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Zeugin der Toten: Thriller
 
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Zeugin der Toten: Thriller [Taschenbuch]

Elisabeth Herrmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. Juni 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548284124
  • ISBN-13: 978-3548284125
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.561 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Elisabeth Herrmann
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hier hat sie alles gebündelt, was ihren Romanen Substanz und Leuchten verleiht." Cora Stephan, Die Welt, 05.03.11 "Schnell, schlagfertig, selbstsicher, aber auch empfindsam, intelligent und absolut sympatisch - Judith Kepler ist eine tolle Heldin, der man gerne durch diese Geschichte von Täuschung und Lügen folgt." WDR5, Reinhard Jahn, 26.02.11

Kurzbeschreibung

Ein Mädchen verschwindet spurlos aus einem DDR-Kinderheim. Fünfundzwanzig Jahre später findet die Tatort-Cleanerin Judith Kepler ihre eigene Heimakte in der Wohnung einer ermordeten Frau. Was verbindet sie mit der Toten? Kaum beginnt Judith Fragen zu stellen, gerät sie ins Visier mächtiger Gegner. Im Schatten immer dabei: zwei konkurrierende Geheimdienste.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bouquineur TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Judith Kepler arbeitet als Cleanerin für eine Reinigungsfirma in Berlin. Als Cleanerin zu arbeiten bedeutet, Wohnungen, in denen Menschen gestorben sind, von derenen letzten Spuren zu befreien. Kein leichter und auch kein beliebter Job, denn wer begegnet schon gerne Tag für Tag dem Tod. Der Auftrag, den sie an einem warmen Wochenende mitten im Sommer erhält, wird ihr Leben verändern. Sie muss einen Mordschauplatz reinigen. Der Zufall spielt ihr eine alte Akte aus der DDR Zeit in die Hände und verblüfft stellt sie fest, dass es sich um die angeblich verschollene Akte aus ihrer Kinderheim-Zeit handelt. Wie kam das Mordopfer an diese Akte und warum interessierte sie sich für Judiths Vergangenheit? All diese Fragen lassen Judith keine Ruhe und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Bald wird ihr klar, dass sie ins Visier verschiedener Nachrichtendienste geraten ist, die mit aller Macht verhindern wollen, dass Judith die Vergangenheit ans Licht holt.

Elisabth Herrmann rollt in ihrem neusten Buch ein Stück Vergangenheit wieder auf, das in den Köpfen meiner Generation und den Generationen davor noch gut in Erinnerung ist: den kalten Krieg. Die Zeit vor der Wende, als die Stasi ihre "Kundschafter des Friedens" ausschickt, um möglichst viel über die Entscheidungen in den Politzentralen des Westens herauszufinden. In diese Zeit fallen auch die frühesten Erinnerungen Judith Keplers, die in einem Erziehungsheim in Sassnitz auf Rügen aufwuchs, in dem Demütigung und Zucht an erster Stelle standen und den Menschen Judith Kepler fürs Leben geprägt haben. Liebe und Nähe sind ihr fremd, aber sie ist kein schlechter Mensch. Hinter ihrer ruppigen und spröden Art verbirgt sich Unsicherheit und eine sensible Seele mit einem messerscharfen Verstand, die sich im Notfall zu verteidigen weiß. Eine Fähigkeit, die ihr zugute kommt, denn im Verlauf der Geschichte muss sie mehr als einmal um ihr Leben kämpfen. Es ist kein Thriller, dieses Buch, es ist zurecht als Kriminalroman betitelt, denn der Schwerpunkt liegt hier nicht auf rasanter Action sondern in der Tiefe und Ausführlichkeit der Erzählung, wenn Elisabeth Herrmann Stück für Stück das Geheimnis um Judith Keplers Herkunft lüftet und den Leser eben genau in diese Zeit des Kalten Krieges, dem Machtkampf zwischen den Geheimdiensten aus Ost und West und der Angst vor der Ent- und Aufdeckung zurückführt. Geschickt schlägt sie mit Hilfe von Rückblenden immer wieder den Bogen vom Jahr 1985 bis in die heutige Zeit und nicht nur dem Leser wird klar, dass auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch Vieles im Verborgenen liegt und einige Stellen ein großes Interesse haben dürften, dass dies auch so bleibt. Nicht nur im Buch sondern auch im realen Leben.

Die Vielzahl der Schauplätze, Personen und Erzählstränge fordert vom Leser eine erhöhte Konzentration bei der Lektüre, es lohnt sich aber, hier wirklich bei der Stange zu bleiben. Ich habe die Ausführlichkeit nie als Länge empfunden sondern als willkommenen Exkurs in die jüngere deutsche Geschichte mit auch für mich neuen Informationen. Der Plot selbst bietet gerade zum Ende hin einige überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die ich bei längerem Nachdenken sehr erschreckend fand, vor allem weil man heute, 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, die ehemalige DDR verklärt nostalgisch betrachtet und gerne außer Acht lässt, dass das dahinter stehende System bewusst Familien zerstört, Menschen gebrochen und unliebsame Widersacher aus dem Weg geräumt hat.

