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178
4,5 von 5 Sternen
Zeitenzauber - Die goldene Brücke: Band 2
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:6,49 €
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 19. Mai 2013
Format: Gebundene AusgabeVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Anna hat gerade ihre Abiklausuren hinter sich gebracht. Plötzlich erhält sie einen Anruf, dass ihr Freund Sebastiano im Jahr 1625 in Paris verschollen ist. Die letzte Anweisung lautet, dass Anna niemandem trauen soll, auch Sebastiano nicht. Dort angekommen muss Anna feststellen, dass Sebastiano sich nicht an sie erinnert und sich selbst für einen Musketier hält ...

Zunächst fragte ich mich, was es an dem Jahr 1625 so Besonderes gäbe, dass sich ein Roman darüber lohnen würde. Im Vergleich zum ersten Band sind es hier aber viel staatstragendere Ereignisse, denn es ist das Jahr der sogenannten Diamantnadelnaffäre, die schon Thema in Alexandre Dumas' "Die drei Musketiere" war. Anna wird also mitten hineingezogen in die Intrigen am französischen Königshof. Zudem stehen sie und Sebastiano auf gegnerischen Seiten. Damit sie in ihre Zeit zurückreisen können, muss sie ihn unbedingt auf ihre Seite ziehen.
Dabei geht sie allerdings teilweise plump und naiv vor, sodass Sebastiano misstrauisch wird und Anna ein ums andere Mal kurz davor ist, alles zu "verbocken". Lange Zeit wird nicht klar, warum eine Änderung der Geschichte an dieser Stelle zu schweren Veränderungen führen sollte. Das wird erst zum Ende hin erklärt. Dafür ist die Liebesgeschichte aber sehr berührend, romantisch und sehr reizvoll. Aber auch die Handlung an sich ist spannend: ab ungefähr der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Eva Völler gibt mit dieser Serie sehr anschaulichen Geschichtsunterricht, der interessant und leicht verständlich verpackt ist. Besonders ihre Beschreibungen der Kleidung und des alltäglichen Lebens sind sehr anschaulich und versetzen einen beinahe selbst in die Zeit zurück. Die letzten Kapitel machen ein Nachwort überflüssig, da Anna authentisch berichtet, was ihre Internetrecherchen zum weiteren Geschichtsverlauf ergeben haben. Auch Völlers Neu- oder Uminterpretation einer an sich bereits bekannten Geschichte ist interessant.

Was mich allerdings gestört hat, waren starke Ähnlichkeiten zum ersten Band. Gerade die Randcharaktere ähneln sich zu sehr, sowohl in ihren Liebesaffären als auch in ihren Verstrickungen und Intrigen. So kam mir besonders die erste Szene zwischen Cécile und Philippe vor wie ein Déjà-vu aus dem ersten Band (Clarissa und Bart). Auch verschlägt es Anna zwischendurch wieder in ihre eigene Zeit, die allerdings wieder eine alternative Zukunft ist, und siehe da ... sie steht schon wieder auf den Trümmern einer Stadt. Aber warum führt eine veränderte Vergangenheit schon zum zweiten Mal zur absoluten Vernichtung? Hier hätte mich eine neue Idee wirklich sehr interessiert.

