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Zeiten des Aufruhrs: Roman
 
 
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Zeiten des Aufruhrs: Roman [Taschenbuch]

Richard Yates , Hans Wolf
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Dieser Debütroman machte Richard Yates 1961 in den USA schlagartig bekannt. Bei uns hat er leider nie den Durchbruch geschafft, was sich jetzt mit der Neuauflage seiner Bücher ändern könnte. Schließlich wird Revolutionary Road, wie der Roman im Original treffenderer heißt, gerade von Sam Mendes ( American Beauty) in Hollywood verfilmt, mit niemand geringerem als Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen.

Bis der Film fertig ist, lohnt es sich aber definitiv, die traurig-schöne Geschichte um das Paar Frank und April Wheeler als Hörbuch zu genießen, vor allem wenn sie von Sprecher-Star Christian Brückner so unnachahmlich präsentiert wird. Wie schon bei anderen amrikanischen Autoren, die das Scheitern des amerikanischen Traums beschreiben - von Hubert Selby bis Denis Johnson - bringt er auch den Roman von Yates zum Funkeln und Leuchten. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 389 Minuten, gekürzte Lesung, 5 CDs -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Pressestimmen

»Richard Yates' 1961 erschienener Roman ›Revolutionary Road‹ ist das Psychogramm einer amerikanischen Mittelschichtsehe erzählt als Tragödie in Pastell, zugleich ein präzises Portrait der 50er Jahre Amerikas und des zarten Vorscheins der Kulturrevolte der sechziger Jahre. Immer geht es hier um die Frage nach der Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmung. Jetzt hat Sam Mendes (American Beauty) das Buch überaus gegenwärtig verfilmt - ein Schulbeispiel jeder Literaturverfilmung Kate Winslet erhielt für ihre Hauptrolle in dem Film soeben den Golden Globe.«
Rüdiger Suchsland, Telepolis 15.01.2009

»In seinem Romandebüt greift Yates auf, womit er sich fortan in Variationen immer wieder beschäftigen wird: gescheiterte Existenzen. Yates’ messerscharfe und doch zärtliche Beobachtungen erlauben einen derart tiefen Einblick in die seelischen Zustände seiner Figuren, dass ihre Verletzlichkeit trotz aller Widerwärtigkeiten erkennbar wird.«
Berner Zeitung 14.01.2009

»Richard Yates entlarvt die Schattenseiten des amerikanischen Traums mit realistischer Schärfe. Zugleich zeichnet er seine Figuren mit tiefer Sympathie. Meisterhafte Berichte aus einer Welt, die ihre Ideale zu verlieren droht.«
Roger Willemsen, Bayern 2 28.10.2008

»In den USA zählt der Roman ›Zeiten des Aufruhrs‹ von Richard Yates bereits zu den modernen Klassikern. Der Autor erzählt von einem jungen Paar, das hoffnungsvoll in die gemeinsame Zukunft startet, sich dann aber Illusionen hingibt, die zum Scheitern führen. Es handelt sich um eine aufwühlende Beziehungsgeschichte, in der die Charaktere stark gezeichnet sind. Yates erweist sich dabei als sehr guter Beobachter.«
Vorarlberger Nachrichten 29.03.2008

»Endlich wiederentdeckt – einer der besten Romane der vergangenen Jahrzehnte, an dem sich eine ganze Schriftstellergeneration orientiert hat. Wheeler heißt das Unglückspaar, das Yates erst mit zahlreichen Lebenslügen ausgestattet hat, um ihm selbige auf 500 Seiten mit psychologischer Prägung wieder abzunehmen.«
Vanity Fair 05.07.2007

»In all seiner Schrecklichkeit ist ›Zeiten des Aufruhrs‹ ein großartiges Buch, das tief berührt.«
Blick 05.07.2007

»Dieser Roman zieht die Leser in Bann, weil Yates bei allem Scharfsinn und trotz analytischer Kühle mit seinen Helden sympathisiert: diesen verzweifelten jungen Leuten, die mehr aus ihrem Leben machen wollen und die von ihren Träumen vergiftet werden wie weiland Madame Bovary.«
Der Spiegel

»Ein Sturm der Emotionen, der mit eisiger Klarheit die Mechanik des Scheiterns beschreibt: so mitreißend erzählt, als hätten Ingmar Bergman und Hemingway gemeinsam in die Tasten gedrückt.«
Peter Henning, stern

