Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen198
4,5 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:6,49 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 19. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Anna hat gerade ihre Abiklausuren hinter sich gebracht. Plötzlich erhält sie einen Anruf, dass ihr Freund Sebastiano im Jahr 1625 in Paris verschollen ist. Die letzte Anweisung lautet, dass Anna niemandem trauen soll, auch Sebastiano nicht. Dort angekommen muss Anna feststellen, dass Sebastiano sich nicht an sie erinnert und sich selbst für einen Musketier hält ...

Zunächst fragte ich mich, was es an dem Jahr 1625 so Besonderes gäbe, dass sich ein Roman darüber lohnen würde. Im Vergleich zum ersten Band sind es hier aber viel staatstragendere Ereignisse, denn es ist das Jahr der sogenannten Diamantnadelnaffäre, die schon Thema in Alexandre Dumas' "Die drei Musketiere" war. Anna wird also mitten hineingezogen in die Intrigen am französischen Königshof. Zudem stehen sie und Sebastiano auf gegnerischen Seiten. Damit sie in ihre Zeit zurückreisen können, muss sie ihn unbedingt auf ihre Seite ziehen.
Dabei geht sie allerdings teilweise plump und naiv vor, sodass Sebastiano misstrauisch wird und Anna ein ums andere Mal kurz davor ist, alles zu "verbocken". Lange Zeit wird nicht klar, warum eine Änderung der Geschichte an dieser Stelle zu schweren Veränderungen führen sollte. Das wird erst zum Ende hin erklärt. Dafür ist die Liebesgeschichte aber sehr berührend, romantisch und sehr reizvoll. Aber auch die Handlung an sich ist spannend: ab ungefähr der Mitte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Eva Völler gibt mit dieser Serie sehr anschaulichen Geschichtsunterricht, der interessant und leicht verständlich verpackt ist. Besonders ihre Beschreibungen der Kleidung und des alltäglichen Lebens sind sehr anschaulich und versetzen einen beinahe selbst in die Zeit zurück. Die letzten Kapitel machen ein Nachwort überflüssig, da Anna authentisch berichtet, was ihre Internetrecherchen zum weiteren Geschichtsverlauf ergeben haben. Auch Völlers Neu- oder Uminterpretation einer an sich bereits bekannten Geschichte ist interessant.

Was mich allerdings gestört hat, waren starke Ähnlichkeiten zum ersten Band. Gerade die Randcharaktere ähneln sich zu sehr, sowohl in ihren Liebesaffären als auch in ihren Verstrickungen und Intrigen. So kam mir besonders die erste Szene zwischen Cécile und Philippe vor wie ein Déjà-vu aus dem ersten Band (Clarissa und Bart). Auch verschlägt es Anna zwischendurch wieder in ihre eigene Zeit, die allerdings wieder eine alternative Zukunft ist, und siehe da ... sie steht schon wieder auf den Trümmern einer Stadt. Aber warum führt eine veränderte Vergangenheit schon zum zweiten Mal zur absoluten Vernichtung? Hier hätte mich eine neue Idee wirklich sehr interessiert.

