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Zelenka
 
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Zelenka [Taschenbuch]

Kurt Mühle
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 236 Seiten
  • Verlag: INTRAG International; Auflage: 1 (19. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1933140178
  • ISBN-13: 978-1933140179
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 14,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.279.255 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sie ist jung, zielstrebig, couragiert und wissbegierig, ist gebildet, ehrgeizig und scharfsinnig, wirkt oft aber distanziert und spröde. Schon als junge Polizistin im Streifendienst zeigt sich Marion Zelenka selbstbewusst, eigenwillig, frech und aufmüpfig gegen die Obrigkeit. Als katzenartige Einzelkämpferin balanciert sie am Rande der Legalität, setzt sich selber unter Erfolgsdruck, ist mal knochenhart und ein anderes Mal sehr mitfühlend. Sie hat Schwierigkeiten sich unterzuordnen, und zeigt wenig Teamfähigkeit.

Das Düsseldorfer Polizeipräsidium versetzt die unbequeme Kommissarin nicht ungern nach Duisburg, als von dort die Bitte um Unterstützung kommt. Dem dortigen Kriminalrat Dr. Sowetzko imponiert die unkonventionelle, geradlinige neue Kollegin. Er beruft Marion zur Hauptkommissarin und Leiterin des K21.

Mit ihrer eingespielten Truppe klärt sie auf ihre Art eine Reihe unterschiedlichster Kriminalfälle. Doch als sie sich als Austauschgeisel bei einem Banküberfall zur Verfugung stellt und mit dem bewaffneten Bankräuber flieht, steht nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel.

Synopsis

Sie ist jung, zielstrebig, couragiert und wissbegierig, ist gebildet, ehrgeizig und scharfsinnig, wirkt oft aber distanziert und sproede. Schon als junge Polizistin im Streifendienst zeigt sich Marion selbstbewusst, eigenwillig, frech und aufmuepfig gegen die Obrigkeit. Als katzenartige Einzelkaempferin balanciert sie am Rande der Legalitaet, setzt sich selber unter Erfolgsdruck, ist mal knochenhart und ein anderes Mal sehr mitfuehlend. Sie hat Schwierigkeiten sich unterzuordnen, und zeigt wenig Teamfaehigkeit. Das Duesseldorfer Polizeipraesidium versetzt die unbequeme Kommissarin nicht ungern nach Duisburg, als von dort die Bitte um Unterstuetzung kommt. Dem dortigen Kriminalrat Dr. Sowetzko imponiert die unkonventionelle, geradlinige neue Kollegin. Er beruft Marion zur Hauptkommissarin und Leiterin des K21. Mit ihrer eingespielten Truppe klaert sie auf ihre Art eine Reihe unterschiedlichster Kriminalfaelle. Doch als sie sich als Austauschgeisel bei einem Bankueberfall zur Verfuegung stellt und mit dem bewaffneten Bankraeuber flieht, steht nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krimi, mal etwas anders... 10. Februar 2007
Vor einigen Monaten sah ich im Fernsehen ein Interview mit dem ja auch hier durch zahlreiche Rezensionen bekannten Musikkritiker Kurt Mühle und war recht erstaunt, dass darin von Musik mit keinem Wort die Rede war. Stattdessen erfuhr ich, dass besagter Kritikus einen Krimi namens Zelenka" geschrieben hatte, der in dieser Sendung vorgestellt wurde. Die Besprechung machte mich immerhin so neugierig, dass ich mir das Buch bei bestellte.

Das 232 Seiten umfassende Buch ist eine broschierte Ausgabe, papierhandwerklich korrekt verarbeitet, der Druck ist klar und gut leserlich, das Layout allerdings verbesserungswürdig. Doch in meiner Wertung soll es um das Wesentliche gehen: um den Inhalt.

Als Zelenka entpuppt sich eine taffe, eigenwillige, rechthaberische Frau, die in ihrer Art zwar eine tolle Karriere als Kriminalkommissarin macht, als Frau und Mutter aber zu versagen droht. Sie muss erst durch eine wahre Hölle gehen, bis sie dem Mann begegnet, der stark genug ist, ihr den Weg zu einem privaten Glück zu weisen.

