult. Als er dann abrupt aufhörte und zum Abschied meinte, vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder, da wusste ich: Dieses "Irgendwann" wird es niemals geben. Und so blieb es auch. Später hat er dann mal verraten, dass ein Kandidat und eine Kandidatin sich dort gefunden haben und sich deshalb von ihren damaligen Partnern trennten.
Dann kam die Zeit der Schriftstellerei. Erstaunlich für mich ist, was für Gedanken sich da in den Büchern auftun. Von dieser Seite kannte ich Blacky noch gar nicht. Warum ich so leger "Blacky" sage? Nun, in einer seiner Shows von "Auf los geht's los" bot er allen das "Du" an.
Blacky wusste nicht, dass die "Zielgerade" sein letztes Buch sein wird. Aber es passt und ist seine Art des Abschied Nehmens von seinen Fans, seinem Publikum.
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am 15. Dezember 2014
Schon das Buch „Altwerden ist nichts für Feiglinge“ habe ich verschlungen, jetzt habe ich mir dieses Buch schenken lassen und gelesen.

Zunächst war ich etwas enttäuscht über die wenigen Seiten (gerade einmal 223 Seiten sind es, diese sollte Fuchsberger füllen….) und die große Schrift, hatte ich mich doch auf schöne Lesestunden gefreut. Und dafür den üblichen Hardcover-Preis….

Das Buch ist nicht, wie man vermuten würde, in chronologischer Reihenfolge entstanden. Vielmehr beschreibt Fuchsberger schon zu Beginn, dass er seine Gedanken habe schweifen lassen und die einzelnen Kapitel wie ein Kaleidoskop zusammengestellt habe. So erklärt sich, dass man von Kapitel zu Kapitel überrascht wird, welchem Lebensabschnitt Fuchsberger gerade beschreibt. Das ist zunächst etwas verwirrend und hat mir nicht unbedingt Spaß beim Lesen bereitet. Zwischenzeitlich habe ich das Buch dann ganz zur Seite gelegt…

Jetzt habe ich das Buch dann doch noch fertig gelesen:
In seiner ihm eigenen Art erzählt Joachim Fuchsberger von seinem Leben. Dies geschieht, wie von ihm gewohnt, ohne dass er den Zeigefinger hebt. Deutlich kommt sein liebevolles Verhältnis zu seiner Frau (seine Regierung) zutage. Auch über seinen verstorbenen Sohn kann Fuchsberger in diesem Buch mit viel Dankbarkeit, dass es ihn gab, berichten. Man erkennt immer wieder: Dieser Mann stand immer auf, wenn er gefallen ist. Er konnte auch immer etwas Positives (auch wenn Negatives in seinem Leben geschehen war) aus Schicksalsschlägen ziehen. Zu einigen Dingen bezieht er ganz klar Stellung/nimmt kein Blatt vor den Mund.
In diesem Buch blickt er auf ein bewegtes Leben voller Dankbarkeit zurück und zürnt nicht.

Fazit:
Mir hat das Buch „Älterwerden ist nichts für Feiglinge“ deutlich besser gefallen. In „Zielgerade“ konnte ich zwar ein paar wenige neue Seiten von Fuchsberger kennenlernen, es kam mir aber so vor, als mussten hier die 220 Seiten gefüllt werden, wie und mit welchem Inhalt, das war egal.
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am 1. Februar 2015
Eigenlich war ich immer ein Fuchsberger-Fan und habe auch Respekt vor der Weisheit alter Menschen, aber was hier geliefert wird ist weder kurzweilig noch irgendwie lesenswert. Mehr wie 3-4 Seiten am Stück konnte ich nicht lesen.....dann wurde es mir zuviel. Da wird entweder relativ barsch über die Politik oder Kollegen hergezogen oder werden oberflächlich irgendwelche Uralt-Anekdoten ausgemottet....vermutlich um das Buch zu füllen.
Schade.....wirklich schade, denn ich hatte mir besseren Lesestoff erwünscht.
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am 12. Dezember 2014
Auch dieses Buch ist so schön geschrieben. Als ich anfing es zu lesen, hätte ich es am liebsten ganz gelesen. Ebenso wie das Buch "Altwerden ist nichts für Feiglinge". Blackys Art zu schreiben tut einfach gut, weil er so ehrlich, auch humorvoll und mit einer intelligenten Tiefe schreibt. Das 3. Buch habe ich mir auch bestellt. Schade, dass es nun keine Bücher mehr von ihm gibt.
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