Insgesamt fand ich dieses Buch jedoch fesselnd und gleichzeitig berührend. Ich konnte es kaum weglegen und konnte Annas Verliebtheit sehr gut nachvollziehen, denn Sebastiano wurde so überzeugend attraktiv und interessant dargestellt. Lediglich Annas zwischenzeitliche Naivität und die oben genannten Ähnlichkeiten zum ersten Band sorgen für kleine Abzüge. Insgesamt vergebe ich 4,5 von 5 Sternen (runde aber auf 4 Sterne ab, da ich nicht 100%ig zufrieden war). Der dritte Band wird auf jeden Fall ein absolutes Lesemuss!
33 Kommentare|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2013
Das Tolle an dieser Zeitreisen-Trilogie ist, dass man mit jedem Band eine in sich abgeschlossene Abenteuer-Geschichte bekommt und das Warten auf den nächsten Band daher nicht so schwer fällt. Während der erste Roman der Reihe in Venedig des 15. Jahrhunderts spielt, entführt dieser zweite Roman von Zeitenzauber den Leser ins Paris des 17. Jahrhunderts, in die Zeit, in der auch Alexandre Dumas seine drei Musketiere spielen lässt. Über den Inhalt will ich nicht viel verraten, die Geschichte ist rasant erzählt, sauspannend, nicht sehr vorhersehbar und immer wieder so komisch, dass ich beim Lesen laut auflachen musste. Es gibt viele Actionszenen, die nach einer Verfilmung schreien, Freunde von Degenkämpfen und witzigen Dialogen kommen voll auf ihre Kosten, aber dieses Mal ist es auch noch ein bisschen romantischer als im ersten Buch, die Liebesgeschichte zwischen Sebastiano und Anna entwickelt sich weiter und erfährt ungewöhnliche Wendungen... Man erfährt auch ein bisschen mehr über das Mysterium der Zeitreisen und der Alten, und ich für meinen Teil fiebere schon Band 3 entgegen und bin gespannt wo und wann der spielen wird. "Die goldene Brücke" ist ein zauberhaftes, perfekt durchdachtes Buch, das man in einen Happs verschlingen muss.
11 Kommentar|30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Inhalt:
Anderthalb Jahre nach ihrer Akkreditierung als Zeitwächter sind Anna und Sebastiano immer noch ein Paar. Wichtige Klausuren sind geschafft und Anna sehnt sich nach ihrem Liebsten. Doch der Anruf, der kurz nach diesem Gedanken eingeht, ist ein Notruf: Sebastiano ist bei einem Sondereinsatz im alten Paris gestrandet und Anna muss ihm helfen.

Frisch im Jahre 1625 angekommen, wirft sie nicht nur der Gestank der damaligen Zeit aus der Bahn. Als sie Sebastiano endlich findet, werden Annas schlimmste Albträume wahr.

Bereit, um ihre Liebe zu kämpfen, macht sich Anna an ihre Aufgabe… und gerät in historische Intrigen und Machtkämpfe der besonderen Art. Sie kann keinem trauen.

Meinung:
Nachdem ich mich von „Der magischen Gondel“ sehr gut und vor allem humorvoll unterhalten fühlte, war die Fortsetzung der Geschichte für mich ein Muss.

Gleich zu Beginn befinden sie die Protagonistin Anna und ihr Freund Sebastiano im alten Venedig auf einer Mission. Der Rettung einer historisch immens wichtigen Person, die mir ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert und Sebastianos Eifersucht überquellen ließ.

Nach diesem schnellen Einstieg fuhr die Autorin das Tempo etwas herunter und ließ ihre Protagonistin Anna getrennt von Sebastiano auftreten. Daher geht ein Großteil der von mir in Band 1 geliebten humorvollen Dialoge und amüsanten Sticheleien, sowie auch die emotionalen Szenen, verloren.

Anna hat sich meiner Meinung nach eher ins Negative entwickelt: Sie erzählt die Geschichte weiterhin in Ich-Perspektive/Vergangenheit, doch die sarkastischen/lustigen Gedanken behielt sie für sich. Sie ist definitiv selbstbewusster als im ersten Band, doch dies trägt leider nicht dazu bei, sie mehr zu mögen. Das naiv-kindliche Denken war ebenfalls etwas, was ich vermisst habe.
Nach ihrer Akkreditierung zum Zeitwächter läuft mit ihrem Sebastiano alles nach Plan. Anna macht sich Gedanken um ihr Leben nach den Abi-Klausuren, am besten natürlich an Sebastianos Seite. Auch während des weiteren Verlaufs der Geschichte verzehrt sie sich in Gedanken nach ihrem Sebastiano, doch leider finden die wenigen emotionalen Szenen auf einer ganz anderen Ebene statt. Mehr will ich darüber aber nicht verraten.

