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Zen in der Kunst des Schreibens (Taschenbuch) Gebundene Ausgabe – 1. März 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Autorenhaus-Verlag; Auflage: 1 (1. März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932909704
  • ISBN-13: 978-3932909702
  • Originaltitel: Zen in the Art of Writing
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,7 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 303.740 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Ray Bradbury gehört zu den großen Science-Fiction-Autoren Amerikas. Geboren 1920 in Waukegan, Illinois, begann Bradbury unmittelbar nach der Highschool mit dem Schreiben fantastischer Geschichten. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich anfangs noch als Zeitungsverkäufer, bald aber konnte er seine Erzählungen in diversen Zeitschriften veröffentlichen. 1953 wurde Bradbury mit seinem Roman "Fahrenheit 451" schlagartig weltberühmt, nicht zuletzt auch dank der Verfilmung durch François Truffaut. Mehr als 600 Geschichten und über 30 Bücher hat der Vater von vier Töchtern seither publiziert. Aber auch außerhalb der Literatur ist Bradbury immer wieder gefragt: U. a. engagierte er sich als Experte für das Fantastische bei Disneyland Paris. Heute lebt Bradbury in Los Angeles.

Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Auch ein wirklich nützliches Buch ist Dorothea Brandes Schriftsteller werden. Es ist zwar schon vor vielen Jahren veröffentlicht worden, beschreibt aber viele effektive Wege, wie ein Autor herausfinden kann, wer er ist und wie er das, was in ihm liegt, – oft durch Wortassoziation – zu Papier bringen kann.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ray Bradbury, Autor von Fahrenheit 451, Die Mars-Chroniken und Der illustrierte Mann, hat über 500 Kurzgeschichten, Romane, Gedichte, Theaterstücke und Drehbücher geschrieben und wurde mit unzähligen Preisen geehrt.