Insgesamt fand ich dieses Buch jedoch fesselnd und gleichzeitig berührend. Ich konnte es kaum weglegen und konnte Annas Verliebtheit sehr gut nachvollziehen, denn Sebastiano wurde so überzeugend attraktiv und interessant dargestellt. Lediglich Annas zwischenzeitliche Naivität und die oben genannten Ähnlichkeiten zum ersten Band sorgen für kleine Abzüge. Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen (runde aber auf 4 Sterne ab, da ich nicht 100%ig zufrieden war). Der dritte Band wird auf jeden Fall ein absolutes Lesemuss!
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2013
Das Tolle an dieser Zeitreisen-Trilogie ist, dass man mit jedem Band eine in sich abgeschlossene Abenteuer-Geschichte bekommt und das Warten auf den nächsten Band daher nicht so schwer fällt. Während der erste Roman der Reihe in Venedig des 15. Jahrhunderts spielt, entführt dieser zweite Roman von Zeitenzauber den Leser ins Paris des 17. Jahrhunderts, in die Zeit, in der auch Alexandre Dumas seine drei Musketiere spielen lässt. Über den Inhalt will ich nicht viel verraten, die Geschichte ist rasant erzählt, sauspannend, nicht sehr vorhersehbar und immer wieder so komisch, dass ich beim Lesen laut auflachen musste. Es gibt viele Actionszenen, die nach einer Verfilmung schreien, Freunde von Degenkämpfen und witzigen Dialogen kommen voll auf ihre Kosten, aber dieses Mal ist es auch noch ein bisschen romantischer als im ersten Buch, die Liebesgeschichte zwischen Sebastiano und Anna entwickelt sich weiter und erfährt ungewöhnliche Wendungen... Man erfährt auch ein bisschen mehr über das Mysterium der Zeitreisen und der Alten, und ich für meinen Teil fiebere schon Band 3 entgegen und bin gespannt wo und wann der spielen wird. "Die goldene Brücke" ist ein zauberhaftes, perfekt durchdachtes Buch, das man in einen Happs verschlingen muss.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2013
In „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ nimmt uns Eva Völler wieder mit auf eine Reise durch die Zeit. Erschienen ist der 320 Seiten umfassende Roman im März 2013 bei Bastei Lübbe. Ich danke dem Verlag herzlich für die Bereitstellung des Buches.
Eigentlich ist Anna total happy. Seit über einem Jahr führen Sebastiano und sie eine glückliche Beziehung. Das ist zwar nicht ganz einfach, immerhin wohnt sie in Frankfurt und er in Venedig, doch das tut ihrer Liebe keinen Abbruch. Es wird eben gependelt, wann immer es den beiden möglich ist. Und dann gibt es ja schließlich auch noch die ganzen Abenteuer, die sie gemeinsam bestreiten seit Anna sich ebenfalls dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat. Dann jedoch erreicht sie ein Anruf von José, einem der Alten. Er erklärt ihr, dass Sebastiano in der Vergangenheit feststeckt – und zwar im Paris des 17. Jahrhunderts wo er in einer speziellen Mission unterwegs war. Anna muss nun ebenfalls dorthin reisen und versuchen ihm zu helfen wieder zurück zu gelangen. Doch das ist leichter gesagt als getan! Denn als sie ihn endlich findet, hat er keine Ahnung wer sie ist. Er hat sein Gedächtnis verloren und hält sich nun für einen Musketier.

Wird es ihr rechtzeitig gelingen seine Erinnerungen zu wecken und die ihnen auferlegte Aufgabe zu erfüllen oder ist ihr Liebster für immer in der Vergangenheit verloren?

Ich hatte bereits den ersten Teil der Reihe „Zeitenzauber – Die magische Gondel“ begeistert gelesen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Zwar lag über ein Jahr zwischen der Veröffentlichung der beiden Bücher, doch man war sofort wieder gefangen in Annas und Sebastianos Welt, was ganz sicher auch an der bildlichen Sprache Eva Völlers liegt. Wenn sie schreibt, kann man sich die Personen und Orte einfach wunderbar vorstellen und fühlt sich, als stecke man mittendrin.
Die Geschichte beginnt gleich ziemlich Action-geladen mit der Befreiung Casanovas und mündet dann nach einer kurzen Verschnaufpause direkt im nächsten Abenteuer in Paris. Es wird wieder aus Annas Sicht erzählt, so dass man sehr gut an ihrem Leben teilhaben kann. Man fühlt ihr Entsetzen als sie die schlimme Nachricht von Sebastianos Verschwinden bekommt und später bemerkt, dass er sie überhaupt nicht mehr erkennt. Gewohnt tollpatschig entlockt sie einem wieder das eine oder andere Lachen oder ein amüsiertes Kopfschütteln, beweist aber zeitgleich wirklich Mut und Kämpfernatur, wie sie sich da beinahe allein – nur mit Hilfe zweier noch unbekannter Personen – in einer fremden Stadt auf die Suche nach Sebastiano macht und dann alles daran setzt, ihn wieder zurückzugewinnen.

