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Produktinformation
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»Dieses Buch wird niemanden unberührt lassen, der die Sorge um das Morgen kennt, der nicht ausschließlich in einer »romantischen« Welt ewig gleichbleibender Werte zu Hause ist.« Neue Zürcher Zeitung
»Im Mittelpunkt des großen Abenteuers steht die Suche eines Mannes nach sich selbst: eine philosophische Easy-Rider-Ballade.« Stern
»Der spannendste Thriller auf dem Gebiet der Ideengeschichte.« Newsweek -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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In einer Rezension einen wirklichen Eindruck von dem Buch zu geben ist äußerst schwierig. Die Beschreibung des Inhalts wird der Wirkung so wenig gerecht, wie "Alice im Wunderland" als die Geschichte eines Mädchens zu beschreiben das auf einer Phantasiereise wundersame Dinge erlebt. Die Beschreibung (siehe unten) stimmt wohl, geht aber doch am Kern des Buches vorbei. Nach dem Lesen hat man das Gefühl, daß neben den interessanten Gedanken für den Kopf (zum Thema klassische Philosophie und Qualität) noch etwas beim Leser angekommen ist, was kaum greifbar ist.
Vordergründig wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der mit seinem Sohn und Freunden auf dem Motorrad quer durch die USA reist.
Dazwischen schieben sich seine Gedanken, die schrittweise seine Vergangenheit und die Ideen und Gedanken des Menschen aufrollen, der er früher war und die dazu führten, daß er nicht mehr der Mensch ist, der er war (mehr sei hier über das "früher" absichtlich nicht gesagt).
Und irgendwo auf subtiler Ebene entspinnt sich eine feine kaum merkliche Handlung, ein Näherkommen zwischen dem Vater und dem Sohn und ein Näherkommen zwischen der jetzigen und der früheren Person.
Gekonnt geschrieben, frei von Esoterik oder spirituellem Geplapper, niemals platt oder gefühlsduselig, streckenweise aber anstrengend. Kenntnis oder zumindest Interesse für die klassischen Philosophen kann nicht schaden. Das Buch ist sicher mehr für Kopfmenschen als für Gefühlsmenschen geeignet, da es streng argumentiert um zu transtendentieren (ein wenig in der Logik von "Gödel, Escher, Bach").
Es tut etwas weh, daß dieses fein gesponnene Buch gern von der Unternehmensberatergilde zum Thema Qualitätsmanagement vereinnahmt wird.
Wer das Buch mag, könnte auch Ken Wilber mögen.
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