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Zeuge einer Verschwörung

Warren Beatty , Paula Prentiss , Alan J. Pakula    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,49 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Warren Beatty, Paula Prentiss, William Daniels
  • Regisseur(e): Alan J. Pakula
  • Komponist: Michael Small
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Mono), Französisch (Mono), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. Februar 2004
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00018WKFY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.678 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Reporter Joseph Frady wird Zeuge beim Attentat auf einen amerikanischen Senator. Er erfährt, dass andere Zeugen nach und nach auf mysteriöse Weise sterben, und geht der Sache nach. Im Untergrund schleust er sich in Terrororganisation "Parallax" ein, die Attentäter mit Hilfe von Gehirnwäsche ausbildet. Die Sache ist riskant, denn Frady könnte selbst der nächste Attentäter sein..."

Produktbeschreibungen

Ein hoher amerikanischer Politiker wird heimtückisch ermordet. Alle, die das Verbrechen miterleben, sterben danach auf mysteriöse Weise - alle bis auf einen ... Und dieser eine Versucht mit Zähigkeit und Energie, die Hintergründe des Attentats aufzudecken. Warren Beatty spielt den kaltblütigen Reporter, der den verbissenen Kampf gegen eine skrupellose

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Kundenrezensionen

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4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr sehr spannend und dunkel ....... 30. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Vorab kurz zur Story: ein amerikanischer Senator wird ermordet. Nach und nach sterben die direkten Augenzeugen unter mysteriösen Umständen. Ein Reporter findet heraus, daß entgegen der offiziellen Darstellung für die Ermordung nicht ein verwirrter Einzeltäter sondern eine Organisation verantwortlich ist, die unliebsame Persönlichkeiten beseitigt.

Noch kurz zur DVD: das Menu ist schön gestaltet, außer dem Kinotrailer gibt es jedoch keine weiteren extras. Aber der Film ist so intensiv, daß dies nicht weiter ins Gewicht fällt.

Dieser Film ist sehr tiefschichtig und enthält mehrere detaillierte sowie allgemein gehaltene Aussagen. Bereits der Filmtitel "The Parallax View" deutet darauf hin. Eine Parallaxe ist eine Verschiebung die ein Objekt erfährt, wenn man es von zwei Orten aus betrachtet. D.h.: je nach Betrachtungsort ändert sich die Sichtweise und auch die Entfernung zum Objekt. Bildet man sich eine eigene Meinung so wird zwangsläufig der Blickwinkel und die Betrachtungsweise geändert. Betrachtet man diese Doppeldeutigkeit auch auf die im Film genannte "Parallax Cooperation", so wird der Öffentlichkeit ein (falscher) Blickwinkel vorgegeben währenddessen intern ein anderer Blickwinkel vorhanden ist. Und wer diesem Blickwinkel nicht entspricht ......

Der Film ist mehrfach interpretierbar. Einerseits sind ganz deutlich Parallelen zu dem Kennedy-Attentat erkennbar. Ein amerikanischer Senator wird von einem verwirrten Einzeltäter ermordet. Aber entgegen der Verlautbarung wurde dieser Einzeltäter von einer Organisation angeworben und ausgebildet. Auch das Filmende weist auf das Schicksal Lee Harvey Oswalds hin: der Einzeltäter stirbt, es ergeben sich offiziell keine weiteren Erkenntnisse....

Aber es wurden weitere Handlungen eingebaut, weshalb der Film auch bewußt allgemeine Interpretationen zulässt:
- wer der Wahrheit zu nahe kommt und unabhängig bleibt, muß schweigen. Der unabhängige Politiker wird an dem Unabhängigkeitstag ermordert, der Chefredakteur in dem Moment, wo er zuviel weiß.
- vieles ist inszeniert. Offiziell gibt es nur die Erkenntnisse auf Einzeltäter; inoffiziell gibt es eine Art unsichtbares Netz, das über mehrere Schaltstellen gelegt ist. D.h., die Wahrheit wird nicht publik, "zufällige Unglücke" sind geplant.
- ein gewisser Wertezerfall ist zur Entwurzelung und Konditionierung gewünscht. Schlüsselszene ist der in der Parallax-Cooperation vorgeführte Film, in dem Anfangs dem Wort "Liebe" das Bild "Liebe" zugeordnet wird, zum Schluß aber dem Wort "Liebe" das Bild "Sex" zugeordnet wird. D.h. äußerlich gleich bleibende Begriffe werden mit neuem Inhalt gefüllt. Dies erfolgt zur bewußten Konditionierung.
- Menschen, die sich in den Schaltstellen nicht systemkonform verhalten, werden eliminiert. Sowohl der Filmanfang wie auch das Filmende vermitteln diese Botschaft, denn beides mal werden systemunkonforme Politiker eliminiert.