Sebastiano war mir anfangs fast ein wenig unsympathisch, aber er konnte ja nichts dafür – schließlich ist er ja nicht er selbst. Fast abweisend und ein wenig überheblich, wollte ich ihn am liebsten kräftig schütteln und so dafür sorgen, dass er sich endlich an seine Freundin erinnert. Mit jeder Zeile, die ich über ihn las, änderte sich das jedoch und ich mochte ihn wieder so wie zu Beginn des Buches – trotz fehlender Erinnerungen. Auch die Nebencharaktere waren wieder liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Einige von ihnen habe ich so lieb gewonnen, dass ich fast ein wenig traurig bin, dass es – vermutlich – kein Wiedersehen mit ihnen geben wird.

Das Cover hat mir auch wieder äußerst gut gefallen. Diesmal in grün gehalten, zeigt es zwei Figuren (sicher Anna und Sebastiano) auf einer Brücke über der Seine vor einem riesigen Vollmond. Es passt einfach wunderbar.

„Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ hat mich eindeutig wieder in seinen Bann gezogen. Ein spannendes, in sich abgeschlossenes Buch, das zugleich allmählich ein paar Geheimnisse um die Zeitwächter lüftet. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band. In welche Zeit es unsere beiden Protagonisten wohl diesmal verschlagen wird?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: Gebundene AusgabeVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Obwohl ich dem Alter für Jugendbücher eigentlich längst entwachsen bin, schlage ich auch bei diesem Genre gerne mal zu, wenn mich eine Geschichte anspricht und da ich schon mehrfach über positive Berichte zum ersten Band der "Zeitenzauber-Serie" von Eva Völler gestolpert war (und dieses inzwischen bestellt habe), konnte ich einem Rezensionsexemplar des zweiten Bandes "Die goldene Brücke" einfach nicht widerstehen.
Zuerst der bei Serien ja immer wichtige Hinweis, "Die goldene Brücke" ist problemlos auch alleine lesbar.
Hierfür bedient sich die Autorin eines ebenso einfachen wie genialen Tricks, indem sie in einer Art Prolog ihre beiden zeitreisenden Helden Anna und Sebastiano ein kleines, nur rund zehnseitiges Miniabenteuer bestehen lässt, welches nicht nur eine Verbindung zum ersten Band "Die magische Gondel" bildet, sondern auch Quereinsteiger die beiden jungen Hauptprotagonisten kennenlernen lässt und auch gleich in die Gesetzmäßigkeiten des von der Autorin entworfenen Kosmos einführt.

Nach den Abenteuern von Anna und Sebastiano in Venedig verschlägt es Anna diesmal ins Paris des 17. Jahrhunderts, wo Sebastiano versehentlich "steckengeblieben" ist und von Anna zurück in die Gegenwart geholt werden soll.
Dumm nur, daß Sebastiano sich für einen Musketier hält und keinerlei Erinnerung an Anna und seine gegenwärtige Identität als Zeitreisender hat...

Was mich an "Die goldene Brücke" wirklich begeistert hat, ist, wie geschickt die Autorin ihr ebenso abenteuerliches wie witziges und romantisches Jugendbuch mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen anreichert.
Man erfährt auf leichte und unterhaltsame Art jede Menge über das alte Paris und die damaligen geschichtlichen Ereignisse und es sollte mich nicht wundern, wenn das Buch bei so manchem jugendlichen Leser ein weitergehendes Interesse an Geschichte wecken sollte.
Das Ganze ist flüssig und lebendig geschrieben, enthält jede Menge witzige Dialoge, spannende Abenteuer und ist mit dem schönen Schutzumschlag und diversen liebevollen Illustrationen auch optisch einfach wunderschön gestaltet.

