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Der Zementgarten (Fiction, Poetry & Drama)
 
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Der Zementgarten (Fiction, Poetry & Drama) [Taschenbuch]

Ian McEwan , Christian Enzensberger
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 26., Aufl. (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257206488
  • ISBN-13: 978-3257206487
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Zementgarten
OT The Cement Garden OA 1978 DE 1980Form Roman Epoche Gegenwart
In seinem viel gerühmten Erstlingsroman widmet sich Ian McEwan wie in den beiden vorausgegangenen Kurzgeschichtenbänden Erste Liebe, letzte Riten (1975) und Zwischen den Laken (1978) den Problemen Heranwachsender.
Inhalt: In einem allein stehenden Haus inmitten eines Abbruchviertels lebt der 13-jährige Ich-Erzähler Jack mit seinen Eltern und drei Geschwistern. Die Familie ist isoliert von anderen Menschen; der Kontakt zu Verwandten ist längst abgebrochen, die Schulkameraden der Kinder werden nicht eingeladen.
Bei dem Versuch, den häuslichen Garten zu zementieren, überanstrengt sich der Vater und stirbt an einem Herzinfarkt. Jack, den vor allem seine gerade erwachende Sexualität beschäftigt, ist von dem Wunsch getrieben, eine engere Beziehung zu seiner Mutter aufzubauen, scheitert jedoch an seiner eigenen Indifferenz. An seinem 15. Geburtstag stirbt die Mutter nach einer längeren Krankheit, so dass die vier Kinder fortan auf sich allein gestellt sind. Aus Angst, von den Behörden getrennt zu werden, verschweigen sie ihre Situation und zementieren die Leiche in einer Kiste im Keller ein. Da gerade die Zeit der Sommerferien begonnen hat, reduzieren sich die ohnehin spärlichen Außenkontakte auf ein Minimun. Doch nicht nur die Gruppe kapselt sich immer mehr von ihrer Umgebung ab, auch jeder Einzelne ist in zunehmendem Maße der Isolation ausgesetzt.
Die Beziehungen zwischen den Geschwistern sind zunächst ungeordnet und wechselhaft. Zwischen Jack und seiner zwei Jahre älteren Schwester Julie, zu der er sich sexuell hingezogen fühlt, kommt es zu starken Spannungen, da jeder der beiden die Position des Familienoberhauptes für sich beansprucht. Die jüngere Schwester Sue zieht sich mit Büchern in ihr Zimmer zurück und der sechsjährige Tom fällt nach und nach ins Säuglingsstadium zurück.
Das Haus und der Garten sind dem Verfall preisgegeben. Nach einiger Zeit beginnen die Kinder jedoch, den Haushalt zu ordnen und es bilden sich Ansätze sozialer Strukturen heraus. Problematisch bleibt für die Kinder jedoch vor allem die Auseinandersetzung mit ihrer geschlechtlichen Identität. Neben der inzestuösen Liebe Jacks zu seiner Schwester konkretisiert sich das Thema außerdem in der aufbrechenden Konkurrenz zwischen Julie und Sue sowie in dem Wunsch Toms, sich als Mädchen zu verkleiden.
In die isolierte Gemeinschaft bricht die Außenwelt ein, als Julie ihren neuen Freund Derek ins Haus bringt. Dieser bemerkt den inzwischen penetranten Leichengeruch – der Zementblock ist gerissen – und kommt hinter das Geheimnis der Kinder. Als er Jack und Julie beim Vollzug des Inzests ertappt, alarmiert er die Polizei.
Mit einem an der Psychoanalyse von Sigmund R Freud geschulten Blick beschreibt McEwan die Entwicklung der isolierten Kindergemeinschaft. Sein distanziert-sachlicher Stil verleiht selbst Geschehnissen wie dem Einzementieren der Mutter eine Normalität und Alltäglichkeit, die das Grauen erst recht hervorhebt. Auch die inzestuöse Beziehung der beiden älteren Geschwister wird durchaus sachlich geschildert. Tabubrüche dieser Art sind bei McEwan jedoch keineswegs Selbstzweck, sondern dienen der Aufdeckung des Verborgenen, Unbewussten.
Wirkung: Obwohl McEwan insbesondere mit seinen Kurzgeschichten bei konservativen Kritikern Anstoß erregte, sicherte ihm schon sein literarisches Debüt eine breite Anerkennung. Spätestens seit dem Roman Der Zementgarten war der Aufstieg McEwans zu Englands meistgefeiertem Autor nicht mehr aufzuhalten. Besonders erfolgreich war auch die Verfilmung des Romans durch Andrew Birkin 1992. S. D.

Pressestimmen

"Das ist McEwans Kunst: die sachliche Berichterstattung über Groteskes und Absurdes, die Fähigkeit, aus dem Rahmen Fallendes als Gewöhnliches erscheinen zu lassen durch die Gleichgültigkeit und die Beiläufigkeit des Erzählens." (The Times Literary Supplement)

"Absurd ist die Welt des englischen Autors Ian McEwan.
Losgelöst von gesellschaftlichen Wurzeln, läßt er seine weder guten noch bösen Kinder in einer Realität agieren, die unmenschlich und unbewohnbar geworden ist. Durch McEwans konsequenten Stil des Beiläufigen und Gleichgültigen entsteht eine gespenstische Stimmung der Sinnlosigkeit, der Abkehr von jeglichem Wollen und der Entwertung von Zukunftsträumen. Weil sich die Kinder angesichts der immer phantastischer werdenden Verhältnisse so logisch und vernünftig ver halten, nimmt die Geschichte surrealistische Züge an und stößt in Schichten vor, in denen maskierte Gefühle ihre Ventile suchen." (Die Weltwoche)

