Warum erscheinen die selbstverständlichsten, logischsten, menschlichsten Forderungen oft so unerreichbar und geradezu unanständig?
Während wir es gleichzeitig hinnehmen, dass ein paar wenige, sich WIRKLICH unanständig bedienen?
„Nach Resignation folgt Gewalt, und mit jedem Arbeitslosen wächst das Potential und die Gefahr," schreibt Christopher Ray.
Doch die Mächtigen scheinen blind zu sein dafür, vielleicht fühlen sie sich auch in vermeintlicher Sicherheit, in ihren sorgfältig abgeschotteten Villengegenden, gut bestückt mit Alarmanlagen, hohen Mauern und Zäunen, doch die Gewalt wird nicht ausbleiben und auch sie treffen.
aber noch haben sie die Wahl .
Und Christopher Ray zeigt ihnen die Lösung.
Er zeigt auf, wie das scheinbar Unmögliche möglich werden kann:
JEDER Bürger bekommt 800 Euro Bürgergehalt, ohne bürokratischen Aufwand übers Meldeamt, als Mindestbedarf zum Leben .(zusätzlich zu den sonstigen Bezügen, wie Rentenansprüche, Löhne, Gehälter etc.)
"eine neu gesicherte Lebensqualität, die dann zwangsläufig zu einer stärkeren Wirtschaftskraft führt".
denn wer mehr Geld hat kann auch einkaufen - .was dem Mittelstand auf die Beine hilft. Und zu 30% Steuerrückfluss führt.
Er zeigt auf, dass da wo der Mensch längst durch Maschinen ersetzt worden ist, die Forderung: „Arbeit für alle„ und "Bündnis für Arbeit" nicht die richtige sein kann.
Und durch „Nutzen für alle" ersetzt werden müsste.
Die Maschinen werden für den Menschen arbeiten,
ein uneingelöstes, längst überfälliges Versprechen der Mächtigen - in Zeiten wo weiterhin Massen wegrationalisiert werden .
Ein Versprechen auf dessen Einlösung Christopher Ray mit seinem Konzept des Bürgergehalts genauso pocht, wie darauf den aufgeblähten Verwaltungsappsarat abzuschaffen - samt all seinen sinnlosen Kanälen , in denen weitaus mehr Geld versickert , als Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose, laut boshafter Diffamierungen , in ihren Hängematten versaufen,
Christopher Ray nennt Namen quer durch alle Parteien, deckt Unrecht auf
und bezieht Stellung wo andere sich ducken .
mit viel Witz und Verstand. Und mit Verständnis für all jene, für die es in diesen Zeiten kein Verständnis mehr zu geben hat.
Dabei spricht er ehrlich aus , was viele nur im stillen denken .
Doch trotz der empörenden Zahlen und Statistiken die er liefert, erschlägt das Buch nicht, sondern gibt Hoffnung und reisst mit.
Was ich besonders schön finde ist, dass er mit seinem Buch gleichzeitig
das Bild einer Gesellschaft entwirft, wie sie sein KÖNNTE , mit geraden Menschen,
angstfrei , selbstbestimmt, mit geradem Rückrat statt Duckmäusertum. Kreative, , soziale Menschen - statt Lohnsklaven und Schleimer
„Zeitgerecht - Das Bürgergehalt" ist schön zu lesen und eine gute Argumentationshilfe für alle die was verändern wollen.
Bleibt mir nur mit einem Zitat aus dem Buch zu schlieessen :
„Das Einzige was an diesem Buch unverständlich bleiben mag, ist die Tatsache, dass vorher noch niemand die Einführung des Bürgergehalts ernsthaft durchdacht und umgesetzt hat"
Wir brauchen lebbare Utopien
wir brauchen das (Welt)Bürgergehalt