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am 6. Juni 2014
Mit seinen Büchern "Das Ende der Arbeit" und "Access" hat Jeremy Rifkin in meinen Augen Pionierarbeit beim Durchdenken der Auswirkungen von Technologien auf unsere Gesellschaft geleistet und dabei neue Trends sowohl analysiert als auch antizipiert.
Seine bis dato letzten Bücher "Die empathische Zivilisation" und "Der europäische Traum" enthielten zwar ganz nette Gedanken, ihnen fehlte aber aus meiner Sicht etwas das Konkrete und Umsetzbare. In diesem Sinne bin ich bin also ein "enttäuschter Fan".
Die im Titel des neuen Buches angekündigten Themen haben mich direkt angesprochen, so dass ich nicht bis August auf die deutsche Übersetzung warten wollte - und es hat sich gelohnt!

Rifkin untersucht den Kapitalismus mit seinen grundlegenden Marktmechanismen im Kontext der aktuellen massiven digitalen Technologieentwicklung. Es sind ähnliche Grundgedanken wie bei "Lights in the Tunnel" von Martin Ford, aber Rifkin kommt zu anderen Schlussfolgerungen. Er geht davon aus (sehr stark verkürzt), dass sich der Kapitalismus in Zukunft nicht mehr lohnt, weil die Grenzkosten durch die Digitalisierung immer mehr gegen Null tendieren. Es sei denn, es bilden sich Monopole (wie es aktuell in der Internetwirtschaft geschieht) und die Anbieter können so ihren Vorteil aus anderen Mechanismen ziehen.

Die Zusammenhänge zwischen Technologie und Gesellschaftsformen und den damit einhergehenden Energienutzungsformen werden von vielen Seiten beleuchtet, und Rifkin entwickelt neue Rahmenkonstrukte, um bereits Bekanntes einzuordnen und zu strukturieren.

Diesmal bleibt es aber nicht bei einer facettenreichen und interessanten Beschreibung des Kapitalismus in der digitalen Zeit, sondern Rifkin zeichnet einen möglichen Weg einer neuen Gesellschaft, in der wir als Prosumer nicht nur reine Konsumenten sind, sondern als Produzenten Wissen, Inhalte und Energie bereit stellen – ja regelrecht "produzieren" und es auch teilen.
Er untersucht Eigentumskonzepte und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaftsformen, packt noch seine Sichtweisen zum Thema Energie hinzu und stellt uns alsdann eine neue heile Welt vor - mit weniger Kapitalismus und dafür mehr Allmende und gemeinschaftlichem wirtschaftlichen Handeln.

Ich denke, dass Rifkin damit sehr feinfühlig aktuelle Strömungen, Gesellschafts-Konzepte und Gemeinschafts-Ideen nicht nur erfasst, sondern auch zusammengefasst hat. Dass es dabei sehr schwierig ist, nicht in die Heile- Welt- Falle zu tappen ist klar. (Und leider ist er auch das eine oder andere Mal hineingetappt).

Mein Fazit für das Buch ist klar positiv: Rifkin schafft es, strukturelle Verbindungen zwischen so unterschiedlichen Welten wie Wirtschaftssystemen, Gesellschaftsformen, individuellem Lebensgefühl- und Aufgaben, Technologischen Konzepten und Energieversorgung zu ziehen und diese so in Bilder zu verpacken, dass sie ein neues Gedankenfundament bilden können für eigene Projekte und Ideen.

Für mich ist „The Zero Marginal Cost Society“ damit nochmal ein "echter Rifkin", bei dem ich irgendwie den Willen des Autors gespürt habe, seine gesamte angesammelte Erfahrung der letzten Jahre in ein Buch packen zu wollen (ähnlich wie bei Daniel Kahnemann mit seinem "Schnelles Denken, langsames Denken").

Rifkins neues Buch verdient auf jeden Fall die gedankliche Auseinandersetzung durch Viele. - In diesem Sinne: Kaufen, Lesen und dann mitdiskutieren!
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Amazing book. I recommended to everyone who is intrested in knowing what the future hold for us. Great work from the author!
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am 15. Juli 2014
Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert für alle, die sich mit Technologie ("Emerging Technologies"), erkennbaren Trends und deren mittel-/langfristigen Folgen (Veränderungen) in der Wirtschaft und Auswirkungen in der Gesellschaft beschäftigen.
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am 21. Oktober 2014
If anyone wants to understands the challenges we are facing in the XXI century you have to read Rifkins book.
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am 29. April 2015
Rifkin in bewährter Qualität und mit aktuellem Bezug. Der gesellschaftliche Modus der digitalen Ära beginnt sich zu schärfen.
Ob allerdings insbesondere die Thesen rund um die Bedeutung des 3D - Drucks stimmig sind ist fraglich.
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am 4. Juli 2015
Das Buch ist IMHO extrem leserunfreundlich. Es wirkt sehr technisch, hat keine Leichtigkeit, sondern eine pseudo-wissenschaftliche Schwere, die wirkt als wäre das Buch nicht vom Autor selbst sondern von seinen angestellten Doktoranden geschrieben worden. Ich habe mich durch die ersten Seiten gequält und das Buch dann entsorgt (nein nicht ins Buchregal und auch nicht in den Keller). In Summe scheint mir Hr. Rifkin als Ideengeber relevant, als Autor allerdings völlig überschätzt.
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