Sebastiano hat sich in „der goldenen Brücke“ stark verändert. Dies gehört natürlich zum Plot und war von der Autorin ein guter Gedanke. Leider tritt Sebastiano dort sehr in den Hintergrund und die Szenen, in denen das Liebespaar aufeinandertrifft, gleichen einem Gefühlsauf- und –ab, das für mich nicht authentisch war, obwohl Frau Völler diese begründet hat.

José, der „Alte“ von Venedig, hat trotz der veränderten Kulisse seine Auftritte in „Zeitenzauber 2“. Doch so sehr ihn Anna drängt, Grundsatzfragen zu beantworten, so sehr sie sich darüber ärgert, dass sie selbst nach 18 Monaten immer noch nichts Genaueres über „ihren Job“ weiß, gibt sie stets auf und nimmt die Ahnungslosigkeit als gegeben. Ich hätte so gerne endlich mehr erfahren.

Das Setting des alten Paris hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat gut recherchiert und die Unterschiede sehr gut erläutert. Ihre sehr detaillierten Beschreibungen ließen die Stadt und ihre Bewohner in Gedanken wachsen, wobei mir diese dann irgendwann zu viel wurden und mich von der eigentlichen Handlung abdriften ließen. Gesamt gesehen ist die Atmosphäre des alten Venedigs weniger aufdringlich erschienen.
Selbstverständlich haben die Charaktere wieder ihre Aufgaben zu erfüllen, es gibt diverse fehlgeschlagene Übertritte und jeder Menge Detektivarbeit für den Leser. Denn nicht die offensichtlich „Bösen“ haben immer ihr Händchen im Spiel.

So konnte mich Frau Völler trotz allem an das Buch fesseln. Sie hat sich einen interessanten historischen Hintergrund ausgewählt und drückt dieser einen eigenen Stempel auf. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wie es bereits in Band 1 der Fall war. Zeitweise kam mir das Buch wie ein Reisebericht vor, aber das ist es ja eigentlich auch.

Die Mission findet einen Abschluss und das Buch zu einem zufriedenstellenden Ende. Trotzdem bin ich gespannt, in welche Kulisse uns das nächste Abenteuer der Zeitwächter führen wird.

Urteil:
„Zeitenzauber 2 – Die goldene Brücke“ kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Annas humorvolle Erzählweise ist größtenteils einer erwachseneren und älteren Version gewichen, der charmante Anteil von Band 1 ging dadurch verloren. Nichtsdestotrotz habe ich mich im alten Paris wohl gefühlt und konnte ein paar nette Lesestunden mit Anna und „Sebastién“ verbringen. Dafür gibt es gute 3 Bücher.

Ein Must-Read für Fans kurzweiliger Unterhaltung, die sich dem Charme des alten Paris nicht entziehen und einen historischen Ausflug in die Zeit der Musketiere unternehmen wollen und Intrigen und Machtgebärden nicht abgeneigt sind.

Die Serie:
Die magische Gondel
Die goldene Brücke

©his-and-her-books.blogspot.de
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juli 2013
In „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ nimmt uns Eva Völler wieder mit auf eine Reise durch die Zeit. Erschienen ist der 320 Seiten umfassende Roman im März 2013 bei Bastei Lübbe. Ich danke dem Verlag herzlich für die Bereitstellung des Buches.
Eigentlich ist Anna total happy. Seit über einem Jahr führen Sebastiano und sie eine glückliche Beziehung. Das ist zwar nicht ganz einfach, immerhin wohnt sie in Frankfurt und er in Venedig, doch das tut ihrer Liebe keinen Abbruch. Es wird eben gependelt, wann immer es den beiden möglich ist. Und dann gibt es ja schließlich auch noch die ganzen Abenteuer, die sie gemeinsam bestreiten seit Anna sich ebenfalls dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat. Dann jedoch erreicht sie ein Anruf von José, einem der Alten. Er erklärt ihr, dass Sebastiano in der Vergangenheit feststeckt – und zwar im Paris des 17. Jahrhunderts wo er in einer speziellen Mission unterwegs war. Anna muss nun ebenfalls dorthin reisen und versuchen ihm zu helfen wieder zurück zu gelangen. Doch das ist leichter gesagt als getan! Denn als sie ihn endlich findet, hat er keine Ahnung wer sie ist. Er hat sein Gedächtnis verloren und hält sich nun für einen Musketier.

