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Zeitschaft: Meisterwerke der SF: Meisterwerke der Science Fiction
 
 
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Zeitschaft: Meisterwerke der SF: Meisterwerke der Science Fiction [Taschenbuch]

Gregory Benford
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453521919
  • ISBN-13: 978-3453521919
  • Originaltitel: Timescape
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.152 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gregory Benford
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Gregory Benford ist nicht nur ein ausgezeichneter Physiker und Astronom, sondern auch ein herausragender Erzähler." (Houston Post )

Kurzbeschreibung

Die nahe Zukunft: Die Welt steht vor dem ökologischen Kollaps. Eine Gruppe von Wissenschaftlern versucht, eine Botschaft in die Vergangenheit zu senden, damit dort die Ursachen der Katastrophe beseitigt werden können. Doch das gewagte Unterfangen hat verheerende Folgen …

Einer der besten SF-Romane der letzten Jahrzehnte – mehrfach preisgekrönt! Jetzt endlich in überarbeiteter Neuausgabe!



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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tolles Werk 5. Juli 2008
Von Leibowitz
Format:Taschenbuch
An niveauvoller wissenschaftlicher Fiktion Interessierte richtet sich dieses Buch, und es weiß zu begeistern.
Paralleluniversen und Tachyonen sind die Stichworte aus der Physik, um die herum Benford eine immer spannende, dabei erzählerisch dichte Geschichte konstruiert.
Diese meine erste Rezension schreibe ich eigentlich nur, weil ich mich von den hier zu findenden Meinungsäußerungen zu lange abschrecken ließ und darob erst spät zu diesem Buch aus der auch sonst immer fantastisch ausgewählten Reihe "Meisterwerke der Science Fiction" des Heyneverlags griff. Und siehe, wieder wurde ich nicht enttäuscht, im Gegenteil. Ich habe dieses Buch in 3 Tagen verschlungen, war vom unerwarteten Ende angetan, und amüsierte mich köstlich über die süffisanten Einblicke in die universitäre akademische Welt der Protagonisten.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend! 28. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Der Roman "Zeitschaft" von Gregory Benford, der 1977 den Nebula Award gewann, ist vor einiger Zeit im Goldmann Verlag in der Reihe SF-Classics neu aufgelegt worden. Hierbei handelt es sich um eine, im Vergleich zur üblichen Behandlung dieser Thematik im Genre SF, etwas "andere" Zeitreisestory, wohl auch, weil der Autor einen fundierten wissenschaftlichen Hintergrund mitbringt (Gregory Benford lehrt Plasma- und Astrophysik an der University of California - Irvine).

Die Handlung läuft an zwei Schauplätzen ab. Einer ist das (jetzt nicht mehr ganz) zukünftige England des Jahres 1998, der andere das Kalifornien der 60er Jahre. 1998 steht die Welt kurz vor dem ökologischen Zusammenbruch, der schon so weit fortgeschritten ist, daß das Bestehen der Menschheit wohl nur mehr kurz andauern wird. In Cambridge versucht daher eine Gruppe von Wissenschaftlern mit Hilfe eines Tachyonenstrahls (überlichtschnelle Teilchen) eine Botschaft in die Vergangenheit zu senden, um vor der sich in den nächsten Jahrzehnten entwickelnden Katastrophe zu warnen. Dabei haben sie mit etlichen Widrigkeiten zu kämpfen, welche oftmals nur sekundär technischer Natur sind, sondern vor allem aus dem in diesen Zeiten immer schmäler werdenden Budget erwachsen, welches für Forschungsprojekte zur Verfügung steht.

Gleichzeitig versucht der Physiker Gordon Bernstein die Ursache seltsamer Störeffekte herauszufinden, welche ein Experiment stören, das er im Jahr 1962 an der Universität von San Diego durchführt. Erst vor kurzem in die akademische Mannschaft der Universität aufgenommen, glaubt ihm niemand, als er behauptet, aus den Störungen einen Text in englischer Sprache entschlüsselt zu haben. Im weiteren Verlauf der Handlung werden seine mühseligen Versuche beschrieben, der anfangs scheinbar wirren Nachricht einen Sinn zu geben und die oftmals einflußreichen Skeptiker von seiner Erklärung zu überzeugen.

