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Zeuge der Hoffnung: Johannes Paul II. Eine Biographie
 
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Zeuge der Hoffnung: Johannes Paul II. Eine Biographie [Gebundene Ausgabe]

George Weigel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1086 Seiten
  • Verlag: Schöningh; Auflage: 3., erw. Auflage. (9. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3506797239
  • ISBN-13: 978-3506797230
  • Größe und/oder Gewicht: 24,7 x 18,4 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 640.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die "umfassendste und tiefschürfendste Biographie" des Karol Wojtyla verspricht der Wissenschaftsverlag Schöningh. Und kann diese Verheißung fast erfüllen. Denn kaum ein anderer Autor kennt den amtierenden Papst so gut wie der Washingtoner Theologieprofessor George Weigel. Mit dem theologischen Hintergrund eines Gelehrten und der flüssigen Schreibe eines geübten Publizisten schildert er das Leben des Johannes Paul II. Nicht nur am Schreibtisch hat er den Lebenslauf und das Denken des Schülers aus der polnischen Provinz bis zum greisen, durchhaltewilligen Papst nachvollzogen. In vielen Gesprächen hat Weigel ihn befragt, hat mit unzähligen seiner Weggefährten gesprochen und konnte sein Bild so um die persönliche Ebene ergänzen.

Entstanden ist ein Buch, dessen 1.000 Seiten mit unzähligen Informationen prall gefüllt sind. Immer wieder wird die Chronologie gespickt mit Hintergründen über kirchenpolitische Vorgänge, Aspekte der Weltpolitik und Schilderungen des persönlichen Lebens Karol Wojtylas. Nachvollziehbar wird, weshalb einige Vertreter des vatikanischen Klerus gar nicht zufrieden waren, als der Pole 1978 in sein Amt gewählt wurde: Mit großem Elan machte er sich daran, seine theologischen Vorstellungen, die wesentlich vom II. Vatikanischen Konzil geprägt waren, in die Tat umzusetzen. Dieser Papst ließ sich nicht von grauen Eminenzen managen wie seine Vorgänger, sondern prägte mit bewusst eingesetzter Macht und gesundem Selbstbewusstsein die Weltkirche.

George Weigel schreibt von katholischem Standpunkt aus. Eine gänzlich distanzierte Außensicht ist deshalb nicht sein Anspruch. Das mag ein Grund sein, weshalb sich viele deutsche Bischöfe für die Veröffentlichung seines 1999 in den USA erschienenen Buches im nicht gerade papstfreundlichen Deutschland eingesetzt haben. Den tiefen Widerspruch zwischen fortschrittlichem Denken des Papstes und dessen konservativem Zementieren in Sachen katholischer Morallehre -- etwa beim Thema Empfängnisverhütung -- vermag der Autor weder darzustellen noch zu erhellen. Oder, positiv formuliert: Diese Wertung überlässt er der Freiheit seiner Leser. Genügend Informationen dazu liefert er.

41 Fotos bebildern diesen Lebenslauf, ein ausführliches Namens- und Sachregister macht das Buch zum unentbehrlichen Hilfsmittel für alle an der Geschichte der katholischen Kirche Interessierten. --Uwe Birnstein

Pressestimmen

"Mit der Biographie, die von der amerikanischen und europäischen Presse unisono als Ereignis gefeiert wird, erweist sich Weigel als intimer Kenner Johannes Pauls II."

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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Menschlichkeit, Freiheit, Wahrheit, 15. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zeuge der Hoffnung: Johannes Paul II. Eine Biographie (Gebundene Ausgabe)
Vorneweg: Man sollte sich nicht über den Preis dieses Buches wundern. Denn das Buch ist so dick und schwer, dass es sich nicht für eine Lektüre im Bett vor dem Einschlafen eignet. Man könnte von dem über 1000-seitigen Werk erschlagen werden.

Genau so wie von den vielen, detaillierten Fakten, die Weigel für diese Biographie zusammen getragen hat. Es ist die umfangreichste Lebensbeschreibung, die es über Papst Johannes Paul II gibt. Und die mit Abstand beste.
Der Leser erfährt, relativ nüchtern gehalten, viele Einzelheiten aus dem Leben des Bischofs von Rom, die sich immer mehr zu einem Mosaik zusammenfüngen. Das Wichtigste: Johannes Paul ist ein Mensch, der menschlich handelt.