Wird es ihr rechtzeitig gelingen seine Erinnerungen zu wecken und die ihnen auferlegte Aufgabe zu erfüllen oder ist ihr Liebster für immer in der Vergangenheit verloren?

Ich hatte bereits den ersten Teil der Reihe „Zeitenzauber – Die magische Gondel“ begeistert gelesen und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Zwar lag über ein Jahr zwischen der Veröffentlichung der beiden Bücher, doch man war sofort wieder gefangen in Annas und Sebastianos Welt, was ganz sicher auch an der bildlichen Sprache Eva Völlers liegt. Wenn sie schreibt, kann man sich die Personen und Orte einfach wunderbar vorstellen und fühlt sich, als stecke man mittendrin.
Die Geschichte beginnt gleich ziemlich Action-geladen mit der Befreiung Casanovas und mündet dann nach einer kurzen Verschnaufpause direkt im nächsten Abenteuer in Paris. Es wird wieder aus Annas Sicht erzählt, so dass man sehr gut an ihrem Leben teilhaben kann. Man fühlt ihr Entsetzen als sie die schlimme Nachricht von Sebastianos Verschwinden bekommt und später bemerkt, dass er sie überhaupt nicht mehr erkennt. Gewohnt tollpatschig entlockt sie einem wieder das eine oder andere Lachen oder ein amüsiertes Kopfschütteln, beweist aber zeitgleich wirklich Mut und Kämpfernatur, wie sie sich da beinahe allein – nur mit Hilfe zweier noch unbekannter Personen – in einer fremden Stadt auf die Suche nach Sebastiano macht und dann alles daran setzt, ihn wieder zurückzugewinnen.

Sebastiano war mir anfangs fast ein wenig unsympathisch, aber er konnte ja nichts dafür – schließlich ist er ja nicht er selbst. Fast abweisend und ein wenig überheblich, wollte ich ihn am liebsten kräftig schütteln und so dafür sorgen, dass er sich endlich an seine Freundin erinnert. Mit jeder Zeile, die ich über ihn las, änderte sich das jedoch und ich mochte ihn wieder so wie zu Beginn des Buches – trotz fehlender Erinnerungen. Auch die Nebencharaktere waren wieder liebevoll und authentisch ausgearbeitet. Einige von ihnen habe ich so lieb gewonnen, dass ich fast ein wenig traurig bin, dass es – vermutlich – kein Wiedersehen mit ihnen geben wird.

Das Cover hat mir auch wieder äußerst gut gefallen. Diesmal in grün gehalten, zeigt es zwei Figuren (sicher Anna und Sebastiano) auf einer Brücke über der Seine vor einem riesigen Vollmond. Es passt einfach wunderbar.

„Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ hat mich eindeutig wieder in seinen Bann gezogen. Ein spannendes, in sich abgeschlossenes Buch, das zugleich allmählich ein paar Geheimnisse um die Zeitwächter lüftet. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Band. In welche Zeit es unsere beiden Protagonisten wohl diesmal verschlagen wird?
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 2. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Obwohl ich dem Alter für Jugendbücher eigentlich längst entwachsen bin, schlage ich auch bei diesem Genre gerne mal zu, wenn mich eine Geschichte anspricht und da ich schon mehrfach über positive Berichte zum ersten Band der "Zeitenzauber-Serie" von Eva Völler gestolpert war (und dieses inzwischen bestellt habe), konnte ich einem Rezensionsexemplar des zweiten Bandes "Die goldene Brücke" einfach nicht widerstehen.
Zuerst der bei Serien ja immer wichtige Hinweis, "Die goldene Brücke" ist problemlos auch alleine lesbar.
Hierfür bedient sich die Autorin eines ebenso einfachen wie genialen Tricks, indem sie in einer Art Prolog ihre beiden zeitreisenden Helden Anna und Sebastiano ein kleines, nur rund zehnseitiges Miniabenteuer bestehen lässt, welches nicht nur eine Verbindung zum ersten Band "Die magische Gondel" bildet, sondern auch Quereinsteiger die beiden jungen Hauptprotagonisten kennenlernen lässt und auch gleich in die Gesetzmäßigkeiten des von der Autorin entworfenen Kosmos einführt.

