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ZeitFälschung: Es begann mit der Renaissance. Das neue Bild der Geschichtsschreibung
 
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ZeitFälschung: Es begann mit der Renaissance. Das neue Bild der Geschichtsschreibung [Gebundene Ausgabe]

Uwe Topper
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 284 Seiten
  • Verlag: Herbig; Auflage: 1., Aufl. (August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776623489
  • ISBN-13: 978-3776623482
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 269.682 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Uwe Topper
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zeitforschung als Thriller: Die Vergangenheit war ganz anders, als es uns heute gelehrt wird

Klappentext

Nach einer fast weltweiten kosmisch bedingten Katastrophe um 1350, die viel Lebensraum vernichtet hat, entwickelten sich monotheistische Religionen, die im Verlauf von drei Generationen feste Gestalt annahmen. Im europäischen Raum war dies vor allem das Christentum, das sich im Laufe des 15. Jahrhunderts weit über die alte Welt ausbreitete.

Aus den zunächst sehr vielseitigen Formen ging die Römische Kirche als Macht hervor. Eines ihrer Ziele war die völlige Neuschreibung der Geschichte, wobei auch eine um viele Jahrhunderte gestreckte Chronologie eingeführt wurde. Der lange vernachlässigte Wissenschaftszweig der Chronologiegeschichte bringt Interessierte aus allen Sparten zusammen: Astronomen, Mathematiker und Informatiker auf der einen Seite und Fachleute in Historiographie, Geologie und Paläobiologie auf der anderen diskutieren das Problem. So viel ist schon klar geworden: Zurück geht es nicht mehr, die Kritik ist berechtigt. Eine Neuordnung der Geschichtszahlen ist unbedingt nötig.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Also bitte! 17. Januar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Erst waren es nur knapp dreihundert Jahre,die aufgrund einer angeblichen Chronologiefälschung schlichtweg nicht existent gewesen sein sollen,aber nun sind daraus gar zweitausend geworden.Da staunen Laie und Fachmann und der interessierte Leser fragt sich:geht denn das überhaupt?Diese Bücher,von denen es bereits eine ganze Menge gibt,haben erst einmal eines gemeinsam:Sie wirken oberflächlich gesehen durchaus plausibel und der Leser ist geneigt,an der offiziellen Geschichtsschreibung zumindest leise zu zweifeln.Ist da tatsächlich etwas dran oder doch nicht?Schenkt man den Chronologierevisionisten Glauben,so ist die gesamte Geschichte,so wie wir sie kennen,vor dem Jahr 1350 gänzlich gefälscht.Nach einer in dieser Zeit stattgefundenen Katastrophe hat sich dann unsere Zivilisation in Europa so entwickelt,wie wir sie kennen,mitsamt den beiden großen,monotheistischen Religionen.Für die erfundenen Jahrhunderte diente dann die Habsburger Epoche sozusagen als Matrix,denn angeblich weisen die Biographien der Habsburger Herrscher eine frappierende Ähnlichkeit zu den Kaisern der "erfundenen" Zeitepoche auf.Soweit jedenfalls die Geschichtskritiker,also nicht nur Uwe Topper,sondern auch zahlreiche andere,denn mittlerweile hat sich offenbar eine ganze Subkultur von Geschichtskritikern gebildet,die ihre Theorien unters Volk bringen.Dabei sind nicht nur die Herrscher erfunden,sondern sogar sämtliche antike Historiker,wie z.B. Tacitus.Alles gefälscht und erfunden.Da frage ich mich doch:Wieso eigentlich?Walter Haug schreibt dazu auf der Seite "Efodon.de":"War es die unbequeme Wahrheit über den im Judentum und Babylon wurzelnden Ursprung der abendländischen Zivilisation und ihren christlichen Kalender, welche die mittelalterliche Weltchronik verschleiern sollte? Die Konsequenzen sind natürlich gewaltig, denn man rührt damit an den Grundfesten unserer abendländischen Zivilisation, am christlichen Kalender, der vielfach verknüpft ist mit den Kalendern der anderen Kulturen und Religionen, an unser vertrautes Weltbild schlechthin, so dass hier vor allem große psychologische Barrieren überwunden werden müssen und es sehr schwer erscheint, überhaupt die volle Wahrheit zu erfassen."Das mag nun glauben,wer will,mir leuchtet es überhaupt nicht ein.Kein bißchen.Daß das Christentum aus dem Judentum hervorging,ist kein Geheimnis,daß unsere ganze Kultur darauf aufbaut,ist ebenfalls allgemein bekannt.Warum also eine solch aufwendige Fälschungsaktion?Man stelle sich mal vor,wie so etwas ablaufen soll.
1. Die Fälscher mußten Kaiserlisten erstellen mit sämtlichen Biographien der Kaiser selbst,außerdem der Kinder,Verwandten und Ehefrauen.Hinzu kamen die Könige bzw. Kaiser der Byzantiner,Bulgaren,Serben,Perser,Araber,Engländer,Armenier usw.,mitsamt der antiken Heerführer und deren Biographien.Allein dies wäre eine Arbeit für ein ganzes Heer von Fälschern.
2. Dabei "erfanden" sie dazu passend die Schriften der antiken Panegryriker und Historiker wie Tacitus,Sueton,Ammianus,Plinius, Seneca usw. und achteten peinlichst darauf,daßauch alles schön stimmig ist und sie sich nicht widerspechen.
3.Nun liegen die antiken Schriften ja nicht auf dem ehemaligen Habsburger Territorium.Darum mußten die Fälscher genaue Anweisungen in alle Welt versenden.Denn es gibt ja nicht nur ein einziges antikes Geschichtswerk,sondern recht viele.Warum allerdings Araber,Franzosen,Spanier,Serben,Bulgaren,Griechen und selbst Inder auf Fälscheranweisungen des Hauses Habsburg hören sollten und selbst deren Feinde brav mitmachten,ist mir gänzlich schleierhaft und nicht nachvollziebar.
4. Da die antiken Bauwerke Roms erst im Mittelalter entstanden sein sollen,mußten die Fälscher noch Kolonnen von Bauarbeitern,Steinmetzen,Bildhauern und Ingenieuren beschäftigen.Einmal,um z.B. ein Kolosseum zu errichten,in dem ohnehin keine Spiele mehr abgehalten werden,heidnische Tempel,in denen niemand mehr betet, Paläste und Monumente.Und nicht nur das.All die Bauwerke müssen wiederum schön auf die (gefälschten) Herrscherbiographien abgestimmt sein,samt den erforderlichen Bildwerken und Inschriften.Nicht nur in Rom,sondern im ganzen Mittelmeerraum.Ein ganz schönes Stück Arbeit,möchte man meinen.
5.Als wäre das noch nicht genug,müssen Massen von Bildhauern Porträtbüsten anfertigen und sie rings ums Mittelmeer verteilen.Dabei muß genau darauf geachtet werden,daß sie mit den in den gefälschten Herrscherbiographien beschriebenen Eigenschaften übereinstimmen.
6.Nun ist auch das Können von Münzfälschern gefragt.Denn hunderttausende von antiken Münzen müssen in alle Welt gestreut werden,wobei wieder schön darauf geachtet werden muß,daß sie mit Biographie,Porträt und Epoche übereinstimmen.Teilweise müssen sie auch noch vergraben werden,damit ein Glücklicher irgenwann einmal einen tollen Schatz finden kann.
7.Außerdem muß noch eine ganze Flotte von antiken Schiffen samt Ladung gebaut und im Mittelmeer versenkt werden,damit eines Tages schöne Schiffswracks gefunden werden können.
Die Vorgehensweise der "Geschichtskritiker" ist dabei immer gleich.Zuerst wird behauptet,das aktuelle Geschichtsbild wäre von den Wissenschaftlern,die samt und sonders ignorante,starrsinnige und verlogene Fachidioten sind,dogmatisch verordnet.Die Wahrheit,oder was die Chronologierevisionisten dafür halten,wäre eine verbotene "Geheimsache".Dann wird die große Sensation präsentiert.Richtig ist aber,daß niemand einen wissenschaftlichen Beruf ergreift,um alte Schulbücher zu konservieren.Die Wahrheit ist,daß sich das Bild der Vergangenheit mit jedem neuen Fund weiter vervollkommnet.Unsere Kenntnisse der Geschichte bestehen eben nicht nur aus vier Pfeilspitzen,drei Scherben und zwei Schriftrollen,die man mal eben schnell fälschen kann.Diejenigen,die so etwas glauben,verfügen ganz offensichtlich nur über ein sehr grob und einfach gestricktes Geschichts- und Archäologiebild.Wer sich wirklich mit Geschichte und Archäologie beschäftigt,weiß,daß da viel mehr ist.Und sie ist viel aufregender als dieses ganze langweilige und sensationslüsterne Verschwörungsgesülze.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alles gefäscht? 24. August 2003
Von Fritzsche
Format:Gebundene Ausgabe
Und wieder einmal legt U. Topper die Axt am Baum der Chronologie an. Im Gegensatz zu früheren Büchern zitiert er hier zwar korrekt, aber dafür ist der Inhalt um so wirrer:

