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Zeitbombe: Lenz' achter Fall
 
 
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Zeitbombe: Lenz' achter Fall [Taschenbuch]

Matthias P. Gibert
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 367 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., 2., Aufl. (11. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839212022
  • ISBN-13: 978-3839212028
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.846 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein topaktueller Krimi um brisante Themen: Sicherungsverwahrung, Justizfehler und das Leben in Freiheit nach Jahrzehnten hinter Gittern.

Kurzbeschreibung

Zwischen Kassel und Fulda überfährt ein ICE einen Mitarbeiter der Kripo Kassel. Der tragische Vorfall wird als Suizid zu den Akten gelegt. 14 Tage später der nächste Tote: Erneut ein Polizeibeamter, wieder von einem Zug getötet. Kommissar Paul Lenz beginnt an der Selbstmordvariante zu zweifeln. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen mehr als 20 Jahre zurückliegenden Mordfall. Lenz gräbt trotz massiver Behinderungen aus den eigenen Reihen die alten Akten aus und stellt fest, dass die Sachlage damals nicht so eindeutig war, wie es die Beteiligten heute darstellen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Mehr als die Buchrückseite über den Inhalt verrät, möchte ich auch nicht sagen. Vielleicht ist noch anzumerken, dass es sich bei dem Täter von vor 20 Jahren um einen jetzt freigelassenen Häftling handelt, der nach der aktuellen Lage aus der Sicherungsverwahrung entlassen wurde. Er steht nun unter 24stündiger Polizeibeobachtung.

Dies war mein fünfter Kriminalroman von Matthias P. Gibert. Dieses Buch kann man als Quereinsteiger in die Serie gut lesen. Die Protagonisten werden wieder sehr gut vorgestellt, und auch die übrigen Figuren, wie zum Beispiel Lenz` Freundin, werden gut eingeführt. Ich wäre prima zurechtgekommen, wenn ich die Serie erst mit diesem Teil begonnen hätte.

Der Autor hat hier Topaktuelles (Sicherungsverwahrung) mit einem spannenden Kriminalfall kombiniert. Ich empfand dauerhaft eine Dramatik, die mich so gefesselt hat, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil war ebenfalls so flüssig, dass ich immerzu weiterlesen musste".
Auch die Nebenhandlung mit Lenz` Freundin Maria hatte aufregende Momente. Da bin ich sehr auf die weitere Entwicklung gespannt.

Fazit:
Wieder ein äußerst spannendes Werk aus der Feder von Matthias P. Gibert, dem ich fünf von fünf Sternen und eine hundertprozentige Leseempfehlung gebe. Ein richtiger Pageturner!
Den Schriftsteller kann ich uneingeschränkt empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Bombe tickt.. 14. Juli 2011
Von Gurke2010
Format:Taschenbuch
Eine Leiche liegt, von dem ICE fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt, auf den Gleisen, die Kassel mit Fulda verbinden und nach kurzer Zeit wird es zur trauriger Gewissheit, dass sich ein Kripobeamter von Paul Lenz und Thilo Hain das Leben genommen hat. Nur zwei Wochen später verliert ein Kollege auf die gleiche Weise sein Leben und Lenz kommen Zweifel an der Selbstmordtheorie auf. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und wird dabei von seinem eigenen Chef massiv an seiner Arbeit gehindert.
Der zweite Handlungsstrang befasst sich mit dem aus dem Gefängnis in die Sicherheitsverwahrung übergebenen Bornmann, der nach langer Haft als gehbehinderter und gezeichneter Mann in seine "Freiheit" zurück kehrt und eine unbändige Wut auf die Justiz hat, doch kann von einem "Krüppel" wirklich eine Gefahr ausgehen?

