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Zeit des Zorns: Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft
 
 
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Zeit des Zorns: Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft [Taschenbuch]

Jutta Ditfurth
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Droemer (5. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342627504X
  • ISBN-13: 978-3426275047
  • Originaltitel: Zeit des Zorns
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.989 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jutta Ditfurth
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Seit Jahrzehnten kämpft Jutta Ditfurth für eine gerechtere Welt. In ihrem neuen Buch "Zeit des Zorns" rechnet sie mit dem Kapitalismus, den etablierten Parteien und sozialen Bewegungen ab und will einen neuen außerparlamentarischen Widerstand entfachen. Bei vielen Spitzenkräften in der Wirtschaft und in der Politik liegen die Nerven blank. Natürlich wissen auch sie, dass der Frust wächst, wenn jemand seinen Job oder sein Haus verliert. Diese Wut in die Lust zum sozialen Kampf zu verwandeln, ist das Anliegen der alten Kämpferin Jutta Ditfurth, die über Jahrzehnte hinweg selbst im wahrsten Sinne des Wortes auf unzähligen Demonstrationen ihre Knochen für eine gerechtere Welt hingehalten hat. Für sie ist klar, dass sich die Dinge nicht von selbst zum Besseren ändern. (...) Das Buch hat interessante Momente, und zornig macht es auch - vor allem, wenn die Autorin von dem berichtet, was sie hautnah kennt: die brutalen Polizeieinsätze gegen Weltgipfeldemonstranten in Genua, Göteborg und Heiligendamm, die rabiate Repression gegen jene, die die Verhältnisse grundsätzlich in Frage stellen." Deutschlandradio "Lesart", 12.07.2009

"Ein gründlich recherchiertes Buch voller unbequemer Wahrheiten. Wut tut gut." Sächsische Zeitung, 01.07.2009

»Schade, dass es keine Revolution mehr gibt.« Mit diesem Satz eines Busfahrers, dem durch die Wirtschaftskrise der Verlust seines Reihenhauses droht, beginnt das neue Buch von Jutta Ditfurth. Doch für die linke Publizistin, die 2007 mit ihrer Biographie über Ulrike Meinhof Furore machte, ist die Revolution keine schöne Idee aus der Vergangenheit. »Unser Ziel ist eine Gesellschaft, die auf Solidarität aufbaut und auf soziale Gleichheit, in der es keine Ausbeutung und keine Herrschaft von Menschen über Menschen mehr gibt. Das ist ein tollkühner Plan. Die Mittel, durch die wir dieses Ziel erreichen könnten, werden manche eine soziale Revolution nennen. Einverstanden.« Es ist gerade der Charme von »Zeit des Zorns«, dass Ditfurth an den Zielen festhält, die Ende der 70er Jahre viele teilten, die mit ihr die Grünen gründeten." Neues Deutschland, 19.06.2009

"eine Streitschrift, die viele Leserinnen und Leser verdient" Neue Rheinische Zeitung, 27.05.2009

"Kluger Rundumschlag: Jutta Ditfurths zornige Abrechung. Am Ende dieses Buches ist man um etliches klüger und um vieles zorniger - aber auch resignierter. Jutta Ditfurth, bewunderswert unverdrossen kämpferische Publizistin, hat für ihre 'Streitschrift' wider das Gerede von der 'Krise' des Kapitalismus' und für die Erkenntnis seines wesensimmanenten Wütens alles zusammengetragen, von dem man als einigermaßen informierte und aufgeklärte Gewerkschafterin zwar schon gelesen oder gehört hat, was aber kein Mensch in dieser überbordenden Fülle ständig präsent haben kann. (...) Sie forrmuliert mit beißender Schärfe, wobei sie sich durch ihre Wut und Empörung nicht ihre umfassende Kompentenz und Analysefähigkeit vernebeln lässt. Das liest sich großartig, weil die Frankfurterin jenseits allen abgeklärten Politspechs Tacheles schreibt, zugespitzt und treffend formuliert und ihre Befunde für jedermann verständlich aufarbeitet." Verdi News, 13.06.2009

"Eine flammende Streitschrift - und nicht zuletzt ein leidenschaftliches Plädoyer für einen neuen Anfang." Buch aktuell, 27.05.2009