Nach den Abenteuern von Anna und Sebastiano in Venedig verschlägt es Anna diesmal ins Paris des 17. Jahrhunderts, wo Sebastiano versehentlich "steckengeblieben" ist und von Anna zurück in die Gegenwart geholt werden soll.
Dumm nur, daß Sebastiano sich für einen Musketier hält und keinerlei Erinnerung an Anna und seine gegenwärtige Identität als Zeitreisender hat...

Was mich an "Die goldene Brücke" wirklich begeistert hat, ist, wie geschickt die Autorin ihr ebenso abenteuerliches wie witziges und romantisches Jugendbuch mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen anreichert.
Man erfährt auf leichte und unterhaltsame Art jede Menge über das alte Paris und die damaligen geschichtlichen Ereignisse und es sollte mich nicht wundern, wenn das Buch bei so manchem jugendlichen Leser ein weitergehendes Interesse an Geschichte wecken sollte.
Das Ganze ist flüssig und lebendig geschrieben, enthält jede Menge witzige Dialoge, spannende Abenteuer und ist mit dem schönen Schutzumschlag und diversen liebevollen Illustrationen auch optisch einfach wunderschön gestaltet.

Sie merken schon, ich war begeistert, war für ein paar Stunden lesetechnisch gerne wieder ein junges Mädchen und freue mich schon auf den bereits bestellten ersten Band und hoffentlich auch weitere Abenteuer um Anna und Sebastiano in anderen Ländern und Zeiten.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Auch mit diesem zweiten Band in der Zeitenzauber-Trilogie schafft es Eva Völler, den Leser mit einer Geschichte zu fesseln, die auf dem ersten Teil aufbaut, aber doch ganz anders ist.
Anna hat sich kaum von ihrem Abenteuer in Venedig erholt, da bekommt sie schon den nächsten Auftrag. Und der ist sehr persönlich, denn ihr Freund Sebastiano ist im Paris des 17. Jahrhunderts verschollen. Als sie ihn endlich findet, muss sie feststellen, dass er sich an nichts mehr erinnert. Außerdem entpuppt sich so mancher Freund als Feind und sie ist ziemlich auf sich allein gestellt. Um Sebastiano zu retten muss sie ihn an ihre Liebe erinnern, während sie gleichzeitig den Lauf der Geschichte beeinflussen soll, damit Paris in der Gegenwart nicht in Chaos und Krieg versinkt.
Der Autorin gelingen wieder sehr lebendige Figuren, die in beiden Zeitebenen gleichermaßen glaubwürdig agieren. Dabei kommt auch eine Prise Humor nicht zu kurz, zum Beispiel, wenn moderne Ausdrücke, die Anna sagen möchte, in das Französisch der Vergangenheit übersetzt werden. Dabei ist die Geschichte unglaublich spannend erzählt und ganz klar ein All-Age-Roman, denn nicht nur Teenagern gefällt, sondern auch Erwachsene gleichermaßen anspricht. Eva Völler verwebt die tatsächlichen Ereignisse so bezaubernd mit den fiktiven, dass man sich mitten drin fühlt und mit Anna mitfiebert. Dabei ist das Konzept der Zeitreise in dieser Trilogie ausgefeilt, da ist nichts unlogisch, auch wenn sich manches erst auf den zweiten Blick erschließt. Das aber genau macht den Reiz aus, dieses farbenprächtige Gemälde zu entdecken, das die Autorin mit feinem Pinselstrich entworfen hat. Man ist als Leser sehr nah an den Emotionen der Figuren dran, kann sich in Anna, die hier ihre Geschichte erzählt, sehr gut hineinfühlen. Die Geschichte beruht auf einer Überlieferung, die "Diamantnadelnaffäre", die durch La Rochefoucauld und insbesondere durch die Drei Musketiere von Alexandre Dumas praktisch weltweit bekannt ist. Eva Völler macht aus dieser Geschichte einen packenden Roman, in dem historisch verbürgte Personen wie Kardinal Richelieu und die Königin von Frankreich lebendig werden und so ihre Bedeutung für die Geschicke Frankreichs bis in die Gegenwart deutlich wird.
Ein zweiter Teil, der nicht nur Brücke und Vorbereitung für den Abschlußband ist, sondern auch für sich genommen begeistert.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 7. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich liebe Zeitreisegeschichten und dieses Buch hat mich ver"zaubert".

