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Zelig

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Produktinformation

  • Darsteller: Woody Allen, Mia Farrow, Garrett M. Brown, Stephanie Farrow, Will Holt
  • Komponist: Dick Hyman
  • Künstler: Robert Greenhut, Gordon Willis
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Italienisch (DD 1.0 Mono), Deutsch (DD 1.0 Mono), Englisch (DD 1.0 Mono), Französisch (DD 1.0 Mono), Spanisch (DD 1.0 Mono)
  • Untertitel: Französisch, Italienisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 25. Mai 2012
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 71 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
  • ASIN: B007HHVY6I
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.438 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

s/w
Ein rätselhaftes Chamäleon verwirrt die amerikanische Öffentlichkeit in den 20er und 30er Jahren: Leonhard Zelig, ein Mann ohne eigenes Ich, der beim Zusammentreffen mit anderen Menschen stets deren jeweilige Identität annimmt. Zelig ist ein Monster der Anpassungsfähigkeit, ein Individuum, welches in Gesellschaft von Dicken dick, von Schwarzen schwarz und von Psychiatern selbst zum Analytiker wird. Der Super-Konformist wird schließlich zum Superstar der 30er Jahre, der nach allen Regeln der Kunst vermarktet wird. Wie in einer Dokumentation porträtiert er seinen Charakter aus Erinnerungen und phantastisch imitiertem "Wochenschau"-Material.

VideoMarkt

Leonard Zelig aus dem New York der 30er Jahre ist ein menschliches Chamäleon, d.h. er kann sich innerlich wie optisch binnen weniger Sekunden jeder Umgebung vollständig anpassen. Geht Zelig in eine Jazzkneipe, wird er zum Musiker, sitzt er zum Mittagessen beim Chinesen, mutiert er zum Asiaten. Als ihm nach kurzfristigen Ruhm in der Heimat Verfolgung droht, emigriert er nach Nazi-Germany, wo er gar zum SA-Mann wird. Seine Geliebte, die Psychologin Dr. Fletcher, läßt darauf nichts unversucht, ihr Chamäleon aus Adolfs Klauen zu befreien.