Während des gesamten Buches erschien mir jener Teil der Handlung, in dem es um wissenschaftliche "Fakten" ging, stets glaubwürdig und plausibel. Es werden, was die meisten Anhänger von Hard-SF zu schätzen wissen werden, nie irgendwelche wunderbaren Effekte oder Maschinen strapaziert, um einen interessanten Rahmen für die eigentliche Handlung zu schaffen. Die ursprüngliche Idee des Romans, nämlich aus der Zukunft vor einer Umweltkatastrophe zu warnen, tritt jedoch bald in den Hintergrund gegenüber der detaillierten Schilderung wissenschaftlicher Forschung unter verschiedenen Rahmenbedingungen. Hier werden sowohl die Faszination, die mit dem Erlangen neuer Erkenntnisse verbunden ist, als auch das akademische Umfeld, in dem diese Tätigkeiten eingebettet sind, genau beschrieben. Dabei hat der Autor wohl auch autobiographische Erfahrungen verarbeitet, etwa bei (sowohl in der Zukunft als auch in der Vergangenheit stattfindenden) Konflikten der Wissenschaftler mit bürokratischen Hindernissen.

Nun ist es aber gerade diese Beschreibung diverser Campusereignisse und auch des Privatlebens der Hauptakteure, die mich bei der Lektüre gestört haben. Das Buch strotzt nur so von seitenlang abgehandelten Dinnerparties, Familientreffen und ähnlichen Ereignissen, welche mit dem Inhalt nicht das geringste zu tun haben. Meiner Einschätzung nach wird gut die Hälfte des doch recht stattlichen Umfangs von knapp 500 Seiten zur Beschreibung diverser Nebensächlichkeiten verwendet. Dies soll nicht heißen, daß es schlecht ist, das in einem SF-Buch die Charaktere gründlich entwickelt werden, wenn dabei aber sogar gegen Ende hin noch seitenlang Trivialitäten geschildert werden, ist es für mich dann schon zuviel des Guten. Ich bin mir sicher, Gregory Benford wollte mit dieser gründlichen Charakterisierung einen Einblick in die Denkweise von Wissenschaftlern geben, was ihm auch gelingt, warum dazu jedoch z. B. eine genaue Beschreibung der Beziehung zwischen seiner Freundin und seiner Mutter nötig ist, ist mir ein Rätsel.

Der zweite Hauptkritikpunkt, den ich habe, betrifft die teilweise schlechte Übersetzung technischer und physikalischer Begriffe (soweit ich dies von der deutschen Ausgabe her beurteilen kann). Natürlich kann man nicht verlangen, daß der/die Übersetzer/in auch ausgebildeter/e Physiker/in ist, wenn jedoch Sätze kaum bis gar keinen Sinn ergeben, sollte es schon auffallen. Beispielsweise wird die Struktur einer stehenden Welle mit einer "Kabelwelle um eine Mole" verglichen (wenn sich jemand darunter etwas vorstellen kann, möge er/sie es mir bitte mitteilen), oder in einem Abschnitt über die Einstein'schen Feldgleichungen heißt es: "Aber es war eine erhabene Erfahrung, den freigewobenen Tensoren zu folgen wenn die Exponenten sich mit den Indizes vereinten und mathematisch zu kompakten klassischen Realitäten zusammenfielen - Potential; Masse; Energien, die sich in eine gekrümmte Geometrie einfügten." Na ja ...

Zusammenfassend war ich von "Zeitschaft" doch enttäuscht, von einem Nebula-Gewinner hatte ich mir mehr erwartet. Meiner Meinung nach könnte das Buch auf gut die Hälfte gekürzt werden, ohne an Substanz einzubüßen, dann würde die gute, der Handlung zugrunde liegende Idee sich auch nicht in seitenlangem Hintergrundgeplänkel verlieren.

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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein merkwürdiges Buch. Nicht wirklich todlangweilig. Aber fast zu langweilig. Nicht wirklich uninteressant. Aber zu wenig wirklich interessant. Dabei, wie bei so vielen "knapp-vorbei-Büchern", ist die Grundidee des Romans ausgezeichnet für einen Meilenstein der SF: In einer möglichen Zukunft (im Roman das Jahr 1998)droht der Erde ein ökologischer Kollaps durch feinverteilte, giftige Kieselalgen. In ihrer Not versuchen 2 Wissenschaftler mittels eines Tachyonenstrahls Botschaften in das Jahr 1963 zu senden,um die dortige Wissenschaftsgemeinde auf das Problem der Pestizidveränderten Algen aufmerksam zu machen, damit rechtzeitig in diesen verheerenden Prozess eingegriffen werden kann. Es funktioniert, die Botschaft kommt an, wird allerdings anders verstanden als beabsichtigt.

Auf diesem Hintergrund entwickelt der Autor seinen umfangreichen Roman, wobei er immer wieder und ausführlich vom Leben und Privatleben und den Schwierigkeiten eines Wissenschaftlers im Uni-Betrieb berichtet.