Diese Privatgeschichte zieht sich durch 22 Kapitel, die alle in sich abgeschlossene Kriminalfälle behandeln. Und da ist wahrlich kein einziger Fall wie der andere! Der Autor beweist hier eine überaus erstaunliche Fantasie. Mir kam spontan der Gedanke, dieser Roman wäre daher eine ideale Vorlage für eine höchst abwechslungsreiche TV-Serie, zumal auch die Charakterisierung der Marion Zelenka in dem Buch überaus plastisch gelingt. Komme, was wolle, am Ende weiß der Leser genau, wie diese Frau reagieren würde. Man fühlt quasi mit ihr. Und das gelingt, ohne dass auch nur an einer einzigen Stelle des Buches dick aufgetragen" wird.

Solcher Zurückhaltung wie in der Charakterisierung der handelnden Personen begegnen wir in den geschilderten Kriminalfällen hingegen nicht. Hier geht's richtig schön hart und spannend zur Sache. Was scheinbar so harmlos mit einem Ladendiebstahl beginnt, führt über eine kuriose Geistergeschichte, Bankraub mit Geiselnahme, Kinderporno-Produktion, Giftmord, Sprengstoffattentat bis hin zum blutigen Entführungsfall und vieles mehr. Auch handelnde Personen werden kriminalistisch geschickt mit einbezogen. Aufgelockert werden die Fälle durch ein nur" komisches Kapitel und durch eine berührend hübsch geschilderte Liebesgeschichte.

Dem Erstling Zelenka merkt man die Schreiberfahrung aus den vielen Rezensionen des Autors an. Ein flüssiger Stil sorgt für ermüdungsfreies Lesen, eine interessante Erzählweise macht es schwer, das Buch vorzeitig aus der Hand zu legen.

In einer Vorgeschichte schildert der Autor, wie er zu der Figur Zelenka kam. Vielleicht ist auch dies dichterische Freiheit, die Lebendigkeit seiner Protagonistin lässt aber eher darauf schließen, dass es wohl tatsächlich ein echtes Vorbild aus dem wahren Leben gibt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Was mir beim Lesen sofort auffiel und sich später immer wieder bestätigte, ist der erfrischend flüssige, sachliche und von allem Belanglosen entschlackte Schreibstil des Autors. Das gibt es keinen überflüssigen Satz, ja kaum ein überflüssiges Wort. Weil nicht hinter jeder Aussage der Erklärbär auftritt, muss man allerdings aufmerksam lesen und ein wenig mitdenken.
Nur langsam tut sich nach episodenhaftem Beginn der große Zusammenhang auf. Und so bekommt auch die einleitende Vorgeschichte ihren Sinn: auf diese raffinierte Weise stellt der Autor einen persönlichen Bezug zwischen sich und seiner Protagonistin her. Das hat schon was!
Kurt Mühle behandelt die übrigen Figuren seines Romanes so, wie es seine Protagonistin selber tut. Wenig erfahren wir über ihren ersten Lebenspartner; der Autor vernachlässigt ihn geradezu, genau wie es die Zelenka tut. Es hat schon etwas von tragischer Logik, wenn dieser Mann - unverstanden, frustriert - später seine Koffer packt und aus ihrem Leben wie aus dem Buch sang- und klanglos verschwindet. Dies ist nur ein Beispiel, wo der nüchterne Erzählstil vom Leser viel Empathie verlangt. Dies gilt insbesondere für die kleine Svenja, Tochter der Zelenka, die Schlimmes erleben muss. Der Autor setzt geschickt nur Tupfer, die das Seelenleid des Kindes deutlich machen. Tupfer, die man freilich leicht überlesen kann oder in ihrer Tragweite nicht richtig einschätzt! Da will Marion das Leid des Kindes zudecken durch ein paar Wochen Urlaub auf dem Lande, und der Autor lässt den Leser glauben, dass dies gelingt. Doch dann kommt wieder so ein Tupfer: Svenja will ins Internat. Mir lief ein Schauer über den Rücken; denn ich spürte: Nichts ist ausgestanden bei dem Mädchen. Dass ich da richtig liege mit meiner Vermutung zeigt mir, dass der Autor der kleinen Svenja später ein ganzes Kapitel widmet, wobei er sich zugleich als guter Psychologe erweist.

