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Zero Comments: Elemente einer kritischen Internetkultur
 
 
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Zero Comments: Elemente einer kritischen Internetkultur [Broschiert]

Geert Lovink

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"Das Web 2.0 ist tot, erschlagen von der Naivität der dumpfen Masse. Was ist geblieben von der digitalen Revolution, dem Rummel um Weblogs und Social Software? Geht's um derlei Fragen zur Netzkultur, kann man sich auf sattelfeste Stellungnahmen des niederländischen Medientheoretikers Geert Lovink verlassen. Dieser hat mit 'Zero Comments' [...] den dritten Band seiner Beobachtungen zur Internetkultur vorgelegt. In einem Rundumschlag kommentiert Lovink all die Online-Spielplätze und -Baustellen, auf denen er in den letzten Jahren mitgewirbelt hat." Manuel Wisniewski, SPIKE, 15 (2008) "Lovinks größte Stärke ist diese latent humorvolle Schreibe zwischen Aktivist, Wissenschaftler [...] und Journalist. So wühlt sich Lovink überaus unterhaltsam durch die Themen Neue Medienkunst, Bloggen, Internet-Zeit, organisierte Netzwerke, Medienaktivismus, verteilte Ästhetik und Online-Zusammenarbeit. Hier schreibt jemand, der reflektiert, was er praktiziert und daraus neue Reflexionen und Praktiken ableitet oder einfach wagt." Christoph Jacke, DE:BUG, 126, 10 (2008) "Herausragendes Herzstück der Sammlung ist zweifelsohne der brilliante Aufsatz 'Blogging - der nihilistische Impuls', in dem Lovink dem weitverbreiteten Urteil widerspricht, Blogging sei eine neue Form des 'Bürgerjournalismus'." Jörg Auberg, www.titel-magazin.de, 20.11.2008 "[D]as an Information extrem dichte, über 300-seitige Buch [spiegelt] auch die interaktive Nervosität und die sprunghafte Diskursivität zeitgenössischer, internetbasierter Wissensgenerierung wider." SWR2 Buchkritik, 27.01.2009 "Grüppchen kochen Süppchen, könnte das Fazit dieser Studie lauten, die mit dem Mythos aufräumt, ein euphemistisch zur Gemeinde erhobener Schwarm im Meer der Internet-Möglichkeiten müsse schlauer und verlässlicher sein als einzelne Surfer." Hendrik Werner, DIE WELT, 02.12.2009 "Lovinks neuestes Buch ist mehr als das Tagebuch von einem der derzeit führenden Medientheoretiker - [...] es gibt Einblick in den Stand einer intensiven Debatte um eine kritische Internetkultur, die nolens volens auch für noch Außenstehende an Bedeutung gewinnen wird." Nico Hartmann, Widerspruch, 52 (2010)

Kurzbeschreibung

In diesem dritten Band seiner kritischen Studien zur Internetkultur bringt Geert Lovink ausgediente Konzepte auf den aktuellen Stand, hinterfragt den jüngsten »Web 2.0«-Hype um Blogs, Wikis und Netzgemeinschaften und verfolgt die Entwicklung einer »Allgemeinen Theorie des Bloggens«.
Anstatt den »Bürger-Journalismus« zu idealisieren, untersucht er den »nihilistischen Impuls« der Blogs, etablierte Bedeutungsstrukturen auszuhöhlen und - voller Stolz auf ihren Insider-Charakter - das Verlinken, Indexieren und Ranking zum Hauptantrieb zu erheben.Das Buch behandelt auch die stille Globalisierung des Internets, in der nicht mehr der Westen, sondern Länder wie Indien, China und Brasilien sich zu einflussreichen Akteuren entwickeln. Doch es ist nicht nur das Allerneueste, auf das Internet-Enthusiasten schauen sollten. Das Buch aktualisiert auch Konzepte wie das der Globalen Internet-Zeit, der Taktischen Medien, der Krise der Medienkunst und dem schwierigen Verhältnis zwischen Architektur und Netz. Den Abschluss bilden spekulative Bemerkungen zu Modellen wie Organisierte Netzwerke, Freie Kooperation und Verteilte Ästhetik.

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