Sie merken schon, ich war begeistert, war für ein paar Stunden lesetechnisch gerne wieder ein junges Mädchen und freue mich schon auf den bereits bestellten ersten Band und hoffentlich auch weitere Abenteuer um Anna und Sebastiano in anderen Ländern und Zeiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Inhalt:
Anderthalb Jahre nach ihrer Akkreditierung als Zeitwächter sind Anna und Sebastiano immer noch ein Paar. Wichtige Klausuren sind geschafft und Anna sehnt sich nach ihrem Liebsten. Doch der Anruf, der kurz nach diesem Gedanken eingeht, ist ein Notruf: Sebastiano ist bei einem Sondereinsatz im alten Paris gestrandet und Anna muss ihm helfen.

Frisch im Jahre 1625 angekommen, wirft sie nicht nur der Gestank der damaligen Zeit aus der Bahn. Als sie Sebastiano endlich findet, werden Annas schlimmste Albträume wahr.

Bereit, um ihre Liebe zu kämpfen, macht sich Anna an ihre Aufgabe… und gerät in historische Intrigen und Machtkämpfe der besonderen Art. Sie kann keinem trauen.

Meinung:
Nachdem ich mich von „Der magischen Gondel“ sehr gut und vor allem humorvoll unterhalten fühlte, war die Fortsetzung der Geschichte für mich ein Muss.

Gleich zu Beginn befinden sie die Protagonistin Anna und ihr Freund Sebastiano im alten Venedig auf einer Mission. Der Rettung einer historisch immens wichtigen Person, die mir ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert und Sebastianos Eifersucht überquellen ließ.

Nach diesem schnellen Einstieg fuhr die Autorin das Tempo etwas herunter und ließ ihre Protagonistin Anna getrennt von Sebastiano auftreten. Daher geht ein Großteil der von mir in Band 1 geliebten humorvollen Dialoge und amüsanten Sticheleien, sowie auch die emotionalen Szenen, verloren.

Anna hat sich meiner Meinung nach eher ins Negative entwickelt: Sie erzählt die Geschichte weiterhin in Ich-Perspektive/Vergangenheit, doch die sarkastischen/lustigen Gedanken behielt sie für sich. Sie ist definitiv selbstbewusster als im ersten Band, doch dies trägt leider nicht dazu bei, sie mehr zu mögen. Das naiv-kindliche Denken war ebenfalls etwas, was ich vermisst habe.
Nach ihrer Akkreditierung zum Zeitwächter läuft mit ihrem Sebastiano alles nach Plan. Anna macht sich Gedanken um ihr Leben nach den Abi-Klausuren, am besten natürlich an Sebastianos Seite. Auch während des weiteren Verlaufs der Geschichte verzehrt sie sich in Gedanken nach ihrem Sebastiano, doch leider finden die wenigen emotionalen Szenen auf einer ganz anderen Ebene statt. Mehr will ich darüber aber nicht verraten.

Sebastiano hat sich in „der goldenen Brücke“ stark verändert. Dies gehört natürlich zum Plot und war von der Autorin ein guter Gedanke. Leider tritt Sebastiano dort sehr in den Hintergrund und die Szenen, in denen das Liebespaar aufeinandertrifft, gleichen einem Gefühlsauf- und –ab, das für mich nicht authentisch war, obwohl Frau Völler diese begründet hat.

José, der „Alte“ von Venedig, hat trotz der veränderten Kulisse seine Auftritte in „Zeitenzauber 2“. Doch so sehr ihn Anna drängt, Grundsatzfragen zu beantworten, so sehr sie sich darüber ärgert, dass sie selbst nach 18 Monaten immer noch nichts Genaueres über „ihren Job“ weiß, gibt sie stets auf und nimmt die Ahnungslosigkeit als gegeben. Ich hätte so gerne endlich mehr erfahren.

