Zelig 1983 CC

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Leonard Zelig ist ein gesellschaftlicher Verwandlungskünstler. Seine neurotische Unsicherheit zwingt ihn zur geistigen und sogar körperlichen Anpassung an jede Umgebung - egal mit wem er gerade zusammen ist. Dank der Behandlung durch Dr. Eudora Fletcher wird Zelig allmählich geheilt und wandelt sich vom Zirkus-Freak zur nationalen Berühmtheit - und zu Eudoras Verlobtem! Doch als die Missetaten aus Zeligs Vergangenheit als multiple Persönlichkeit ans Licht kommen (Diebstahl, Bigamie und eine illegale Blinddarmoperation), ergreift das menschliche Chamäleon die Flucht. Eudora sucht weltweit nach dem einzigen Mann, der alle Männer in sich vereint, die sie jemals haben wollte!

Darsteller:
Woody Allen, Mia Farrow
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 11 Minuten
Darsteller Woody Allen, Mia Farrow, Garrett M. Brown, John Buckwalter, Stephanie Farrow, Patrick Horgan, Marvin Chatinover, Will Holt, Paul Nevens, Howard Erskine, Ralph Bell, Will Hussong, Robert Iglesia, Eli Resnick, Edward McPhillips
Regisseur Woody Allen
Genres International
Studio Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
Veröffentlichungsdatum 5. Juli 2005
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Untertitel Englisch, Niederländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von christine auf 23. Dezember 2008
Format: DVD
1983 drehte Woody Allen "Zelig", für mich einer seiner besten Filme.
Zur Handlung: In einer fiktiven Dokumentation (eine Idee, die Allen in "Sweet and Lowdown" noch mal aufnimmt) berichten "Zeitzeugen" über das Phänomen Leonard Zelig (Woody Allen). Im Jahre 1928 wird dieser in die Psychiatrie eingeliefert, da er anscheinend unbegrenzt anpassungsfähig ist und von Meinungen bis hin zur äußeren Gestalt alles annehmen kann, um nicht aufzufallen. Ein "menschliches Chamäleon". Während Dr. Eudora Fletcher (Mia Farrow in ihrem zweiten Allen-Film) ihn zu therapieren versucht, wird er zum Medienstar, dem Songs und Filme gewidmet werden. Mehrere Rückschläge (eine tödliche Romanze seiner Schwester mit einem Stierkämpfer, mehrere Frauen beschuldigen ihn der Bigamie) führen dazu, dass der Jude Zelig ausgerechnet als Mitläufer in Nazi-Deutschland untertaucht (Konformität als ideale Basis für Diktaturen). Nur Fletchers unendliche Liebe kann ihm schließlich aus dem Schlamassel helfen.
Die "Dokumentation" besteht aus Wochenschauen, in deren Bilder Zelig hineinmontiert wurde. Die Aufnahmen mit Zelig und Fletcher sind verwackelt und mit Dropouts versehen, so als seien sie Aufnahmen der 20er und 30er Jahre. Unterbrochen werden die "historischen" Aufnahmen durch Interviews mit Saul Bellow, Susan Sontag, Bruno Bettelheim und anderen, die über die Person Zeligs reflektieren. Zelig habe die Leute berührt, aber wohl auf eine Weise, die den Menschen unangenehm gewesen sei, meint Bellow. Tatsächlich kommt die Therapie zu keinen großen Erkenntnissen, der Original-Zelig ist keine Geistesgröße. Eine Erkenntnis aus der Hypnose ist, dass er Dr.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang auf 18. Juli 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Zelig ist bestimmt einer der besten Woody Allen Filme
(schwache Filme gibt es von ihm ohnehin nicht)!
Vorallem durch die besondere Erzählweise sticht der Film aus Allens Gesamtwerk hervor. Zelig wird wie eine Dokumentation erzählt, mit Originalszenen aus "Wochenschau Filmen" aus den 20ern und 30ern. Die Szenen mit Mia Farrow und Allen sind tricktechnisch beigefügt worden.
Zelig erzählt die Geschichte eines Mannes der sein Aussehen verändern und seinem Umfeld anpassen kann.
Woody Allen sucht wieder einmal nach dem Sinn des Lebens und bezieht(wenn auch nur sehr dezent) auch politisch Stellung.
Ein geniales Meisterwerk von zeitlosem Charakter!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mad Circus auf 4. Januar 2008
Format: DVD
Eine Menge Filme werden hier rezensiert, die wirklich uninteressanter sind und überinterpretiert werden und ich war verwundert nur eine Rezension über Zelig vorzufinden.
Zelig ist ein kleines filmisches Juwel, welches durch seine visuelle und erzählerische Besonderheit und Experimentierfreudigkeit besticht, die ich eigentlich nur in wenigen Filmen so technisch gut erzählt und umgesetzt gesehen habe. Der Film ist Woody Allen's elfte Regiearbeit und wird hauptsächlich durch manipuliertes Archivmaterial von original Wochenschauen, gestellten Interviews, verfremdeten Rückblenden und pseudodokumentarischem Filmmaterial erzählt. Der Kontrast zwischen Gegenwartserzählung und Rückblenden erfolgt durch den Einsatz von farbigem Bildmaterial für die Gegenwart und schwarzweißem Bildmaterial für die Vergangenheit.
Anhand der Hauptfigur Zelig macht sich nun Woody Allen erneut auf die Suche nach dem menschlichen Ich und seiner Konstruktion und entwirft eine Idee von menschlicher (Schein)Identität die unmittelbar an die gesellschaftspolitischen Anforderungen und sozialen Imperative geknüpft ist und sich diesen anpasst. Der Grund dieser Anpassung und dieses Opportunismus ist gesellschaftliche Anerkennung und Liebe. Dieser Zwang zur Konformität ist bei Zelig nun so ausgeprägt, dass er letzendlich einem charakterlosen, menschlichen Chamäleon gleicht und somit in jeder geschichtlichen Epoche und unter jeglichem politischen Herrschaftssystem seinen Platz findet. Schon allein die Idee den Film so anzulegen, lässt erahnen, welches gesellschaftskritische Potential in dem Film Zelig steckt und dass er ein Lehrmaterial ist, besonders wachsam vorallem gegenüber seinen eigenen Anschauungen zu sein.
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