Auch wenn es sich bei "Zeitbombe" um den achten Fall und damit um das achte Buch rund um Lenz handelt, so hatte ich nie das Gefühl als Fremder in die Welt ihm und seinen Kollegen einzutauchen.
Das Cover fesselt vom ersten Hinsehen und durch das Dreidimensionale Layout wirkt die Stahlkette zum Greifen nah und in dem Kontext der Geschichte sogar erdrückend.
Der Autor erklärt jedes wichtige Detail zur Vergangenheit kurz und verständlich, so dass mit den Protagonisten Sympathie fühlen kann und mit ihnen mitfiebert.
Zu Beginn fand ich Lenz in seiner Art nicht gerade liebenswürdig, weil er zum Teil sehr cholerisch und unbeherrscht, speziell gegenüber seinem Kripo-Partner Thilo ist, doch im Laufe der Geschichte hat man auch immer mehr seine sanfte Seite kennen gelernt, bei den wenigen Abenden, die ihm mit seiner Freundin Maria vergönnt sind und dadurch konnte er dann doch einige Pluspunkte sammeln und wenn man bedenkt, welche schwere und nervenaufreibende Arbeit er Tag für Tag bewältigen muss, ist ein Wutausbruch hier und da unter Umständen auch ganz befreiend. :-)
Den Schreibstil von Matthia P. Gibert finde ich sehr erfrischend, weil er zu keiner Zeit in irgendeiner Form gestellt ist und den rauen Ton bei der Polizei mit charmanten Wortwitz entschärft.
Die Seiten flogen nur so dahin, was natürlich auch an dem spannenden und aktuellen Thema der Sicherungsverwahrung liegt.
Die Frage, wie viel bzw. wie wenig Freiheit einem kaltblütigen Mörder nach seiner Haft zusteht, ist ein heikles Thema und es wird wohl nie eine zufrieden stellende Lösung für alle Beteiligten geben. In "Zeitbombe" erleben wir einerseits die eintönige Observierung des gehbehinderten Ex-Häftlings auf Seiten der Polizei und andererseits das Leben als Observierter mit all seinen Schikanen und dem ein oder anderen erzwungenen Freiraum, der für mehr Schwierigkeiten sorgt, als die Beteiligten zuerst vermutet hatten.
Das Ende empfand ich als sehr überraschend und auch zwischendurch schafft es Gibert den Krimifan mit einem spannenden Aspekt aus der Medizin, zum Staunen zu bringen und so lässt er mich zufrieden und mit dem Wunsch mehr davon zu lesen, als neuer "Lenz-Fan" zurück.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Belle's Leseinsel TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Als Paul Lenz und sein Partner Thilo Hain zu einem Selbstmord am Rengershausener Tunnel gerufen werden, glauben sie noch an den Selbstmord eines Kollegen, auch wenn die Ermittlungen nicht unbedingt einen Grund ergeben, warum sich Norbert Schneider hätte umbringen sollen. Kaum ist der Fall zu den Akten gelegt, ereignet sich genau 2 Wochen später an genau demselben Eisenbahntunnel wieder ein Selbstmord, wieder ist es ein Polizeikollege. Nun wird Lenz stutzig, zumal sein gerade in Pension gegangener Chef Ludger Brandt sich sehr für den Fall zu interessieren scheint und ihr jetziger Chef, Kriminalrat Franz Zwick, die beiden Fälle partout als Selbstmorde deklarieren möchte. Der Kasseler Hauptkommissar fängt an, in der Vergangenheit der beiden toten Kollegen zu forschen und stößt schon bald auf einen 20 Jahre zurückliegenden Fall, indem die Beweislage absolut nicht eindeutig war, der Verdächtige jedoch lebenslänglich erhalten hat.

Eines vorweg: Auch wenn es sich bereits um den 8. Fall von Hauptkommissar Paul Lenz handelt, kann man den Krimi problemlos ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen.

Matthias P. Gibert geht in seinem aktuellen Krimi nicht nur dem Thema Justizirrtum nach, sondern thematisiert auch die Sicherungsverwahrung. Hier vor allem das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, welches besagt, dass nachträglich verordnete Sicherungsverwahrung verfassungswidrig ist. Deswegen müssen hiervon betroffene Straftäter nach ihrer Entlassung in Deutschland unter einer 24-stündigen Überwachung stehen. Dies allerdings ohne erhobenen Zeigefringer, sodass man sich über das Für und Wider selbst seine Gedanken machen kann.

Der komplette Krimi ist realistisch umgesetzt und so kann man auch gut die stupide Arbeit der betroffenen Beamten nachvollziehen, die zu solchen Überwachungen abgestellt sind und denen durch die Monotonie ihrer Arbeit durchaus auch Fehler unterlaufen können. Wobei allerdings ein Beamter auch dermaßen unsympathisch beschrieben wird, dass man ihm von Herzen diese stupide Arbeit gönnt.