Man sieht: das ganze ist nicht nur ein hochspannender Verschwörungsthriller sondern noch ein bitterböser Film dazu. Dieser Film ist nichts für zwischendurch. Deshalb: in Ruhe ansehen, Bilder und Handlung auf sich wirken lassen. Und wenn dann nach Filmende die Gedanken kreisen und die Frage auftaucht "Könnte etwa Alan J. Pakula in diesem Punkt oder jenem Punkt etwa Recht haben ?" dann kommt die Gänsehaut ...... Lesen Sie weiter... ›

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine schlichte DVD für einen komplexen Film 20. November 2006
Format:DVD
Um es vorwegzunehmen: dies ist eine typische Paramount-Unterklasse-DVD quasi ohne Extras oder sonstige technische Leckerbissen. Da The Parallax View aber nun auch kein allgemein bekannter Klassiker ist, soll das nicht weiter verwundern.

Der Film hingegen ist ein 'hidden gem', der zu Unrecht im Laufe der Jahrzehnte etwas in Vergessenheit geraten ist. Dies ist der zweite Teil von Alan J. Pakulas 'Paranoia Trilogie', deren erster Teil Klute ist und die die er mit dem Klassiker All The President's Men beendete. Beide Filme sind bekannter und vielleicht auch besser als The Parallax View, doch das ist ein Vergleich auf sehr hohem Niveau.

Einige Dinge lassen den Film anfangs erstaunlich konventionell erscheinen, etwa Warren Beattys typische Rolle des unkonventionellen Draufgängers oder auch die eine oder andere Actionszene. Doch diese vertrauten Bilder lassen einen später umso mehr erstaunen über das Ohnmachtsgefühl, daß The Parallax View gegen Ende verbeitet. Der gewöhnliche Einstig in den Film läßt dessen Wendungen gegen Ende umso schockierender wirken.

Doch unabhängig von der packenden Geschichte ist The Parallax View ein technisches Meisterstück, wie es typisch für das herausragende Kino des New Hollywood ist. Gordon Willis - Pakulas Bildermacher für sein Schaffen während der Siebziger Jahre - fängt Bilder von beklemmender Schönheit ein; obwohl der Film hauptsächlich in freundlichem Sonnenschein spielt wird das über die Bilder transportierte Gefühl der Bedrohung konstant aufrechterhalten. Die klinisch und unmenschlichen Bürobauten halten als Symbol für das System der Bedrohung, daß The Parallax View aufzeigt, her.
... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verschiebung der Sichtweise.... 20. September 2011
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Der US-Senator Charles Carroll (Bill Joyce) wurde vor einigen Jahren am amerikanischen Nationalfeiertag auf der Aussichtsplattform der Space Needle in Seattle ermordet. Der vermeintliche Attentäter war ein Kellner, der nach einem Handgemenge mit dem Sicherheitspersonal stürzt. Das einberufene Untersuchungskomitee kommt einige Zeit später zum Schluß, dass er ein verrückter Einzeltäter war, der die Tat aus krankhaften Motiven geplant hat - der Fall, den die Presse immer wieder als politische Verschwörung verdächtigt hat, soll nun zu den Akten wandert.
Die Fernsehreporterin Lee Carter (Paula Prentiss) sucht drei Jahre nach diesem Vorfall ihren Freund und Kollegen Joseph Frady (Warren Beatty) auf. Beide waren zum Tatzeitpunkt vor Ort, Lee sogar eine unmittelbare Zeugin.
Lee glaubt, dass immer noch eine Verschwörung in Gang ist und sie findet es geradezu beängstigend, dass 6 der damaligen Augenzeugen des Attentats bereits tot sind und sie ist überzeugt, dass man auch ihr nach dem Leben trachtet.
Frady, der gerade wieder nach einigen privaten Durchhängern eine Anstellung bei seinem Vorgesetzten und Mentor, dem Zeitungsredakteur Bill Rintels (Hume Cronyn) gefunden hat, tut dies zunächst als unbegründete Paranoia ab.
Doch einige Tage später befindet er sich in der Leichenhalle, Lee ist tot.
Frady findet heraus, dass ein weiterer Augenzeuge, ein gewisser Austin Tucker (William Daniels), die ehemals rechte Hand von Senator Carroll, untergetaucht sein soll.
Eine Spur für den neugierigen Zeitungsmann in das kleine Kaff Salmontail, wo er den Sheriff LD Wicker (Kelly Thordsen) kennenlernt.
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