Das Setting des alten Paris hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat gut recherchiert und die Unterschiede sehr gut erläutert. Ihre sehr detaillierten Beschreibungen ließen die Stadt und ihre Bewohner in Gedanken wachsen, wobei mir diese dann irgendwann zu viel wurden und mich von der eigentlichen Handlung abdriften ließen. Gesamt gesehen ist die Atmosphäre des alten Venedigs weniger aufdringlich erschienen.
Selbstverständlich haben die Charaktere wieder ihre Aufgaben zu erfüllen, es gibt diverse fehlgeschlagene Übertritte und jeder Menge Detektivarbeit für den Leser. Denn nicht die offensichtlich „Bösen“ haben immer ihr Händchen im Spiel.

So konnte mich Frau Völler trotz allem an das Buch fesseln. Sie hat sich einen interessanten historischen Hintergrund ausgewählt und drückt dieser einen eigenen Stempel auf. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wie es bereits in Band 1 der Fall war. Zeitweise kam mir das Buch wie ein Reisebericht vor, aber das ist es ja eigentlich auch.

Die Mission findet einen Abschluss und das Buch zu einem zufriedenstellenden Ende. Trotzdem bin ich gespannt, in welche Kulisse uns das nächste Abenteuer der Zeitwächter führen wird.

Urteil:
„Zeitenzauber 2 – Die goldene Brücke“ kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Annas humorvolle Erzählweise ist größtenteils einer erwachseneren und älteren Version gewichen, der charmante Anteil von Band 1 ging dadurch verloren. Nichtsdestotrotz habe ich mich im alten Paris wohl gefühlt und konnte ein paar nette Lesestunden mit Anna und „Sebastién“ verbringen. Dafür gibt es gute 3 Bücher.

Ein Must-Read für Fans kurzweiliger Unterhaltung, die sich dem Charme des alten Paris nicht entziehen und einen historischen Ausflug in die Zeit der Musketiere unternehmen wollen und Intrigen und Machtgebärden nicht abgeneigt sind.

Die Serie:
Die magische Gondel
Die goldene Brücke

©his-and-her-books.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: Gebundene AusgabeVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Auch mit diesem zweiten Band in der Zeitenzauber-Trilogie schafft es Eva Völler, den Leser mit einer Geschichte zu fesseln, die auf dem ersten Teil aufbaut, aber doch ganz anders ist.
Anna hat sich kaum von ihrem Abenteuer in Venedig erholt, da bekommt sie schon den nächsten Auftrag. Und der ist sehr persönlich, denn ihr Freund Sebastiano ist im Paris des 17. Jahrhunderts verschollen. Als sie ihn endlich findet, muss sie feststellen, dass er sich an nichts mehr erinnert. Außerdem entpuppt sich so mancher Freund als Feind und sie ist ziemlich auf sich allein gestellt. Um Sebastiano zu retten muss sie ihn an ihre Liebe erinnern, während sie gleichzeitig den Lauf der Geschichte beeinflussen soll, damit Paris in der Gegenwart nicht in Chaos und Krieg versinkt.
Der Autorin gelingen wieder sehr lebendige Figuren, die in beiden Zeitebenen gleichermaßen glaubwürdig agieren. Dabei kommt auch eine Prise Humor nicht zu kurz, zum Beispiel, wenn moderne Ausdrücke, die Anna sagen möchte, in das Französisch der Vergangenheit übersetzt werden. Dabei ist die Geschichte unglaublich spannend erzählt und ganz klar ein All-Age-Roman, denn nicht nur Teenagern gefällt, sondern auch Erwachsene gleichermaßen anspricht. Eva Völler verwebt die tatsächlichen Ereignisse so bezaubernd mit den fiktiven, dass man sich mitten drin fühlt und mit Anna mitfiebert. Dabei ist das Konzept der Zeitreise in dieser Trilogie ausgefeilt, da ist nichts unlogisch, auch wenn sich manches erst auf den zweiten Blick erschließt. Das aber genau macht den Reiz aus, dieses farbenprächtige Gemälde zu entdecken, das die Autorin mit feinem Pinselstrich entworfen hat. Man ist als Leser sehr nah an den Emotionen der Figuren dran, kann sich in Anna, die hier ihre Geschichte erzählt, sehr gut hineinfühlen. Die Geschichte beruht auf einer Überlieferung, die "Diamantnadelnaffäre", die durch La Rochefoucauld und insbesondere durch die Drei Musketiere von Alexandre Dumas praktisch weltweit bekannt ist. Eva Völler macht aus dieser Geschichte einen packenden Roman, in dem historisch verbürgte Personen wie Kardinal Richelieu und die Königin von Frankreich lebendig werden und so ihre Bedeutung für die Geschicke Frankreichs bis in die Gegenwart deutlich wird.
Ein zweiter Teil, der nicht nur Brücke und Vorbereitung für den Abschlußband ist, sondern auch für sich genommen begeistert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 7. Juli 2013
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Ich liebe Zeitreisegeschichten und dieses Buch hat mich ver"zaubert".

