Einen Zeitungshalter oder auch Zeitungsstock sein Eigen zu nennen, ist gewiss kein Muss. Doch so ein Teil hat einen Touch von Kaffeehausatmosphäre. Gemütlichkeit und Ruhe. Das sind meine Assoziationen, wenn ich daran denke.
Und sehr praktisch und nützlich ist das Utensil, wie ich jetzt aus eigener Anschauung weiß. Vorbei die Zeiten, zu denen mir die Tageszeitung auf der Terrasse um die Ohren wehte. Die Zeitung bleibt dort, wo ich sie hinlege. Sie bleibt in Händen lesbar, auch wenn norddeutscher Wind aufkommt. Die Tageszeitung findet ihren Platz samt Halter am Haken, wenn ich sie noch nicht ausgelesen habe. Meine Erwartungen wurden erfüllt.
Das Buchenholz ist schlicht, farblos lackiert und stabil, dabei mit 170 Gramm nicht zu schwer im täglichen Gebrauch. Der Zeitungshalter besteht aus zwei beweglich miteinander verbundenen, langen Hölzern. Die Zeitung wird mit ihrer Knickstelle zwischen die beiden Hölzer auf das untere Holz gelegt. Von oben kommen mit dem Holz zwei Metalldornen und drücken durch die Zeitung hindurch in zwei Aussparungen im unteren Holz. Oben am Halter werden beide Hölzer mit einer Flügelschraube festgezurrt, fertig. Sitzt bombenfest und hat den Vorteil, dass die Zeitung nicht so weit eingelegt werden muss. Es bleibt beim Aufschlagen der Zeitung auch an deren inneren Rändern immer alles lesbar. Das klappt selbst mit der dicken Wochenendausgabe meines Blattes einwandfrei.
Einzig zum Gebrauch in der Bahn, im Auto oder auf dem Örtchen mag ich den Halter nicht empfehlen. Doch für diese Plätze habe ich ihn mir nicht angeschafft. So kommt von mir eine klare Kaufempfehlung.