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Janacs am 19. September 2003
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Viele AutorInnen geben - meist in höherem Alter - Auskunft über ihr Schreiben, ihre Inspirationsquellen, Verfahrensweisen und geistige Nachbarschaften. Und oft liest sich dies wenig anregend für die LeserInnen, die mehr erfahren wollen als hoch intellektuelle oder larmoyante Selbstbespiegelungen.
Bei Bradbury ist das anders. Er versteht es, nicht nur die Hintergründe seines Schreibens auszuleuchten, sondern seine Lust am Fabulieren derart intensiv zu beschreiben, nein: erlebbar zu machen, dass die LeserInnen diese Lust körperlich zu spüren bekommen und auf der Stelle das Bedürfnis verspüren, sich hinzusetzen und selber zu schreiben.
Allen angehenden (Jung-)AutorInnen als Pflichtlektüre ans Herz gelegt von einem, der diese Lust zu spüren bekommen hat und weiter in sich trägt.
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Juli 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Oh, da musste wohl jemand Dampf ablassen?
Also ich finde das Buch intelligent, witzig und sehr nützlich.
Es ist nicht mit einem Ratgeber vom Schlage "Wie schreibe ich einen verdammt guten Roman" vergleichbar, gottseidank, denn in diesem amerikanischen Fast-Food-Stil möchte ja vielleicht nicht jeder schreiben. Es ist ja auch kein umfangreiches Handbuch, aber der Wert liegt in etwas ganz anderem: Seine Erfahrung als Schriftsteller ist er bereit mit anderen zu teilen und das ist nicht wenig. Die meisten Ratgeberautoren sind doch Nobodys, oder?
Der entscheidende Unterschied ist ganz einfach der: Bradbury schreibt Literatur. Und in diesem Buch schreibt er darüber, wie er schreibt, wie er Ideen aus sich hervorholt (ein wunderbares Kapitel!)und daraus Geschichten formt, die man liest und die - bleiben, die die Zeit überdauern.
Ich finde das Kapitel über Mr. Electrico zum Beispiel grandios oder was er über den Zirkus schreibt - war nicht jeder von uns als Kind vom Zirkus fasziniert, verängstigt oder begeistert? Aber wer hat darüber geschrieben - Bradbury liefert wunderbare Beispiele, die wirklich zeigen, wo der Stoff liegt, über den man schreiben sollte. Und wie lebendige Geschichten entstehen.
Ich finde aber auch die handwerklichen Tipps wertvoll, - welcher große Schriftsteller lässt sich denn schon die Karten blicken - Bradbury legt sie auf den Tisch, für alle, die bereit sind, davon zu lernen.
Und noch etwas: Ich kenne kein anderes Buch, das so motiviert, man möchte sich zwischendurch einfach hinsetzen und schreiben!
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leif Boysen am 4. Juli 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eigenlob wäre ein passender Untertitel für dieses Buch. Ray Bradbury wird nicht müde, seine Erfolge aufzureihen, über das schon in seiner Kindheit erkennbare schriftstellerische Talent zu berichten und dem immer weniger geneigten Leser die Vorzüge des Lebens als erfolgreicher und mehr als gut verdiender Autor vorzuführen. Nur - wie kommt man überhaupt dahin, ein Autor zu werden? Auf diese Frage geht Bradbury nur halbherzig ein. Praktisch anwendbare Tipps zum Schreiben sind Mangelware in seinem Buch, das sich eher wie eine versteckte Biografie liest bzw. wie eine schonungslose Auflistung seiner Erfolge. Beeindruckt nimmt der Leser hin, dass Bradbury schon zu Beginn seiner Karriere 40 Geschichten im Monat verkaufte, dass er das Drehbuch zu "Moby Dick" schreiben durfte und sogar von Disney um gestalterischen Rat gebeten wurde. Aber will der Leser diese Dinge wirklich aus einem Buch erfahren, dass auf seinem Umschlag die Offenbarung der Erfolgstechniken für das Schreiben von Kurzgeschichten, Romanen, Stücken und Drehbüchern verheißt? "Was ein Autor zuallererst sein sollte ist - erregt!" Ich will es Ihnen sagen, Mister Bradbury, ich bin erregt! Aber dieses Gefühl hatr nichts mit Dankbarkeit zu tun, sondern ist eher Verärgerung über Ihren vielversprechenden und wenig haltenden Ratgeber. Das Foto des selbstgefällig lächelnden Autors auf dem Buchrücken macht das Werk komplett. Bradburys Bestseller "Fahrenheit 451" ist unbestritten gut, doch sein Werk über die Kunst des Schreibens kommt nicht vage an James N. Frey und seine Werke "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 1 + 2" sowie "Die Kraft des Mythos" heran.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gunnar Kaiser am 3. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Mönch fragte Chao-chou: „Wie soll ich die vierundzwanzig Stunden nutzen?“
Chao-Chou erwiderte: „Du selbst wirst von den vierundzwanzig Stunden genutzt. Ich hingegen nutze die vierundzwanzig Stunden.“

Wie sollen wir, die wir uns in der Kunst des Schreibens zu vervollkommnen suchen, die vierundzwanzig Stunden nutzen, Meister Ray?

„Lernt von den Eidechsen“, antwortete der Meister. „In der Schnelligkeit liegt die Wahrheit. Je schneller Sie einen Wortschwall hervorbringen, je geschwinder Sie schreiben, um so aufrichtiger sind Sie. Zögern macht Nachdenken möglich. Mit Verzögerung kommt der Wunsch nach Stil und Form, – statt sich auf die Wahrheit zu stürzen, die es doch einzig wert ist, Vögel zu leimen oder Tiger zu fangen.“

„Zen in der Kunst des Schreibens“ – was für ein Titel. Hat er irgendetwas zu tun mit dem Inhalt dieses kleinen Buches, das elf Aufsätze des Schriftstellers Ray Bradbury versammelt, von denen sich nur der letzte ausdrücklich mit fernöstlicher Wahrheit befasst?

„Vielleicht. Vielleicht nicht“, sagte der Roshi und ging.

Was hat denn nicht mit Zen zu tun? könnten wir auch fragen. Was ist denn nicht Zen? Die Ausführungen des Autors von „Fahrenheit 451“ sind es ganz bestimmt, auch dort, wo sie sich seitenlang ausschließlich mit den eigenen Schreib- und Veröffentlichungserfolgen beschäftigen. Die Chuzpe, die Bradbury in der Erinnerung an seine Karriere an den Tag legt, könnte einen verunsicherten Schüler hier und da entmutigen.
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