In die zahlreichen Kriminalfälle, welche die Zelenka mit ihrer Crew löst, reiht sich unvermittelt eine wunderschöne berührende Liebesgeschichte ein. Und wieder sind es nur die Tupfer, welche die Geschichte würzen. In kriminalistischer Hinsicht geht es hier wahrlich nicht zimperlich zu, aber das Menschliche tritt ebenso hervor, nach Art des Autors eben nur als Tupfer. Beispiele: Eine Kommissarin, die heimlich Tränen vergießt, als nach einer geglückten Aktion ein entführter Junge gerettet wird und eine selbst auferlegte Anspannung von ihr weicht. Oder die Kommissarin, die auf einen Menschen schießen muss, - und dies ganz anders erlebt und erleidet als abgestumpfte Fernseh-Krimi-Konsumenten dies gewohnt sind. Darüber wird in diesem Buch nicht lange hintergründig analysiert. Nein, Kurt Mühle genügen hier wenige Worte.

Über die einzelnen Fälle will ich nichts verraten. Sie sind wohl ausgewählt nach dem Gesichtspunkt größtmöglicher Vielfalt. Man hätte auch andere wählen können. Aber diese bilden m.E. ohnehin nicht den Mittelpunkt in den Intensionen des Autors. D.h., die Krimi-Fälle sind austauschbar, die handelnden Personen freilich nicht. Und deshalb bezeichne ich das Buch weniger als einen Krimi als vielmehr als einen belletristischen Roman, und zwar einen guten!
Fazit: "Zelenka" ist ein Buch, das ich gern und mit wachsendem Interesse gelesen habe. Meine Aufmerksamkeit wurde hin- und hergerissen zwischen den unterschiedlichen Krimifällen (vom Ladendiebstahl bis zum Bombenanschlag auf die ahnungslose Kommissarin) und den sich langsam entwickelnden Charakteren und deren Schicksal, allen voran eben die Marion (wie der Autor sie im Buch durchgehend nennt). Hinzu kommt ein lesefreundlicher flüssiger Schreibstil.

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Marion Zelenka ist eine junge Kommissarin, die durch ihre penible, unbequeme Art nicht unbedingt bei jedem beliebt ist. Darum ist man zu Beginn nicht unbedingt traurig, als sie von Düsseldorf nach Duisburg wechselt. Dort angelangt gerät sie auch gleich am ersten Tag mit dem noch kurz verweilenden Hauptkommissar zusammen und weil dieser sich dann stinksauer krankschreiben lässt. Für den Kriminalrat steht nun die Entscheidung an, wenn er an die Spitze von K21, der Duisburger Mordkommission setzt und nach Beobachtung der M. Zelenka entscheidet sich Dr. Sowetzko schließlich für sie. Er hofft, dass mit dieser Entscheidung frischer Wind in den Laden kommt, um es mal salopp auszudrücken.

Zu Beginn schildert der Autor, wie er überhaupt auf die Idee kam, sich mit der Figur -Marion Zelenka - zu befassen und vor dem Umzug von M. Zelenka von Düsseldorf nach Duisburg, lernt man sie und ihre Art in der Geschichte „Luise" bereits sehr deutlich kennen. Zu dieser Zeit war sie noch Polizistin und rettet Luise durch präzises Zuhören und Mitdenken vor dem Verdacht eines Ladendiebstahles. Aus dieser Episode heraus ergibt sich eine intensive Freundschaft, die sich durch das ganze Buch hindurch zieht.

Das Buch ist kein Roman in dem Sinn, dass es um eine Geschichte mit Verzweigungen geht. Es geht um viele Geschichte, die letztendlich eine Geschichte bilden, nämlich die Geschichte einer starken, jungen, disziplinierten Frau mit durchaus normalen Bedürfnissen und Problemen und das wahrlich nicht nur im Beruf.
In jeder Geschichte geht es um einen Fall, wobei der ein oder andere auch zum persönlichen Fall von M. Zelenka geworden ist. Die Titel der Geschichten sind neben der Vorgeschichte und der Karriere:

Luise - Adel verpflichtet? - Berufsmörder - Geiselnahme - Courage - Letzte unter Gleichen - Laute Killer - Etwas zu schlau - Die Pianistin - Abseits aller Wege - in vino veritas - Peter in Panik - Falsche Spuren - ein Mordstag! - Wildwest - Das war Mord, Luise! - Drohungen - Svenja - Tosca - Alte Bekannte - Entführung

Nun möchte ich keineswegs zu jeder der Geschichten eine Kurzbeschreibung abgeben, denn damit würde ich den zukünftigen Lesern ja jede Spannung nehmen. Deshalb werde ich mich auf zwei Geschichten beschränken.

