"Nicht das Gesetz bestimmt die Moral, sondern die Moral bestimmt das Gesetz."
Ulrich Wickert apelliert in seinem neuen Buch an jeden einzelnen Bürger, täglich seine Rechte auf Freiheit, Demokratie und Toleranz einzufordern.
Er schildert den Zustand unserer Gesellschaft, unserer Bürger, die immer noch allzu gerne zum Staat aufschauen, obwohl dieser doch von ihnen geschaffen wurde, um Gemeinschaftsaufgaben zu lösen.
Kritisch setzt er sich mit Politik und Verwaltung auseinander, empfiehlt eine Entrümpelung und Umgestaltung, um die Menschen wieder zu interessieren.
Zur Definition der Werte unserer Gesellschaft zitiert er Philosphen, Bürgerrechtler und Politiker; hinterfragt Moral und Toleranz im täglichen Leben. Er geht den Dingen auf den Grund.
Ein Buch, das aufrüttelt, seine eigenen Werte, sein Lebenskonzept zu überdenken und Eingefahrenes abzustreifen.
Eindringlich zeigt Ulrich Wickert auf, das Politikverdrossenheit und Gleichgültigkeit die Werte unserer Gesellschaft verwässern, die Demokratie zur hohlen Phrase verkommen lassen.
Jeder ist gefragt, sich gemeinnützig und politisch zu engagieren.
"So schwer ist das auch wieder nicht, denn dazu braucht man weder Held noch Heiliger zu sein."