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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Datenflut und Hackerethik.,
Von Fleischer, Christoph "Theologe" (Werl) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Zeitbombe Internet: Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird (Gebundene Ausgabe)
Kürzlich begegnete mir eine Twitter-Meldung des Users @zeitbomber(kein Tippfehler!), die darauf hinwies, dass ein automatischer Facebook-Button "gefällt mir" auf einer Homepage möglicherweise dazu dient, unerlaubter Weise persönliche Daten der Nutzung dieser Homepage an Facebook zu übermitteln, was von Seiten der Homepage-Betreiber indirekt ein Straftatbestand sein könnte. Die Twittermeldung von @zeitbomber stammen aus der Feder der Autoren des zu rezensierenden Buches, Thomas Fischermann und Götz Hamann, beide Autoren der ZEIT. Die Twitter-Meldung verbreitet die Botschaft des Buches, und das Beispiel stellt dar, wie aktuell die Warnung vor der Störanfälligkeit und der Datenflut des Internets inzwischen ist. Dabei sind die Probleme lange bekannt: Persönliche Daten bei unterschiedlichen Websites können in falsche Hände geraten oder illegal gehackt werden. Das Beispiel der in einem Saal befindlichen Teilnehmer deren Handy per Beamer an Ort und Stelle gehackt werden, zeigt eindrücklich, dass die Hackerszene zu Recht auf diese Probleme hinweist. Als Hacker bezeichnet man Computerfachleute, die der Öffentlichkeit die Lücken und Störfälle des Internets vorführen, sie aber nicht illegal nutzen. Das gilt auch für mehrfach gesicherte Bankkonten, die immer wieder gehackt werden konnten. Die scheinbar unendliche Flut von Spam-Mails, die Trojaner enthalten, ist eine schlichte Abzocke im Internet. Auch wenn nur 1 % darauf reinfallen, ist der Anteil groß genug, um damit Geld zu machen. Der aktuelle Trend, eigene Daten nicht auf dem eigenen PC, sondern in der sogenannten Cloud zu verwalten, die im Internet bereit gestellt werden, ist auch nur eine Scheinlösung. Es gibt im Internet keine letzte Sicherheit und dazu reichlich Missstände und Probleme. Warum gibt es keine Interpol gegen die Internet-Kriminalität?, so fragen die Autoren. Muss es ein zweites, sicheres Netz für sicherheitsrelevante Daten wie z.B. in der Medizin geben? Was sind Hacker, und welche Ethik haben diese? Fazit: Das Internet ist nicht geschützt, was von seiner Entstehung abzuleiten ist, die bis heute bestimmt, dass alle Teilnehmer eine Identität erhalten und gleichberechtigt agieren können. Es ist in der realen Welt von gut und böse angekommen. Das Buch stellt viele Literaturtipps und journalistische Beobachtungen zu Verfügung, schildert und erzählt dabei anschaulich und frisch. Es lohnt sich, das Buch "Zeitbombe Internet" zu lesen und danach mit offenen Augen ins Internet zu gehen. Man sieht Vieles mit anderen Augen und geht mit den Angeboten des Internets bewusster um. Ein Totalverweigererbuch ist es dennoch nicht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer gehört wem ?,
Von Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Zeitbombe Internet: Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird (Gebundene Ausgabe)
Als vor wenigen Jahren das Internet von uns Besitz ergriffen hat, hätte sich wohl noch niemand träumen lassen, dass es eines Tages so unser Leben bestimmt wie es gegenwärtig der Fall ist.Mit einer Vielzahl von Informationen über Möglichkeiten und Gefahren rund um das Internet beeindrucken die beiden Autoren dieses Buches. Natürlich geht es dabei auch um die Fülle der Daten die wir täglich von uns preis geben, es geht aber auch um die Grenzen des Internets, diese werden nämlich immer deutlich sichtbarer. Fischermann und Hamann stellen einen sehr präzisen Forderungskatalog auf, wie mehr Sicherheit in das weltweite Internet gebracht werden kann. Aber auch hier wird wieder mal sehr deutlich, dass Geld eben doch die Welt regiert. So fordern beide Autoren verbindliche Verträge zwischen Deutschland und den USA ein. Diese kommen nicht oder nur sehr schleppend zustande, weil es hinter den Regierungskulissen um astronomische Summen geht. Im Grunde geht es in diesem Buch und in unserem gegenwärtigen Alltag immer vordringlicher um die Frage: Machen wir uns das Internet zu eigen oder werden wir unter ihm kaputt gehen. Das hört sich sicher dramatisch an. Aber längst sind Cyberkriege Alltag und längst sind geschickte Langfinger so aktiv im Internet, dass sie damit Privatpersonen, Firmen und ganze Staaten erheblich schaden können. Die Autoren appellieren geradezu nicht immer darauf zu hoffen, es wird schon alles gut gehen. Wir Internetnutzer sollten informiert und gewappnet sein. "Zeitbombe Internet" macht das Internet nicht sicherer, klärt aber sehr gut über seine Gefahren auf! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fundiert, sachlich, gut verständlich,
Von Obstmann (Kronberg, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Zeitbombe Internet: Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird (Gebundene Ausgabe)
Während Sie diese Rezension lesen, versucht gerade jemand, Ihren Computer zu entern oder das Handy zu hacken. Ein Hirngespinst? Nein, Alltag im Internet, wie die Autoren anschaulich und gut lesbar zeigen. Anhand zahlreicher Beispiele legen sie dar, wer unsere Daten sammelt und weiterverarbeitet. In der harmlosen Variante geht es nur darum, unsere Konsumgewohnheiten zu analysieren und genau passende Werbung zu schalten. Kritisch wird es allerdings, wenn Konten geplündert oder Geschäftsgeheimnisse ausspioniert werden - alles leicht machbar. Die offene Struktur des Internets erleichtert es eben auch Kriminellen, ziemlich sicher vor Strafverfolgen zu agieren. Die zentrale These der Autoren: Das Internet ist für das, was es heute leisten soll, schlicht nicht geeignet. Da es einen absoluten Schutz nicht gibt, gehören zum Beispiel sensible Einrichtungen wie Kraftwerke oder Krankenhäuser nicht ans Netz. Und für den Schutz von Privatpersonen und Unternehmen braucht es wirksame staatliche Kontrollen und Sanktionen.Das Buch liest sich auch für Nicht-Informatiker spannend und sehr gut verständlich. Es geht einfach jeden an, der sich als normaler User im Netz bewegt. Inzwischen hat sich eine Diskussion entwickelt, die dem Buch Alarmismus vorwirft. Das halte ich jedoch für übertrieben - den meisten Lesern dürften angesichts der Fülle der Informationen erstmal die Augen aufgehen, wer ihnen im Netz so alles auf den Fersen ist... Und wer sich mit den solide recherchierten Fakten versorgt hat, kann sich dann immer noch eine eigene Meinung bilden. Fazit: Kauftipp! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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