Vor allem sein Werdegang und seine Entwicklung vor der Papstwahl sind äußerst interessant und unerlässlich für eine Bewertung des Pontifikats. Seine tiefe Frömmigkeit und Spiritualität, sein Hang zur Mystik eines Johannes vom Kreuz und seine Verwurzelung im polnischen Volk sind wegweisend für sein Handeln als Papst.

Weigel erzählt vom jungen "Lolek", der unter deutscher Besetzung im Steinbruch arbeitete und im Untergrund Theologie studierte. Er erzählt vom Lyriker und Theaterbegeisterten, der ursprünglich nicht Priester sondern Schauspieler werden wollte. Er erzählt vom jungen Geistlichen, der sich unerschrocken über die Repressalien des stalinistischen Systems hinwegsetzt und trotz Verbot die Jugend zum Glauben hinführt. Er erzählt vom jungen Weihbischof und späteren Erzbischof von Krakau, der sich von seinen Freunden und Bekannten auch als Kardinal noch zärtlich "Wujek"(Onkel) nennen lässt. Er erzählt vom passionierten Skifahrer und Sportler, der noch wenige Wochen vor der Papstwahl mit seinen Freunden Kajakausflüge macht.

Weigel berichtet aber auch vom kämpferischen Bischof, der sich gegen Unterdrückung und Bevormundung, gegen Stalinismus und Staatssozialismus wendet. Der es schafft, in der neuen Stadt Nova Huta, von den polnischen Kommunisten als erste atheistische Stadt ohne Kirche geplant, ein Kirchengebäude zu bauen und zu weihen. Der es schafft, die Fronleichnamsprozessionen in Krakau zu einer beeindruckenden Demonstrationen gegen das Regime zu machen.

Weigel schreibt vom Doktoranden Karol Wojtyla, der sich intensiv mit der Phänomenologie Husserls auseinandersetzt, über Scheler promoviert und ein Buch über die christliche Sexualehtik verfasst. Er schreibt über die Mitarbeit des Krakauer Bischofs beim zweiten Vatikanum und seine Einflussnahme auf die Pastoralkonstitution "Gaudium et spes".

Weigel schreibt über den Willen des Papstes, den Kommunismus zu beseitigen und der Freiheit und der Menschenwürde in Osteuropa wieder zu ihren Rechten zu verhelfen. Dass Johannes Paul einer der wichtigsten Protagonisten des Falls des Kommunismus war, bestreiten heute selbst seine schärfsten Kritiker nicht mehr.

Wer sich intensiv mit dem Menschen Wojtyla beschäftigt, ist nicht mehr verblüfft über die pastorale und theologische Stingenz von Johannes Paul II. Der Papst ist ein Hirte mit Prinzipien, für die er sein ganzes Leben lang gekämpft hat. Diese Prinzipien heißen Menschlichkeit, Freiheit und Wahrheit.

Gerade die Kritiker dieses Papstes sollten Weigels Buch lesen. Vor allem die Einführung für die deutschen Leser. Denn dort fragt sich der Autor, weshalb ein Papst, der heute einer der letzten radikalen Kritiker des Kapitalismus ist, der die Welt für die Verbrechen der Kirche und das zum Teil unerhörte Verhalten im Dritten Reich um Verzeihung bittet, der die Armut und den Hungers auf der Welt als größtes Problem der Menschheit sieht, immer noch verhöhnt und verspottet wird.

Weigels Buch ist DAS Standardwerk über Johannes Paul II, das in keiner theologischen, philosophischen, soziologischen und politikwissenschaftlichen Bibliothek fehlen darf. Zudem ist es leicht verständlich zu lesen und bietet auch dem Laien die Möglichkeit, sich über den charismatischen Hirten der katholischen Kirche umfassend zu informieren.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Menschlichkeit, Freiheit, Wahrheit, 15. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zeuge der Hoffnung: Johannes Paul II. Eine Biographie (Gebundene Ausgabe)
Vorneweg: Man sollte sich nicht über den Preis dieses Buches wundern. Denn das Buch ist so dick und schwer, dass es sich nicht für eine Lektüre im Bett vor dem Einschlafen eignet. Man könnte von dem über 1000-seitigen Werk erschlagen werden.

