Ich habe diese Buch vor 15 Jahren in mich aufgesogen. Und das Erlebnis, das mir die Lektüre bereitet hat ist genauso frisch, als hätte ich es gerade aus der Hand gelegt. Es geht eigentlich nicht ums Bogenschiessen, aber am Beispiel des Bogenschiessens gelingt eine wunderbare Einführung in Zen. Sie bedient sich einfach nachzuvollziehender Vergleiche zu unserer Kultur ("Ziel-fixiertes" Schiessen) und ist damit einfacher zugänglich als so pikante Dinge, wie Kiesrechen oder Blumenschneiden.
Zen in der Kunst des Bogenschiessens hat mit das Gefühl gegeben alles, was ich ohne Zen-Meister über Zen erfahren kann, bekommen zu haben. Und das ist nicht wenig! In dem kleinen Bändchen steckt sehr viel Power.
Ich habe seitdem weder einen Bogen, noch ein anderes Zen Buch angefaßt. Vielleicht sollte ich das ändern, aber ich habe nicht wirklich das Bedürfnis dazu.