Obwohl es sich hierbei um einen 2.Teil handelt, läßt sich diese Geschichte auch für sich allein sehr gut lesen. Mit minimalen Hintergrundinformationen ausgestattet findet man sich in diesem Buch sofort zurecht, da es eine für sich abgeschlossene Handlung hat.

Anna hat einen Freund, Sebastiano. Beide haben sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen. Das bedeutet, dass sie ab und zu in die Vergangenheit reisen müssen um dort etwas in Ordnung zu bringen, das sonst die Zukunft oder unsere heutige Zeit anders beeinflussen könnte. Dieses Mal ist Sebastiano allein unterwegs im Paris des Jahres 1625. Es ist die Zeit der Musketiere und des Kardinals Richelieu. Als auch Anna dort eintrifft, erkennt Sebastiano sie nicht mehr und weiß auch nicht, dass er ein Zeitreisender ist. Er ist ein Musketier der Leibgarde des Kardinals. Anna soll ihm helfen sich zu erinnern, ihn zurückholen und den Auftrag ausführen. Wird es ihr gelingen?

Man sollte sich nicht an Logikfehlern aufhalten, die sind bei Zeitreisegeschichten völlig normal.

Das Buch ist spannend, flüssig geschrieben und der Humor kommt nicht zu kurz. Das sind die Zugaben, zusammen mit der bezaubernden Liebesgeschichte, aus denen man Pageturner macht.

Den ersten Teil " Die magische Gondel" muss man also nicht unbedingt kennen, aber jetzt WILL ich ihn kennen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe heute Vormittag den zweiten Teil der Zeitreisetrilogie von Eva Völler zu Ende gelesen. Einmalig schön – romantisch und nicht kitschig, spannend und nicht langweilig, detailliert und nicht langwierig … Genau so, wie ich mir diese Geschichte vorgestellt habe. Die Autorin setzt fast noch einen drauf – wenn man weiß, wie Teil 1 war, wobei auch dieser erste Teil berauschend war.

Zeitenzauber – Die goldene Brücke - entführt den Leser nach Paris. Anna muss einmal wieder in die Vergangenheit, aber dieses mal ist sie nicht mit ihrem Sebastiano zusammen, mit dem sie seit Ende des 1. Bandes befreundet ist, sondern muss zu ihm reisen, um ihm zu helfen, der alles vergessen hat, der meint, er sei einer der Musketiere. Das ist kein leichtes Unterfangen …

Anna ist seit Ende des ersten Bandes dem Geheimbund der Zeitwächter zugehörig. Im 17. Jahrhundert steckt ihr Sebastiano fest und sie eilt, um ihm zu helfen und nicht nur ihm …

Atemberaubend – dichte Handlung – immer wieder passiert etwas, glaubhaft authentische Geschichte, die man sich sehr gut als Verfilmung vorstellen könnte. Ich habe die Personen, die übrigens sehr detailliert geschildert sind, vor meinem geistigen Auge gesehen und ebenso die historische Stadt Paris, die sehr bildhaft beschrieben ist.