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
1983 drehte Woody Allen "Zelig", für mich einer seiner besten Filme.
Zur Handlung: In einer fiktiven Dokumentation (eine Idee, die Allen in "Sweet and Lowdown" noch mal aufnimmt) berichten "Zeitzeugen" über das Phänomen Leonard Zelig (Woody Allen). Im Jahre 1928 wird dieser in die Psychiatrie eingeliefert, da er anscheinend unbegrenzt anpassungsfähig ist und von Meinungen bis hin zur äußeren Gestalt alles annehmen kann, um nicht aufzufallen. Ein "menschliches Chamäleon". Während Dr. Eudora Fletcher (Mia Farrow in ihrem zweiten Allen-Film) ihn zu therapieren versucht, wird er zum Medienstar, dem Songs und Filme gewidmet werden. Mehrere Rückschläge (eine tödliche Romanze seiner Schwester mit einem Stierkämpfer, mehrere Frauen beschuldigen ihn der Bigamie) führen dazu, dass der Jude Zelig ausgerechnet als Mitläufer in Nazi-Deutschland untertaucht (Konformität als ideale Basis für Diktaturen). Nur Fletchers unendliche Liebe kann ihm schließlich aus dem Schlamassel helfen.
Die "Dokumentation" besteht aus Wochenschauen, in deren Bilder Zelig hineinmontiert wurde. Die Aufnahmen mit Zelig und Fletcher sind verwackelt und mit Dropouts versehen, so als seien sie Aufnahmen der 20er und 30er Jahre. Unterbrochen werden die "historischen" Aufnahmen durch Interviews mit Saul Bellow, Susan Sontag, Bruno Bettelheim und anderen, die über die Person Zeligs reflektieren. Zelig habe die Leute berührt, aber wohl auf eine Weise, die den Menschen unangenehm gewesen sei, meint Bellow. Tatsächlich kommt die Therapie zu keinen großen Erkenntnissen, der Original-Zelig ist keine Geistesgröße. Eine Erkenntnis aus der Hypnose ist, dass er Dr.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Zelig ist bestimmt einer der besten Woody Allen Filme
(schwache Filme gibt es von ihm ohnehin nicht)!
Vorallem durch die besondere Erzählweise sticht der Film aus Allens Gesamtwerk hervor. Zelig wird wie eine Dokumentation erzählt, mit Originalszenen aus "Wochenschau Filmen" aus den 20ern und 30ern. Die Szenen mit Mia Farrow und Allen sind tricktechnisch beigefügt worden.
Zelig erzählt die Geschichte eines Mannes der sein Aussehen verändern und seinem Umfeld anpassen kann.
Woody Allen sucht wieder einmal nach dem Sinn des Lebens und bezieht(wenn auch nur sehr dezent) auch politisch Stellung.
Ein geniales Meisterwerk von zeitlosem Charakter!
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Format: DVD
Eine Menge Filme werden hier rezensiert, die wirklich uninteressanter sind und überinterpretiert werden und ich war verwundert nur eine Rezension über Zelig vorzufinden.
Zelig ist ein kleines filmisches Juwel, welches durch seine visuelle und erzählerische Besonderheit und Experimentierfreudigkeit besticht, die ich eigentlich nur in wenigen Filmen so technisch gut erzählt und umgesetzt gesehen habe. Der Film ist Woody Allen's elfte Regiearbeit und wird hauptsächlich durch manipuliertes Archivmaterial von original Wochenschauen, gestellten Interviews, verfremdeten Rückblenden und pseudodokumentarischem Filmmaterial erzählt. Der Kontrast zwischen Gegenwartserzählung und Rückblenden erfolgt durch den Einsatz von farbigem Bildmaterial für die Gegenwart und schwarzweißem Bildmaterial für die Vergangenheit.
Anhand der Hauptfigur Zelig macht sich nun Woody Allen erneut auf die Suche nach dem menschlichen Ich und seiner Konstruktion und entwirft eine Idee von menschlicher (Schein)Identität die unmittelbar an die gesellschaftspolitischen Anforderungen und sozialen Imperative geknüpft ist und sich diesen anpasst. Der Grund dieser Anpassung und dieses Opportunismus ist gesellschaftliche Anerkennung und Liebe. Dieser Zwang zur Konformität ist bei Zelig nun so ausgeprägt, dass er letzendlich einem charakterlosen, menschlichen Chamäleon gleicht und somit in jeder geschichtlichen Epoche und unter jeglichem politischen Herrschaftssystem seinen Platz findet. Schon allein die Idee den Film so anzulegen, lässt erahnen, welches gesellschaftskritische Potential in dem Film Zelig steckt und dass er ein Lehrmaterial ist, besonders wachsam vorallem gegenüber seinen eigenen Anschauungen zu sein.
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Format: DVD
Den Inhalt des Filmes muss ich hier nicht wiedergeben, da dies in der Beschreibung und in den anderen Rezensionen schon hinreichend getan wurde.

Ich hatte mir den Film zunächst ausgeliehen und war etwas enttäuscht, dass es so reportageartig losgeht - so ganz anders als die klassischen Woody-Allen-Filme.

Doch die Sprengkraft des Filmes stellt sich im Laufe des Filmes und auch noch Tage danach ein.

Man muss berücksichtigen, dass der Film aus dem Jahr 1983 stammt und heute ein Vierteljahrhundert alt ist. Aus heutiger Sicht war 1983 sicher noch eine Zeit, zu der die gesellschaftlichen Strukturen wesentlich fester waren als heute.

Zu einer also eher konservativen Zeit die Fragen zu stellen: Wer bin ich? Was macht mich froh? Wie und wer will ich sein? Was tue ich, um in Gruppen akzeptiert zu werden? erscheint richtig visionär. Diskussionen über Gruppenzwang, Modediktate und gesellschaftliche Strukturen werden hier sinnvoll vorbereitet.

Mein Bild von Woody Allen als genialer Filmemacher wird durch diesen Film mit hohem Anspruch an das Denk- und Durchhaltevermögen der Zuschauer nur noch mehr abgerundet.

Gleichwohl: es ist ein sperriger Film und kein Unterhaltungsfilm, den man sich mal so eben ansieht. Zum Glück gibt es noch solche Filme!
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