Obwohl es sich hierbei um einen 2.Teil handelt, läßt sich diese Geschichte auch für sich allein sehr gut lesen. Mit minimalen Hintergrundinformationen ausgestattet findet man sich in diesem Buch sofort zurecht, da es eine für sich abgeschlossene Handlung hat.

Anna hat einen Freund, Sebastiano. Beide haben sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen. Das bedeutet, dass sie ab und zu in die Vergangenheit reisen müssen um dort etwas in Ordnung zu bringen, das sonst die Zukunft oder unsere heutige Zeit anders beeinflussen könnte. Dieses Mal ist Sebastiano allein unterwegs im Paris des Jahres 1625. Es ist die Zeit der Musketiere und des Kardinals Richelieu. Als auch Anna dort eintrifft, erkennt Sebastiano sie nicht mehr und weiß auch nicht, dass er ein Zeitreisender ist. Er ist ein Musketier der Leibgarde des Kardinals. Anna soll ihm helfen sich zu erinnern, ihn zurückholen und den Auftrag ausführen. Wird es ihr gelingen?

Man sollte sich nicht an Logikfehlern aufhalten, die sind bei Zeitreisegeschichten völlig normal.

Das Buch ist spannend, flüssig geschrieben und der Humor kommt nicht zu kurz. Das sind die Zugaben, zusammen mit der bezaubernden Liebesgeschichte, aus denen man Pageturner macht.

Den ersten Teil " Die magische Gondel" muss man also nicht unbedingt kennen, aber jetzt WILL ich ihn kennen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juni 2016
Großartig!
Jetzt ist Anna dabei und wird direkt auf Mission nach Frankreich geschickt. Ich will nicht zu viel verraten, aber auch hier, wird man als Leser wieder gepackt und mitten ins Abenteuer mit Anna geworfen. Diesmal etwas verzwickter, denn Sebastiano ist dort in der Zeit "gefangen" und erinnert sich nicht. Anna muss alles geben, um seine Erinnerung wieder zu Reaktivieren um dann gemeinsam mit ihm die Mission zu erfüllen.
Ich geb zu, ich hätte ihn echt gerne manchmal geschlagen, geschüttelt und getreten. Anna hat mir mehr als einmal nur Leid getan. Aber ihre Hartnäckigkeit ist einfach klasse und zum Glück ist sie nicht allein, hat Helferlein und Freunde, von denen man das nicht immer erwartet, dass sie wirklich Freunde sind. Darüber hinaus sehnt man sich natürlich, dass Sebastiano wieder klar wird im Kopf und das Annas Plan gelingt.