Wer Wert auf gut erzählte Krimis mit Tiefgang legt, die nicht actionlastig sind und zudem gerne etwas über die jüngere Vergangenheit unseres Landes erfahren möchte, dem kann ich Elisabeth Herrmanns Buch wirklich empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Spionage-Krimi 12. März 2011
Von Ute Simon
Format:Audio CD
Das Hörbuch beginnt in einem Kinderheim in Sassnitz. 1985. Damals noch DDR. Mitten in der Nacht wird ein neues Kind gebracht. Ein Mädchen, das anders ist als die anderen. Und das fällt auch der Erzieherin auf, die seine Ankunft beobachtet und sich um das Kind als erste kümmert. Nach seinem Namen gefragt, stellt sich das Mädchen als Christel Sonnberg vor. Aber die stellvertretende Heimleiterin spricht sie als Judith Kepler an. Und dabei bleibt es dann, denn schließlich scheint ja auch die Akte zu beweisen, dass es sich um Judith handelt, die ausgerissen ist und zurückgebracht wurde. Aber wie kommt das Kind zu einem Monchichi-Kuscheltier aus Westdeutschland?

Der überwiegende Teil des Buches aber spielt in der Jetztzeit. Und nach 25 Jahren hat die junge Frau anscheinend vergessen, dass sie einmal Christel hieß. Als Judith arbeitet sie bei einem Reinigungsunternehmen als Cleanerin, übernimmt die ganz schwierigen Fälle. Sie macht in Berlin Wohnungen wieder bewohnbar, in denen vergessene Leichen oder Mordopfer ihre Spuren hinterlassen haben. Und bei einem dieser Fälle bekommt sie vom Postboten einen Umschlag aus dem längst aufgelösten Kinderheim in Sassnitz - mit ihrer eigenen Akte. Auch sonst stellt sie Gemeinsamkeiten mit der Toten in dieser Wohnung fest. Daraufhin macht sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und steckt schneller als ihr lieb ist in einem Spionagenetz aus Ex-Stasi-, BND- und CIA-Agenten.

Hin und wieder tauchen auch Bruchstücke aus der Zeit auf, die zwischen der Zeit im Kinderheim und heute liegen. Judith hat schwere Jahre mit Drogensucht und ohne Ausbildung hinter sich. Auch eine Folge ihres verdrängten Identitätskonflikts?

Das Buch ist spannend und als Hörbuch gut gelesen. Aber ich habe mich mal wieder gefragt, wer eigentlich die Klappentexte und Kurzzusammenfassungen für Bücher schreibt. Denn in der Vorschau wird Judiths Tätigkeit als Cleanerin stark betont und ihre DDR-Vergangenheit kaum erwähnt. So dass ich eher eine kriminalisierende Reinigungskraft erwartet hatte. Die Geschichte entpuppt sich aber als Spionage-Thriller mit vielen politisch-historischen Details. Diese falsche Erwartungshaltung hat es mir erst schwer gemacht, in die Story reinzufinden, aber dann war ich schließlich so gefesselt, dass es mir schwer gefallen ist, den MP3-Player auszumachen. Wegen dieser "Irreführung" ziehe ich auch einen Stern ab und vergebe nur vier Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Zeugin der Toten" ist ein sehr gut geschriebenes Buch von einer flüssigen und dichten Sprache. Auch die Handlung ist spannend und dicht, und ich habe (obwohl mich die Themen Stasi und DDR meistens eher abschrecken), gern von dem Kindeheim gelesen.

Die Hauptfigur Judith Kepler, um die es nach dem einführenden DDR-Rückblick geht, bleibt allerdings unsympathisch für mich, was aber dem Buch keinen Abbruch tut, man muss ja nicht alle Leute mögen auch nicht im Roman. Sie ist aber trotzdem eine interessante Figur. Einerseits stark auf den anderen Seite einsam.

Was mich wirklich gestört hat (dafür ein Stern Abzug) sind die ekelhaften Tatortbeschreibungen. Muss man die so detailliert und ausführlich haben? Literweise Blut in den Wohungund und so weiter. Kann man nicht mehr der Vorstellung der Leser überlassen und nur Andeutungen machen? Das ist natürlich Geschmacksache und es mag in der Realität auch so sein, mein Ding ist es nicht. Auch die (fast schon zu vielen!) Nebenfiguren hätte man liebevoller machen können und weniger klischeehaft oder überzogen (z.B. Quirin Kaiserley den EX-BND-Agenten, bei dem schon der Name schablonenhaft scheint so auch die ganze Figur).

Das Ende ist super und man muss in eimem Rutsch fertiglesen. Ich kenne auch Das Kindermädchen von Frau Herrmann - das ist eines meiner Lieblingsbücher mit tollen, lebendigen Figuren und einer super Sprache.
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Zeugin der Toten - ein eher politischer Krimi
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Falsche Fährte, trotzdem gut
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Eine etwas verwirrende Geschichte
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Ich muss gestehen, dass ich nach ca. Lesen Sie weiter...
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Zeugin der Toten
Inhalt:
Ein Mädchen kommt 1985 in Sassnitz mitten in der Nacht in das Kinderheim Juri Gagarin in der DDR. Lesen Sie weiter...
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Zu viel Geheimdienst
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DDR - Spionagethriller
Judith Kepler hat einen interessanten Beruf. Sie ist eine 'Cleanerin'. D.h. sie ist eine Putzfrau, die darauf spezialisiert ist, Tatorte so zu reinigen, dass die betreffenden... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von allegra veröffentlicht
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