Der Krimi gestaltet sich von Anfang an sehr spannend und rätselhaft. Der Autor wechselt ständig zwischen den Ermittlungen von Lenz und dem Ex-Sträfling Rüdiger Bornmann, der nach gut 20 Jahren aus der Haft entlassen wird. Man ahnt natürlich, dass Bornmann irgendwie in Verbindung mit den Todesfällen stehen muss, sonst würde der Autor diesen Erzählstrang schließlich nicht mit einbauen, hat aber lange Zeit keine Ahnung, um welche es sich handelt. Zumal Bornmann rund um die Uhr bewacht wird und eine starke Gehbehinderung hat. Dank ihrem Ex-Chef, der ein auffälliges Interesses an dem Fall hat, erhalten Lenz und Hain einen vermeintlich heißen Tipp und man fragt sich mit der Zeit schon, inwieweit Ludger Brandt in die Ermittlungen verwickelt ist. Denn das hier ganz offensichtlich etwas in den Kreisen der Kassler Polizei vorgefallen sein muss, ist einem schnell klar, denn dass zwei Polizisten, die sich auch noch persönlich kannten, an genau derselben Stelle Selbstmord begehen, ist schon mehr als seltsam.

So entwickelt sich die Story komplex, interessant und vor allem sehr spannend, hierfür sorgt auch der fesselnde, lebendige Schreibstil des Autors. Lenz und sein Team ermitteln mehr oder weniger auf eigene Faust, da sie von ihrem neuen Chef Zwick absolut keine Unterstützung erhalten. Dieser ist ein Speichellecker bei seinen Vorgesetzten und Leuten, die etwas zu sagen haben und seine Mitarbeiter behandelt er respektlos und sehr von oben herab.

Daran lässt sich Lenz jedoch nicht stören, geht ihm soweit als möglich aus dem Weg und ermittelt mit stoischer Ruhe weiter. Kraft dazu schöpft er aus seinem Privatleben. Die Scheidung seiner Freundin Maria vom Oberbürgermeister Kassels steht kurz bevor und Maria hat ihm durch die Blume zu verstehen gegeben, dass sie ihn heiraten möchte. Mit den Einschüben in Lenz Privatleben nimmt Matthias P. Gibert zwar immer mal wieder etwas die Spannung aus der Story heraus, dies ist jedoch absolut nicht störend, da man so den Hauptkommissar selbst besser kennenlernt. Und dieser ist ein sympathischer, zwar manchmal zu Wutausbrüchen neigender Mensch, aber ansonsten sehr umgänglich, teamorientiert, verzeiht auch mal einen Fehler und gesteht sich seinen Schwächen ein, wenn auch zähneknirschend.

Fazit: Eine realistisch angelegte, sich vielschichtig entwickelnde, interessante Story, die mit ein wenig Kritik an der Lokal- und Landespolitik versehen ist und einem sehr menschlich agierenden Hauptkommissar.
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Download erfolgreich
keine Probleme beim Download des e-Book. Unter Kindle sowohl am Handy Simvalley SPX-5 als auch auf dem TOUCHLET 7"-Android-Tablet-PC X7G GPS/ Multi-Touch einwandfrei zu lesen.
Vor 9 Stunden von Jürgen Lankes veröffentlicht
Krimi
Kurzweiliger Krimi für langweilige Nachmittage. Ich mag es, wenn bis zum Schluss die Spannung erhalten bleibt und nicht schon von Anfang an der Mörder erraten werden... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Thomas Knödel veröffentlicht
Die allerletzte Spannung fehlt
Im Rahmen einer 0¤-Aktion fand das Buch seinen Weg auf meinen Kindle. Es ist mein erstes Buch der Reihe, was aber nicht schlimm ist. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von olwes veröffentlicht
Dieses Buch hat es verdient einfach gelesen zu werden !
Dieses Buch hat es einfach verdient gelesen zu werden. Ich habe schon mehrere
Lenz Fälle gelesen und eines gefällt mir besser als das andere.
Vor 12 Tagen von Renismee veröffentlicht
Absolute Enttäuschung
Auf Grund der guten Bewertungen und da es verschenkt wurde ( Kindle) habe ich es gelesen. Sprachlich auf sehr bescheidenen Niveau. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Berzdorfer veröffentlicht
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Der Krimi um den Erbschaftsstreit hat mit mich in Atem gehalten. Ich habe das buch im Rahmen der Gratisaktion erworben und muss sagen, dass ich nun, auch die vorherigen Fälle... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von gerda veröffentlicht
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Dank der Osteraktion von Amazon bin ich direkt in den achten Fall hinein geschlittert. Bei den Harry Hole Romanen (Weihnachtsaktion) hat sich das für Amazon auch sehr gut... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Sebastian W. veröffentlicht
blass und ruppig
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Zeitbombe: Lenz achter Fall
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Vor 1 Monat von Georg Tänzer veröffentlicht
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