Wieder ist alles authentisch, so dass ich zu keiner Zeit das Gefühl hab, nur Infos um die Ohren gehauen zu kriegen. Tatsächlich ist mir manchmal schwindelig geworden, wenn ich aus der Bahn aussteigen und meine Lektüre unterbrechen musste. Ich glaub, ich wirkte manchmal ein wenig desorientiert, weil ich erstmal wieder in meiner Zeit ankommen und Frankreich und Anna erstmal zur Seite legen musste. Aber sobald ich konnte, war ich wieder bei ihr und drückte die Daumen, dass alles gut wird. Auch die Figuren fand ich wieder unheimlich interessant und greifbar. Ich hab teilweise den Atem angehalten und war fasziniert wie sich dieses oder jenes Entwickelt. Meine Nerven waren zum Zerreißen angespannt und mehr als einmal hab ich laut gelacht, geschrien oder geflucht mit und über die Charaktere.

Aber auch hier ist mir der Ausspruch "Du siehst aus wie Hannah Montanna" wieder aufgefallen. Ich mag das gar nicht, wenn man mir diktiert, wie eine Figur auszusehen hat. Ich stell sie mir lieber selber vor und bin damit in der Regel auch verdammt nah dran. So viel Phantasie darf man seinen Lesern ruhig zutrauen. ;) Sowohl den jungen wie den erwachsenen.

Ansonsten aber wiedermal toll und ich freu mich, noch mehr von Eva Völler zu lesen. Ich kann das Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen, die Kind geblieben sind und Zeitreisegeschichten lieben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2016
Genau ein Jahr hat es gedauert, bis ich nach dem ersten Band (der übrigens 3 Schwalben von mir bekam) mit der Trilogie von Eva Völler fortfuhr. Trotzdem hatte ich keinerlei Probleme damit, den erneuten Einstieg in die Geschichte zu finden. Ermöglicht wurde dies vor allem durch Eva Völlers Schreibstil und die humorvolle Gestaltung des Buches. Ich bin ein großer Fan des angewandten Sarkasmus und der Situationskomik, die die Autorin trotzdem authentisch vermitteln kann.

In diesem Band reist Anna ins siebzehnte Jahrhundert, um ihren Freund Sebastiano zu retten, der nach einem Gedächtnisverlust nicht mehr in die Gegenwart zurückreisen möchte. Doch dort angekommen, stellt sich alles sehr viel schwerer heraus als gedacht, denn auch Anna kann ihn nicht überzeugen - weil er sich auch an sie nicht mehr erinnert. Anna bemerkt schnell, dass die beiden wohl eine gefährliche Aufgabe erfüllen müssen.

Um ehrlich zu sein, fand ich es gut, dass Sebastiano praktisch nicht anwesend war. So nahm die Liebesgeschichte nicht zu viel Raum ein, obwohl sie, wie auch schon in Band 1, definitiv im Vordergrund steht. Doch es ist so, als würden sich Anna und Sebastiano ein zweites Mal verlieben - nur in einer anderen Zeit. Das hat die Handlung noch interessanter gemacht als ohnehin schon,
denn die anderen Menschen, die Anna im Jahre 1625 trifft, machen sofort neugierig. Ich fand diese Nebencharaktere sehr gelungen, sie waren sehr sorgfältig ausgearbeitet und brachten ihren eigenen Charme mit in die Geschichte. Allerdings hat mir Anna leider weniger gut gefallen. Natürlich ist ihr Humor nach wie vor unschlagbar und sie ist sympathisch, allerdings ist sie fast schon übertrieben naiv und tollpatschig. So etwas kann ein oder zweimal lustig sein, spätestens beim dritten Mal fängt es aber leider ein wenig zu nerven an.
Leider ist sie, meiner Meinung nach, nicht wirklich dazu fähig, Entscheidungen zu treffen und Entscheidungen zu treffen, geschweige denn, überlegt zu handeln.
Allerdings ist mir positiv aufgefallen, dass sie im Vergleich zu Band 1 sehr viel selbstbewusster war.