Die Abhängigkeit von Fördergeldern, der Stress beim Veröffentlichen der Forschungsergebnisse, der Konflikt zwischen Neugier und Pflichterfüllung, die Unfähigkeit zu menschlichen Beziehungen, die Gier der Medien nach reisserischen Themen, welche die Forscher in erhebliche Probleme stürzt.

Das alles drängt in seiner erzählerischen Menge das eigentliche Thema in den Hintergrund.

Dafür, für diesen unausgewogenen Erzähl-Mix, gibts von mir nur 2 Sterne.

Auch der Schreibstil ist miserabel.Teilweise im Telegrammstil hingeworfene Beschreibungen. Hingespuckte Versuche von Poesie. Die Figuren wirken trotz ihrer ausführlichen Beschreibungen seltsam uninteressant für den Leser. Sie lassen einen kalt.

Durchweg wirken alle Männer unsympathisch, unsexy und wenig kennenlernwürdig.

Ihr Verhältnis zu Frauen im Roman ist erschreckend blass und chauvinistisch. Erbärmlich.

Doch immer wieder zwischendurch, packt einen der Roman mit seinem Grundthema: Was wäre, könnte man die Vergangenheit mit einer Botschaft erreichen?

Der physikalische Hintergrund der Geschichte, besonders die Erklärungen der stehenden Welle eines Zeitparadoxes, sind nur was für Profis.

Aber man kann das auch überspringen, es tut dem Verständnis der Geschichte keinen Abbruch, da dieser Anteil ob der Partys und sozialpsychologischen Abschweife nur gering ist.

Gegen Ende des Romans, auf den letzten 100 Seiten, wird es noch einmal richtig interessant, da der Forscher Gordon während des Absendens der Botschaft plötzlich selbst eine empfängt! Von wem ? Woher?

Auf einmal deutet der Roman die eigentliche Tragweite des Themas an, wirft einen Blick in die Abgründigkeit von Zeit und Raum. Und lässt das aber nur angedeutet.

Schade.

Ausgezeichnet ist die beschriebene, als scheinbare Nebensächlichkeit getarnte Folge der Botschaftssendung: der Kennedy-Mordanschlag läuft insofern schief, als das Kennedy ihn überlebt. Weil die dritte Kugel danebengeht! Wie und warum will ich hier nicht verraten. Aber die Erklärung ist einfach und grandios und überhaupt nicht abwegig.

Schade, kann der Roman seine guten Momente nicht halten.

Schade, sind Uebersetzung und Stil derart holprig und ungelenk.

Schade, hat der Autor so konsequent auf Kosten der Idee darauf beharrt, die inneren Schwierigkeiten des Wissenschaftsbetriebes darzustellen.

Man könnte eigentlich für die Mühe und Intention des Autors 3 Sterne geben.

Aber 2 Sterne entsprechen der eigenen Mühseligkeit beim Weiterlesen von einem Kapitel zum nächsten.
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der etwas andere Roman...
Ich gebe mal guten Gewissens 4 Sterne. Ich bin mir unsicher, ob es nicht vielleicht doch 5 sein könnten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Tubbs75 veröffentlicht
Anspruchsvolle SF-Literatur
Ich habe mir das Buch auf Empfehlung in einem anderen Buch gekauft, obwohl es hier nur sehr schlecht bewertet wird. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Andreas Wolter veröffentlicht
Nicht der erwartete Burner!
Muss mich einigen Rezensionen hier anschließen - hatte mit dem Buch so meine Mühe, über die Runden zu kommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2010 von Wolfgang P.
Ermüdend
Das Thema verhieß Spannung - die Erwartungshaltung war gewaltig - die Enttäuschung war noch größer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2009 von A. Heinz
Langweiliges Buch
Der Autor bringt sehr viel wissenschaftliches Wissen mit in seinen Roman ein, was durchaus als positiv zu bewerten ist, aber aus dem Stoff, den das Buch biete hätte man... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2008 von Baschtl
zu technisch-wissenschaftliche-Professoren-SF!!!!!
Hätte ich mir mal eher die Kritiken bei Amazon angesehen. Aber nein, habe nur auf dem Buchrücken gelesen, dass es sich um einen der besten SF-Romane ever handelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2007 von HairDahlke
Zeit-Verschwendung
Der Autor ist Wissenschaftler und versucht sich in der Literatur. Er langweilt den Leser mit ausufernden wissenschaftlichen Ausführungen, die er nolens volens mit einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2007 von Peta Kata
Eine etwas andere Parallelweltstory
In einer vor der ökologischen Katastrophe stehenden Welt wird als letzter Ausweg versucht, durch eine Nachricht in die Vergangenheit die Bedingungen zu beseitigen, die zur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2006 von Sci-Fi Fan
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