Genau so wie von den vielen, detaillierten Fakten, die Weigel für diese Biographie zusammen getragen hat. Es ist die umfangreichste Lebensbeschreibung, die es über Papst Johannes Paul II gibt. Und die mit Abstand beste.
Der Leser erfährt, relativ nüchtern gehalten, viele Einzelheiten aus dem Leben des Bischofs von Rom, die sich immer mehr zu einem Mosaik zusammenfüngen. Das Wichtigste: Johannes Paul ist ein Mensch, der menschlich handelt.

Vor allem sein Werdegang und seine Entwicklung vor der Papstwahl sind äußerst interessant und unerlässlich für eine Bewertung des Pontifikats. Seine tiefe Frömmigkeit und Spiritualität, sein Hang zur Mystik eines Johannes vom Kreuz und seine Verwurzelung im polnischen Volk sind wegweisend für sein Handeln als Papst.

Weigel erzählt vom jungen "Lolek", der unter deutscher Besetzung im Steinbruch arbeitete und im Untergrund Theologie studierte. Er erzählt vom Lyriker und Theaterbegeisterten, der ursprünglich nicht Priester sondern Schauspieler werden wollte. Er erzählt vom jungen Geistlichen, der sich unerschrocken über die Repressalien des stalinistischen Systems hinwegsetzt und trotz Verbot die Jugend zum Glauben hinführt. Er erzählt vom jungen Weihbischof und späteren Erzbischof von Krakau, der sich von seinen Freunden und Bekannten auch als Kardinal noch zärtlich "Wujek"(Onkel) nennen lässt. Er erzählt vom passionierten Skifahrer und Sportler, der noch wenige Wochen vor der Papstwahl mit seinen Freunden Kajakausflüge macht.

Weigel berichtet aber auch vom kämpferischen Bischof, der sich gegen Unterdrückung und Bevormundung, gegen Stalinismus und Staatssozialismus wendet. Der es schafft, in der neuen Stadt Nova Huta, von den polnischen Kommunisten als erste atheistische Stadt ohne Kirche geplant, ein Kirchengebäude zu bauen und zu weihen. Der es schafft, die Fronleichnamsprozessionen in Krakau zu einer beeindruckenden Demonstrationen gegen das Regime zu machen.

Weigel schreibt vom Doktoranden Karol Wojtyla, der sich intensiv mit der Phänomenologie Husserls auseinandersetzt, über Scheler promoviert und ein Buch über die christliche Sexualehtik verfasst. Er schreibt über die Mitarbeit des Krakauer Bischofs beim zweiten Vatikanum und seine Einflussnahme auf die Pastoralkonstitution "Gaudium et spes".

Weigel schreibt über den Willen des Papstes, den Kommunismus zu beseitigen und der Freiheit und der Menschenwürde in Osteuropa wieder zu ihren Rechten zu verhelfen. Dass Johannes Paul einer der wichtigsten Protagonisten des Falls des Kommunismus war, bestreiten heute selbst seine schärfsten Kritiker nicht mehr.

Wer sich intensiv mit dem Menschen Wojtyla beschäftigt, ist nicht mehr verblüfft über die pastorale und theologische Stingenz von Johannes Paul II. Der Papst ist ein Hirte mit Prinzipien, für die er sein ganzes Leben lang gekämpft hat. Diese Prinzipien heißen Menschlichkeit, Freiheit und Wahrheit.

Gerade die Kritiker dieses Papstes sollten Weigels Buch lesen. Vor allem die Einführung für die deutschen Leser. Denn dort fragt sich der Autor, weshalb ein Papst, der heute einer der letzten radikalen Kritiker des Kapitalismus ist, der die Welt für die Verbrechen der Kirche und das zum Teil unerhörte Verhalten im Dritten Reich um Verzeihung bittet, der die Armut und den Hungers auf der Welt als größtes Problem der Menschheit sieht, immer noch verhöhnt und verspottet wird.

Weigels Buch ist DAS Standardwerk über Johannes Paul II, das in keiner theologischen, philosophischen, soziologischen und politikwissenschaftlichen Bibliothek fehlen darf. Zudem ist es leicht verständlich zu lesen und bietet auch dem Laien die Möglichkeit, sich über den charismatischen Hirten der katholischen Kirche umfassend zu informieren.

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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Band, 3. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Zeuge der Hoffnung: Johannes Paul II. Eine Biographie (Gebundene Ausgabe)
Diese Biographie über Papst Johannes Paul II. ist einfach traumhaft! Schöne Beschreibungen... Ein Muss für jeden Verehrer des Heiligen Vaters! Das Beste seiner Art! Der Preis lohnt sich!
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