- Die Pianistin -
Claudia von Stader ist eine sehr begabte Musikstudentin und gibt Svenja, der Tochter von Marion Zelenka Musikunterricht. Beide mögen die Studentin sehr und drücken ihr die Daumen, dass sie bei einem wichtigen Klavierwettbewerb gewinnt. Dann erfährt M. Zelenka, dass eine andere stattdessen zum Wettbewerb durfte. Kurz danach geht sie mit Claudia und ihrer Tochter in ein Musikkonzert, wo eben diese Rivalin spielt. Während sie noch im Konzert sitzen, gibt es im Keller einen Schwelbrand und im allgemeinen Gerangel stirbt ein Mann. Auf ihre eigene Art und Weise findet M. Zelenka den Übeltäter dieser Schwelbrandes, zeigt aber ein gewisses Verständnis und sorgt dafür, dass die Strafe nicht zu hart ausfällt.

- Das war Mord, Luise!
Eine Freundin von Luise ist gestorben und es wird zuerst von Selbstmord gesprochen. Luise glaubt jedoch nicht daran und ganz in Gedanken versunken, spricht sie dies auch bei der Beerdigung aus. Nun war auch der Mörder auf der Beerdigung und wurde dadurch natürlich aufgeschreckt. Er sucht Luise zu Hause auf und bedroht sie.
Wie das Ganze durch Hilfe von M. Zelenka ein gutes Ende hat, sollt ihr natürlich selbst lesen.

*** Die Hauptpersonen im Buch ***
Marion Zelenka - die junge, selbstbewusste Hauptkommissarin
Svenja, ihre Tochter
Luise, die beste Freundin von Marion Zelenka
Peter, Luises Mann
Henning, Arno, Sven - drei Männer im Leben von Marion Zelenka (genaueres möchte ich nicht dazu schreiben, weil ich sonst zuviel verraten würde)
Dr. Sowetzko, Kriminalrat in Duisburg - er hat ab und an sogar Vatergefühle für M. Zelenka
Gerd Petzold - er sollte eigentlich der Leiter der K21 werden, versteht sich aber wie alle Mitarbeiter bestens mit M. Zelenka

*** Der Autor ***
Der Autor, Kurt Mühle, ist, wie schon erwähnt, auch hier bei ciao als lambertus unterwegs. Folgendes über Kurt Mühle habe ich der Rückseite des Buches entnommen:
Er ist in Dortmund geboren, verheiratet und hat zwei Kinder. (Es hat mich überrascht, wann er geboren ist, denn ich hätte ihn jünger geschätzt. Wann? Lest es selbst nach!) Nach einer kaufmännischen Lehre wechselte er in den Außendienst. Seine Hobbies sind: Musik, Literatur, Theater und Fernsehspiel.

*** Fazit ***
Ein spannendes Erstlingswerk, welches die berufliche und menschliche Seite einer starken und doch verwundbaren Frau zeigt und absolut empfehlenswert ist.

*** eigene Meinung ***
Zu Beginn war ich etwas irritiert über die Zusammenstellung von einzelnen Fällen und Episoden, denn ich hatte eigentlich etwas mehr Zusammenhängendes erwartet. Nach und nach wurde mir jedoch klar, dass diese Art des Schreibens mir als Leser sehr entgegenkommend ist. Die Spannung und die Frage was wohl als nächstes für ein Fall kommt, nimmt dadurch eher zu als ab.

Der Autor versteht es sehr gut, die Persönlichkeit der Protagonistin zu vermitteln. Ich habe sie als Mischung zwischen einem weiblichen Columbo und einer jugendlichen Miss Marple empfunden und dies als herzerfrischend wahrgenommen. Ich mag sie, diese Marion Zelenka und gäbe es sie wirklich, hätte ich so jemanden gerne als Freundin oder Bekannte.

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