"Ein ebenso faszinierendes wie monströses, ein abstoßend und hinterhältig schillerndes Buch." (Basler Zeitung)

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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Utopie hat keinen Ort, 9. Januar 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Zementgarten (Fiction, Poetry & Drama) (Taschenbuch)
Es könnte eine grosse Hilfe für den Leser sein, wenn er sich einmal klar machen würde, dass MC Ewan "diese schrecklichen Pubertätserlebnisse" so keineswegs erlebt hat.(Siehe Interview in der Frankfurter Rundschau im Okt.2003)Wer hier also auch am liebsten sofort die Polizei rufen möchte, weil er diese Zustände der Kinder nicht aushält, der sollte doch lieber innehalten und sich fragen, was den Schriftsteller dazu bewegt haben könnte, sich soetwas auszudenken. Hier könnte die Metapher des Zementgartens ein möglicher Deutungsansatz sein. Welche verschiedenen Vorstellungen von Gärten tragen wir in uns, wie weit reicht unsere Phantasie zwischen Wildnis und "Zementgarten"? Wie wild war denn unsere Kindheit? Was geschah mit unseren Sehnsüchten und Trieben, als es aufbrach in der Pubertät? In MC Ewans Roman gibt es eine wunderschöne und einfache Schlüsselszene, in der er phantasiert, wie es ist, wenn die Eltern ihre halbwüchsigen Kinder einmal einen ganzen Nachmittag allein lassen, wie diese Kinder anfangen wild zu toben und ihre grenzenlose Freiheit zu geniessen. Kinder haben nun einmal kein schlechtes Gewissen und verhalten sich sehr unmoralisch. Der Leser wird in diesem Roman immer wieder an seine moralischen Grenzen stossen. Vielleicht spürt der Eine schon ein Unbehagen bei den Doktorspielen der Kinder, während ein Anderer erst beim Inzest ruft: Jetzt reicht's! Dabei geschieht hier überhaupt nichts, ohne dass der Autor es nicht einfühlsam und sorgfältig vorbereitet.Wer das Buch genau liest, wird feststellen müssen, dass es für jede provokative Szene, für jeden Durchbruch abweichenden Verhaltens, immer schon vorher eine Andeutung, ein Vorzeichen gab, der einen Riss im Zement andeutet.Im Roman wird buchstäblich mehrmals auf diese Risse im Zement geschaut: manchmal sind es Ameisen, die hier hervorkriechen, dann ist es die Leiche der Mutter, die nicht zugedeckt werden kann. Wer hier nur Makabres sieht, dem entgeht diese eindringliche Metapher, die mich sehr an Gottfried Benns Gedicht an die Mutter erinnert, wo er schreibt: ...Du bist wie eine Wunde, die sich nicht schliesst".- Wer sich daran stört, dass diese Kinder ein so abweichende Verhalten zeigen, der sollte weiter danach fragen, welche Bedürfnisse und Sehnsüchte Jack, Julie, Sue und Tom in ihrem abweichenden Verhalten auszudrücken versuchen. Wahrscheinlich hat dieses Verhalten und Zusammenleben der Kinder in Wirklichkeit hier in unserer Gesellschaft keinen Ort.Auch MC Ewan lässt ja am Ende die Staatsgewalt eingreifen. Ich selbst habe als Leser, wahrscheinlich auch von der normalen Meinung abweichend, hier überhaupt nicht am Ende das Gefühl, dass jetzt durch den Einfriff der Ordnung bei den Kindern alles gut wird.Im Gegenteil: ich finde das Zusammenleben der Kinder zunehmend so spannend und liebevoll, dass ich diese Phantasie noch gerne etwas länger verfolgt hätte. Schade, dass es so nicht weiter geht,-so empfinden es am Ende Jack und Julie. Beide bereuen nichts. Im Film...hier etwas anders als im Roman...lässt der Autor Julie sagen: ich fand es ganz natürlich ,was wir gemacht haben. Ich fand es auch, habe mir den Film 5mal angeschaut und inzwischen das Buch mehrmals gelesen. Was ich jedoch auch erfahren habe, ist, dass 17-20Jährige ganz empfindlich und eher ablehnend auf dieses Buch reagieren,...wahrscheinlich eine viel zu frische Wunde, an die hier der Autor rührt, und die frisch Betroffene unbedingt geschlossen halten wollen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein offenes Messer, 24. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Zementgarten (Fiction, Poetry & Drama) (Taschenbuch)
Dieses Buch ist wie ein offenes Messer, man schneidet sich an ihm. Ein eisig funkelnder Diamant. Selten liest man eine solch bedrückende Szene wie die, in der die Kinder ihre tote Mutter in eine Kiste im Keller einzementieren. Der Autor erzählt von der Hoffnungslosigkeit und der Entwurzelung menschlichen Lebens in fast kafkaesken Bildern und in einer trockenen, lakonischen Sprache: kein Satz zu viel. Klassiker. Lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Aufwühlend und in sich geschlossen, 17. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Zementgarten (Fiction, Poetry & Drama) (Taschenbuch)
Vier Kinder zwischen 6 und 16 Jahren verlieren zuerst den Vater und dann die Mutter und mit dem Verlust beginnt ein unwirklicher, heißer Sommer, in dem sich die Geschwister entfremden, entwickeln und dann wieder näher kommen. Ian McEwan benutzt alltägliche, unscheinbare Bilder, um seiner Geschichte Ausdruck zu verleihen und gerade deshalb geht sie so unter die Haut. Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, im dem Metaphern eine solche Bedeutung hatten. Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu lesen.
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