Kurzbeschreibung
Wolfgang Stresemann, Jahrgang 1904, blickt zurück auf neunzig Jahre eines bewegten Lebens. Sein Vater, der Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann, weckte früh schon das politische Interesse des Sohnes, förderte aber auch seine musikalische Begabung. Der Autor erzählt von der Kindheit und Jugend in Dresden und Berlin, vom Aufstieg der verhaßten Nationalsozialisten, von der Auswanderung nach Amerika kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, vom New Yorker Musikleben der vierziger Jahre, von der Dirigententätigkeit in Toledo/Ohio, von der Rückkehr nach Berlin 1955 und von der nicht immer einfachen Zusammenarbeit mit Karajan als Intendant der Berliner Philharmoniker.