Mir hat die Epoche, die sich die Autorin ausgesucht hat, sehr gut gefallen. Man bemerkte beim Lesen, wie viel Mühe sie sich für die Recherche gegeben hat. So wurde beim Lesen auch noch geschichtliches Wissen vermittelt - für mich als Geschichtsfan natürlich ideal, ich bin mir sicher, dass ich in den kommenden Unterrichtsstunden das ein oder andere mal damit glänzen können werde. ;)

Große Plot-Twists konnte das Buch zwar nicht bereithalten, trotzdem gefiel mir die Handlung.
Ich empfehle die Reihe jedem, der nach kurzweiliger, humorvoller Unterhaltung sucht und gebe diesem zweiten Band, wie auch schon dem ersten, 3 von 5 Schwalben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2013
____________________________________
Klappentext
Anna bekommt von Jose einen Anruf mit der Bitte Sebastiano zu helfen, denn dieser ist beim Zeitreisen stecken geblieben und kann nicht mehr zurück.Sofort macht sich Anna auf den Weg, findet Sebastiano auch recht schnell, doch als sie freudestrahlend vor ihm steht, ist der Schock groß, denn Sebastiano erkennt sie nicht.Tut er bloß so oder kennt er Anna wirklich nicht?Anna stellt schnell fest, dass dies wohl der schwierigste Auftrag werden wird, den sie je gehabt hat.....
____________________________________
Über den Autor
Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.
____________________________________
Cover
Dieses Cover hat den gleichen Stil wie Band 1 der Zeitenzauberreihe, somit weiss man sofort, diese beiden Bücher gehören zusammen.
Hier spielt die Brücke, die auf dem Umschlag zu sehen ist, eine Zentrale Rolle in dem Buch. Schön abgesetzt ist die rote Schrift, sie ist nicht flach aufgedruckt, sondern leicht erhaben. Man streicht über das Buchcover und mag direkt anfangen zu lesen.
____________________________________
Schreibstil & Spannung
Schreibstil des Buches ist genau so wie in Band 1 und hier auch nicht anders zu erwarten war. Es lässt sich schön leicht und flüssig lesen da es nicht lange, unwichtige Textpassagen enthält. Somit hat der Spannungspegel, der wieder von der ersten Seite vorhanden ist, keine Tiefpunkte. Man kann es fast in einem Rutsch durchlesen. Wenn man einmal begonnen hat, merkt man kaum, wie die Zeit verfliegt und wie viel man in kurzer Zeit lesen kann.
____________________________________
Die Charaktere
Die 17-jährige Anna steht im Vordergrund des Buches. Zusammen mit Sebastiano, Ihrem Freund, muss sie erneut viel Mut und Geschicklichkeit beweisen. Da sie nun ja eher weiss, was auf sie zukommt, ist sie wesentlich sicherer als noch in Band 1.
Aber was ist nur mit Sebastiano geschehen? Steht er nicht mehr an Ihrer Seite?
____________________________________
Meine Meinung
Auf dieses Buch habe ich mich richtig gefreut. Habe es mir extra zügig nach Band 1 bestellt, weil ich unbedingt mehr von den beiden lesen wollte und wurde auch nicht enttäuscht.
Ein neues Abenteuer wartet auf Anna. Sie wird nach Paris geschickt um Ihren Freund Sebastiano zu helfen. Dieser steckt in der Zeitepoche fest und erkennt Anna nicht mehr. Was ist geschehen? Kann Anna Ihren Freund in die gemeinsame Zeit zurückbekommen?
Obwohl in Band 2 kurz die Zusammenhänge vom ersten Teil geschildert werden empfiehlt es sich, das Buch "Die magische Gondel" vorher gelesen zu haben. Dann kann man manche Begriffe, Situationen und Beschreibungen viel besser verstehen. Einige Personen kommen in beiden Bänden vor und man weiss eher, was für eine Rolle sie spielen.
____________________________________
Fazit
Meine Erwartungen an "Die goldene Brücke" wurden ebenso erfüllt wie an Band 1. Man freut sich, die Geschichte der beiden zu verfolgen, fiebert richtig mit und mag wissen, ob sie es gemeinsam schaffen werden.
Ein ganz tolles, spannendes, bewegendes Buch was ich jederzeit wieder lesen würde!
____________________________________
Sterne
5/5
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)