Außerdem ist es in dieser Zeitreisetrilogie einfach, Geschichtliches zu lernen, im fiktiven Roman eingebaute historische Begebenheiten nachzuvollziehen.

Die Idee - deren Umsetzung - ist super gemacht. Ich konnte mich von Beginn bis Ende mit Handlung und Charakteren identifizieren und hinein versetzen, war gefesselt und kurzweilig spannend unterhalten.

Die Geschichte ist aus Sicht Annas geschrieben, immer wieder liest man ihre Vergleiche zwischen dem Heute und dem Damals, kann sich so auch gut hineinversetzen in ihre Gefühle und Erlebnisse. Die damalige Zeit wird lebendig.

Leseprobe:
========

Beim Mittagessen, das ich gemeinsam mit Marie und ihrem Opa in einem großen Speisesaal einnahm, erfuhr ich mehr über Marie, jedenfalls über die hiesige Version ihres Lebens. Sie erzählte mir ganz unbefangen selbst alles wissenswerte, bei einem leichten Imbiss, wie sie es nannte. Tatsächlich brach der Tisch im Speisesaal fast zusammen …

Jedem der vier Teile ist eine hübsche passende Bleistiftzeichnung voran gestellt.

Ich bin schon sehr auf Band 3 gespannt, der auch noch auf meiner Noch-Zu-Lesen-Liste steht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2014
Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen – und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen? (Klappentext)

Das Cover dieses zweiten Teils der Trilogie ist abermals wunderschön gestaltet worden. Verschnörkelte Schrift, eine Brücke mit zwei Personen vor einem riesigen Mond abgebildet – einfach nur perfekt! Dies alles geschieht vor einem doch sehr grünen Hintergrund und wirkt wie aus einem „Mantel- und Degenfilm“. Erneut gibt es auch hier wieder vier Buchteile, die Seitenzahlen sind in einer gezeichneten Laterne untergebracht, und es gibt außerdem wieder jede Menge tolle Bleistiftzeichnungen.

Anna ist nun seit über einem Jahr im Geheimbund der Zeitwächter und glücklich mit ihrem Sebastiano. Das Leben könnte so schön sein, da Anna auch kurz vor ihrem Schulabschluss steht und sich für ein Studium entscheiden muss. Doch dann erhält sie einen sehr beunruhigenden Anruf: Sebastiano braucht dringend Hilfe! Die einzige, die ihm wirklich helfen kann, ist Anna. So ist diese auf dem Weg ins Paris 1625 und keineswegs darauf vorbereitet, was sie dort vorfindet…

Endlich bin ich dazu gekommen, den zweiten Teil dieser tollen Zeitreisetrilogie zu lesen! Ich wurde auch sogleich mitten in die Geschichte katapultiert und fand mich in einer wunderschönen Stadt wieder: Paris! Wie gemacht für Romantik und mysteriöse Aufträge. Anna schmachtet hier auch nur so vor sich hin, was von der Länge her noch in Ordnung und zur Story passend war (ich mag sowas ja nicht so gerne). Die Kleidung der damaligen Zeit wurde von der Autorin authentisch dargestellt, so dass ich mein Kopfkino gut füttern konnte. Das Zusammenspiel von geschichtlichen Ereignissen beziehungsweise Eckpunkten und der erzählten Geschichte fand ich großartig gewählt. So lernen wir in diesem Teil etwas mehr von den drei Musketieren kennen. Was für mich übrigens wieder hervorragend zum Cover passt.
Auch gibt es in diesem Buch nicht mehr soviel Hektik und holprige Szenen wie noch in Teil 1. Es wirkte somit wesentlich runder. Eine tolle Weiterentwicklung!
Anna gefiel mir immer noch so gut wie im Vorgängerband. Sie ist leicht tollpatschig, was manchmal schon sehr witzige Szenen hervorbringt. Ausserdem versteht sie es, den Leser und sicherlich auch ihre Umgebung allein mit ihrer ungezügelten Zunge zum Schmunzeln zu bringen.