Um 1350 soll eine große Katastrophe ("der letzte große Ruck") stattgefunden haben. Danach erst sind Christentum, Islam und Judentum entstanden. Beweise oder immerhin eine schlüssige Argumentation legt er selten bis gar nicht vor. Leider muss auch angemerkt werden, daß das Buch nationalistische Tendenzen in sich birgt. Nach Topper waren die Germanen Heimat einer großen, friedlichen und gleichberechtigten Kultur, die dann aber vom unmenschlichen, frauenverachtenden und elitären Christentum verdrängt wurde. Fragen nach Spuren der Katastrophe, nach den Drahtziehern der großen Verschwörung oder nach Gründen für die offensichtlich sehr erfolgreiche Verdrängung geht er konsequent aus dem Weg.

Wenn man den Inhalt allerdings nicht allzu ernst nimmt, läßt sich dieses Werk durchaus unterhaltsam lesen. Ein - sicher ungewolltes - Schmunzeln läßt sich an vielen Stellen nicht vermeiden, weil die Behauptungen einfach zu lächerlich sind.

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13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer will mein Exemplar ? 1. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Der Kauf des Buches die ZeitFälschung hat mich nachträglich unglaublich geärgert.Das äusserlich atraktive Buch mit vielversprechendem Untertitel, erweist sich als schlecht zusammengebraute Suppe für Leser die an fliegende Untertassen,das Monster vom Loch Ness usw. glauben.
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