Aus der Amazon.de-Redaktion
Die deutschsprachige Zeitschrift
Zibaldone beschäftigt sich mit allem, was sich auf Italien, italienische Kultur, Geschichte und die italienische Lebensart bezieht. Jedes der halbjährlich erscheinenden Hefte befasst sich mit einem reizvollen Thema, so z.B. das März-Heft 2000 mit
Päpstinnen und Päpsten.
Skurriles und Wissenswertes über Persönlichkeiten der Papstgeschichte fesseln geschichtlich und kulturell interessierete Leser und Leserinnen ebenso wie die kritische Sichtung der Vatikan-Website und anderer Aktionen zum Christusjahr 2000. Zum Schmunzeln regen Kurzgeschichten zum Thema "habemus papam" an, die frisch und frei und gar nicht fromm thematisieren, dass jede Epoche den Papst bekommt, den sie verdient. Die Zeitschrift enthält wissenschaftliche Artikel, Diskussionsbeiträge und Rezensionen von italienkundigen Journalisten, Schriftstellern und Wissenschaftlern. Die Zeitschrift bietet ein zeitkritisches Forum für alle, die Freude an überraschenden Blicken auf italienische Horizonte haben. Italienischsprachige Artikel sind durchweg in deutscher Übersetzung abgedruckt; auch Zitate werden in der Regel verdeutscht. Die seit 1986 existierende Zeitschrift wurde ausgezeichnet mit dem Premio Montecchio und dem Premio Nazionale per la Traduzione. --Bettina Wittke
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 07.03.2001
Die Rezensentin Alice Vollenweider gratuliert dem Zibaldone respektvoll zum Erscheinen der nunmehr dreißigsten Ausgabe seit 1985. Glücklicherweise merkt man dieser Zeitschrift "kaum" an, dass sie ein "Professoren-Produkt" ist, so die Rezensentin. Auf unterhaltsame Weise und auf Grund eines weit gefassten "Kulturverständnisses" schaffe sie einen attraktiven und nicht zuletzt auch ökonomisch erfolgreichen Brückenschlag zwischen Italien und Deutschland und das zudem offensichtlich für eine breite, an Italien interessierte Leserschaft. Ganz besonders hebt die Rezensentin in der vorliegende Ausgabe den Aufsatz von Roberto Giardinas hervor, der sich mit dem Deutschland- und Italienbild in deutschen und italienischen Zeitungen beschäftigt. Ein ganz großes Lob von der Rezensentin für eine Zeitschrift, in der man nicht nur "viel über die Entwicklung der italienischen Kultur erfährt", sondern auch vorbildlich für anstehende europäische Fragestellungen sensibilisiert wird.
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