Im Erfinden dramatischer Wendungen war ich schon immer gut gewesen, meine Deutschaufsätze hatten davon nur so gestrotzt. Bereits mit knapp zehn Jahren hatte ich zum Thema Unser Sommerurlaub einen Thriller verfasst, in dem ein Killerhai und abgebissene Beine vorkamen.
Seite 145

Sebastiano wurde mir nicht wirklich sympathischer in diesem Teil. Ich denke, dass er mein Herz nicht mehr für sich einnehmen wird.
Die Idee mit der „Verpflanzung“ einzelner Menschen mit allem Drum und Dran in eine andere Zeit ist dem Leser ja schon aus Band 1 bestens bekannt. Auch hier kommt dies wieder zum Tragen. Eine wirklich gelungene und logisch durchdachte Idee der Autorin!

Eva Völler konnte mich auch mit ihrem zweiten Band ihrer Zeitreise-Trilogie begeistern. Sogar noch geringfügig mehr als in Band 1. Ihr Schreibstil wirkte auf mich wesentlich runder und einige Szenen nicht mehr so holprig inszeniert. Die Protagonisten sind unverändert geblieben, es gab für mich keine neuen Sympathieträger. Der Handlungsort war ganz nach meinem Geschmack und insgesamt bereitete mir dieser Mittelband schöne Lesestunden. Er bekommt von mir sehr gute 4 von 5 schwarzen Katzen und ich freue mich auf das Finale!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2014
Wieder schafft es die Autorin den Leser mit wenigen Worten in die Vergangenheit zu befördern. Diesmal spielt die Geschichte in Paris im Jahre 1625. Die Schilderungen sind so bildlich dargestellt, dass man sich alles genau vor seinen Augen vorstellen kann. Die Kleidung der Leute, die dreckigen Straßen, die Kutschen und Fuhrwerke, die Läden und die Gerüche.

Wie im ersten Teil Die magische Gondel ist Anna auf sich allein gestellt. Sebastiano kann sich nicht an sie erinnern und sie darf ihm nicht trauen. Denn er hat sich als Musketier dem Feind verpflichtet.

Anna geht mutig und beharrlich vor. Sie will Sebastianos Gedächtnis mit allen Mitteln wieder auf die Sprünge helfen. Nebenbei muss sie noch herausbekommen, welche Aufgabe die beiden zu erfüllen haben, um den Zeitablauf der Geschichte verändern zu können, damit sie wieder nach Hause dürfen.

Dabei trifft sie viele interessante Personen. Eine noch unbekannte Theaterschauspielerin, einen verliebten Schneider, einen masochistischen Parfümverkäufer, eine Herzogin und natürlich die Musketiere. Dabei weiß man nie wer Freund oder Feind ist. Die Autorin schafft es den Leser immer wieder in die Irre zu führen.

Zwischendurch empfand ich die Geschichte etwas langatmig. Anna läuft gefühlt (seitenlang) durch Paris, ohne das Wichtiges passiert. Am Ende ging es dann wieder Knall auf Fall. Aber es wurde trotzdem nie langweilig und zum Schluss haben sich alle Puzzleteilchen zusammengefügt.

Was für mich vielleicht auf den ersten Blick unbedeutend erschien, hat am Ende Sinn ergeben.

Fazit:
Das Buch lebt von dem Charme der Hauptdarstellerin und der Stimmung der Vergangenheit. Auch wenn manchmal nicht viel passiert, wollte ich die ganze Zeit weiterlesen und wissen wie es weitergeht. Die Chemie zwischen Anna und Sebastiano ist perfekt. Daher gibt es auch diesmal eine klare Leseempfehlung von mir. 5/5 Punkte! Ich freue mich auf Teil 3.
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