Die Geschichte beginnt in Potsdam im Juli des Jahres 1766. König Friedrich II. von Preußen muss sich etwas einfallen lassen um sein neues, prunkvolles Palais in Potsdam finanzieren zu können.
Das ursprünglich dafür eingeplante Budget reicht nicht aus. Kurzerhand beschließt der König die Einführung der Luxussteuer, diese soll sein Großprojekt retten. Um möglichst schnell und effektiv an das Geld zu kommen, setzt er französische Steuereintreiber ein, die er für zuverlässig hält.
Kaum haben die besagten Herren mit ihrer Arbeit begonnen, wird auch schon einer von ihnen ermordet. Aufgehängt an dem Gebäude der neuen Steuerbehörde - mitten in Berlin. Um die Tat so schnell wie möglich aufzuklären und die Hintergründe zu erfahren, engagiert der König seinen Hofküchenmeister Honoré Langustier.
Tom Wolf schreibt seinen Kriminalroman in der eigentümlichen Sprache des 18. Jahrhunderts. Dies erschwert es dem Leser, der Handlung aufmerksam zu folgen. Die Idee und der Aufbau der Geschichte sind hingegen gut durchdacht. Insgesamt aber eher eine anstrengende Lektüre.
Kein Buch für zwischendurch!