»In seinem 1961 erschienenen Roman ›Zeiten des Aufruhrs‹, der in Amerika bis heute Kultstatus genießt, zeichnet Richard Yates das eindringliche Psychogramm einer Ehe, die von Beginn an den ›Virus des Scheiterns‹ in sich trägt. Mit scharfem Blick registriert er die Demütigungen, das vielsagende Schweigen und die Abgründe. Eine Tragödie hinter pastellfarbenen Fassaden.«
Brigitte

»Die soziale Revolution von ’68 und die informationelle Revolution des letzten Jahrhundertviertels – in diesen Roman von 1961 sind sie bereits eingeschrieben.«
Wieland Freund, Die Literarische Welt

»eine Aufforderung, das Leben zu leben, als hänge alles davon ab, was wir tun – denn täten wir es nicht, so setzten wir alles aufs Spiel.«
Richard Ford

»Das ist mehr als gutes Schreiben; hier wird gutem Schreiben etwas hinzugefügt, was ein Buch unmittelbar und eindrucksvoll lebendig werden läßt. Ich wüßte nicht, was ein Meisterwerk moderner amerikanischer Literatur besser charakterisierte.«
Tennessee Williams

»Er besticht durch seine klare Sprache und den trivialen Schmerz seiner Protagonisten.«
Stadtlichh-Magazin für Hamburger Gelegenheiten 3. Ausgabe 2011

Frankfurter Rundschau, März 2007

"Christian Brückner, einer der renommiertesten Vorleser und Synchronsprecher in Deutschland, liest YatesZ Klassiker in seiner gewohnt ausdruckstarken Art, die dem Text voll gerecht wird." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

WAZ 01.06.2007

"ein Psychogramm, das mit der Schärfe eines Skalpells die Nervenbahnen einer Zweierbeziehung freilegt." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Hessischer Rundfunk, April 2007

"Brückners leichter, ironisch spitzer Unterton verwandelt die Geschichte vom Leben an der Revolutionary Road zum Hörgenuss - auch für Besitzer von Reihenhäuschen in Vorstädten." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Kurzbeschreibung

Frank und April, ein Paar, das zu allen Hoffnungen Anlaß gibt, talentiert, jung, gutaussehend, er hat einen Job in der City, sie, eine erfolgreiche Schauspielschülerin, widmet sich zunächst noch den eigenen Kindern – in Erwartung des bevorstehenden gesellschaftlichen Aufstiegs. Doch das Leben hält anderes bereit: Frank verstrickt sich in eine Affäre, April erstickt im Vorstadtmuff, und ihre Träume werden immer verstiegener. Wie lange werden sie die Illusion aufrechterhalten können? Alles steuert auf eine Katastrophe zu. Mit psychologischer Genauigkeit und literarischer Finesse beschreibt Richard Yates die Zerstörung eines Traumes, der von Anfang an Selbstbetrug war.

Der Verlag über das Buch

»Dieser Roman zieht die Leser in Bann, weil Yates bei allem Scharfsinn und trotz analytischer Kühle mit seinen Helden sympathisiert: diesen verzweifelten jungen Leuten, die mehr aus ihrem Leben machen wollen und die von ihren Träumen vergiftet werden wie weiland Madame Bovary.« Der Spiegel

»Ein Sturm der Emotionen, der mit eisiger Klarheit die Mechanik des Scheiterns beschreibt: so mitreißend erzählt, als hätten Ingmar Bergman und Hemingway gemeinsam in die Tasten gedrückt« Peter Henning im ›Stern‹.

»In seinem 1961 erschienenen Roman ›Zeiten des Aufruhrs‹, der in Amerika bis heute Kultstatus genießt, zeichnet Richard Yates das eindringliche Psychogramm einer Ehe, die von Beginn an den ›Virus des Scheiterns‹ in sich trägt. Mit scharfem Blick registriert er die Demütigungen, das vielsagende Schweigen und die Abgründe. Eine Tragödie hinter pastellfarbenen Fassaden.« Brigitte

»Die soziale Revolution von ’68 und die informationelle Revolution des letzten Jahrhundertviertels – in diesen Roman von 1961 sind sie bereits eingeschrieben.« Wieland Freund in der ›Literarischen Welt‹

