Kurzbeschreibung
Heute wird es immer schwieriger zu entscheiden, wo bei Kindern und Jugendlichen die Grenze zwischen noch normaler und schon gestörter Entwicklung verläuft. Dabei sehen sich Therapeuten, Erzieher, Betreuer gerade in den letzten Jahren zunehmend mit neuen Störungsbildern konfrontiert, die noch vor wenigen Jahrzehnten keine oder wenig Beachtung gefunden haben. Alle Beiträge stellen den neuesten Forschungsstand mit großer Anschaulichkeit dar. Deshalb ist die Lektüre nicht nur für ausgesprochene Fachleute wie Ärzte und Psychologen, sondern auch für Angehörige co-therapeutischer Berufe, für Betreuer und Lehrer ein Gewinn.
Autorenportrait
Markus Wenglorz ist Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Entwicklungspsychologie am Institut für Psychologie der TU Braunschweig. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Behandlung von Entwicklungs- und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Werner Deutsch, Prof. Dr. rer. nat., hat Psychologie, Linguistik und Philosophie an den Universitäten Münster und Marburg studiert. Lehr- und Forschungsaufgaben führten ihn an die Universitäten Marburg, Mannheim, Göttingen, Nijmegen, Stanford, Georgetown, Jerusalem, Umea/Schweden sowie an das Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld und an das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen. Seit 1987 leitet er die Abteilung Entwicklungspsychologie an der TU Braunschweig.