»›Zeiten des Aufruhrs‹ ist »eine Aufforderung, das Leben zu leben, als hänge alles davon ab, was wir tun – denn täten wir es nicht, so setzten wir alles aufs Spiel.« Richard Ford »Das ist mehr als gutes Schreiben; hier wird gutem Schreiben etwas hinzugefügt, was ein Buch unmittelbar und eindrucksvoll lebendig werden läßt. Ich wüßte nicht, was ein Meisterwerk moderner amerikanischer Literatur besser charakterisierte.« Tennessee Williams

Klappentext

»In seinem 1961 erschienenen Roman »Zeiten des Aufruhrs«, der in Amerika bis heute Kultstatus genießt, zeichnet Richard Yates das eindringliche Psychogramm einer Ehe, die von Beginn an den »Virus des Scheiterns« in sich trägt. Mit scharfem Blick registriert er die Demütigungen, das vielsagende Schweigen und die Abgründe. Eine Tragödie hinter pastellfarbenen Fassaden.«
Brigitte

»Das ist mehr als gutes Schreiben; hier wird gutem Schreiben etwas hinzugefügt, was ein Buch unmittelbar und eindrucksvoll lebendig werden läßt. Ich wüßte nicht, was ein Meisterwerk moderner amerikanischer Literatur besser charakterisierte.«
Tennessee Williams

"Ein moderner Klassiker... ein fulminanter Roman."
Die Zeit -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor

Richard Yates wurde 1926 in New York geboren und lebte in Kalifornien. Seine preisgekrönten Stories erschienen von 1953 an. ›Zeiten des Aufruhrs‹ ist sein erster Roman. Darüber hinaus hat er noch acht Bücher veröffentlicht, Romane und Kurzgeschichten. Er starb 1992 in Birmingham, Alabama.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Problem war, daß er den ganzen Nachmittag über in der Stadt, wie gelähmt von dem, was er als den "denkbar ödesten Job" bezeichnete, seine Kraft aus der Vorstellung von Szenen bezogen hatte, die an diesem Abend ablaufen sollten: wie er nach Hause eilen, lachend seine Kinder in die Luft schwingen, einen Aperitif hinunterkippen und bei einem frühen Abendessen mit seiner Frau plaudern würde, wie er sie anschließend, seine beruhigende Hand auf ihrem straffen, warmen Schenkel ("Wenn ich doch bloß nicht so nervös wäre, Frank!"), zur High School fahren würde, wie er gebannt und stolz dasitzen, dann aufstehen und bei fallendem Vorhang in den donnernden Beifall einstimmen würde, wie er sich begeistert und aufgelöst durch die jubelnde Menge hinter der Bühne durchkämpfen und seiner Frau den ersten tränenreichen Kuß abfordern würde ("War es wirklich gut, Liebling? War es wirklich gut?") und wie sie schließlich beide, in der bewundernden Gesellschaft von Shep und Milly Campbell, irgend wo auf einen Drink Station machen und, unter dem Tisch einander die Hände haltend, das Ganze noch einmal durchsprechen würden. Nirgends in diesen Vorstellungen hatte er das Gewicht und den Schock der Realität vorausgesehen; nichts hatte ihn davor gewarnt, daß er von dem faszinierenden, strahlenden Anblick eines Mädchens, das er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, überwältigt sein würde, daß dessen Blicke und Gebärden ihm vor Sehnsucht die Kehle zuschnüren würden und daß dieses Mädchen vor seinen Augen dann wieder vergehen und sich in das reizlose, leidende Geschöpf verwandeln würde, dessen Existenz er jeden Tag seines Lebens zu leugnen versuchte, das er jedoch ebenso gut und schmerzlich kannte wie sich selbst, eine magere, verklemmte Frau, deren gerötete Augen vorwurfsvoll blitzten, deren falsches Lächeln ihm so vertraut war wie seine Füße, seine klamme, immer nach oben rutschende Unterwäsche und sein herber Geruch.

Auszug aus Zeiten des Aufruhrs von Richard Yates. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Mit ‹Zeiten des Aufruhrs› wurde Richard Yates, was er sich als junger Mann so
demütig wie größenwahnsinnig gewünscht hat: der Fitzgerald seiner Zeit." Eva Menasse
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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