Kurzbeschreibung

Eine große Wut durchzieht das Land. Denn wer tritt heute noch für Gerechtigkeit ein? Wer setzt dem außer Rand und Band geratenen Kapitalismus Grenzen? Wer tut etwas gegen Armut und Naturzerstörung? – Jutta Ditfurth rechnet ab: mit denen, die das Ideal einer humanen Gesellschaft verraten haben. Vor allem aber: Sie zeigt Wege aus der Resignation, sie macht den Mutlosen Mut.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eine Streitschrift? Über was soll man sich streiten ? Über die geschilderten Fakten der Gnadenlosigkeit dieser auf Menschenverwertung, für den Profit Weniger, ausgerichteten Gesellschaft. Ditfurth`s Tatsachen sind nunmal Tatsachen, brutal und menschenverachtend. Ihr Schrei nach Menschlichkeit ist ehrlich und absolut nach zu empfinden. Schön, dass Menschen so leidenschaftlich für eine gerechte Gesellschaft eintreten.
Ein Buch der klaren Sprache und Richtungsansätze über die man diskutieren muss. Also doch was zum streiten.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von vic
Format:Taschenbuch
Selbst recht engagiert und wohlinformiert, musste auch ich noch einiges an Neuem erfahren.
Frau Ditfurth beschreibt kurzweilig, unterhaltsam und ironisch den erbärmlichen Zustand der gefräßigen, über Leichen gehenden, internationalen Finanzwelt, und die wichtige Beteiligung Deutschlands daran.
Sie ist mit Emotion und ganzem Herzen bei der Sache, und dieses Herz schlägt links!
Mir hat sie zudem das wahre Gesicht der Linkspartei gezeigt.
Diesbezüglich war ich zwar kein begeisterter Anhänger, aber nun bin ich Gegner auch dieser Partei. Das wird die Linkspartei eine Stimme kosten.
Vor dem Lesen war ich zornig. Jetzt bin ich zorniger.
Ein großartiges Buch und nichts für Leute die die Wahrheit nicht wissen wollen.
Meine Empfehlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja und jetzt? 30. November 2011
Von Hank
Format:Taschenbuch
Ok, Zorn. Schön und gut, muss auch mal sein. Die Frage ist aber trotzdem wie zielführend dieser Zorn ist. Polizeigewalt zu kritisieren ist richtig und notwendig. Aber dann eigene Militanz, die über Selbstverteidigung hinausgeht? Wie ist das zu rechtfertigen? Und WER kann das rechtfertigen? Abkehr von staatlichen Gewaltmonopolen? Ok - und wer entscheidet DANN wer Gewalt ausüben darf und wer nicht? Überhaupt: Die Alternative: Abstrakt über eine Welt zu fabulieren, in der es keinen Krieg, keinen Hunger und keinen Profit weniger Bonzen gibt ist erlaubt und kann auch befreiend sein. Aber von einem erwachsenen und intelligenten Menschen wie der Autorin erwarte ich als Leser dann doch mal die Antwort auf die Frage: Wie denn genau anders? Sozialistische Experimente sind fehlgeschlagen, Menschen sind Wesen, die sich zuerst um sich und ihre "Schäfchen" kümmern. Auch Jutta Ditfurt lebt mit Sicherheit nicht schlecht von ihren Veröffentlichungen. Oder wird das ganze Geld einer wie auch imemr gearteten Bewegung gespendet? Bezahlen muss man die Bücher, die stehen nicht für alle im Netz, oder irre ich...? Jeder möchte doch was raushaben für das was er investiert. Irgendeine Form von Gewinn, in welcher Form auch immer. Es geht eben tatsächlich nur mit einer irgendwie gelenkten Form des Kapitalismus - alles andere geht nur mit Umerziehung, Gehirnwäsche...wer die Alternative kennt, die usn aus allem Elend raushaut und dabei das böse Wesen Mensch im guten Sinne menschlich behandelt - der melde sich! Die Autorin hat hierzu leider nur ideologische Allgemeinslpätze ohne Realitätstauglichkeit zu bieten...

Wie dem auch sei: Misstände aufzudecken, zu recherchieren, sich einzumischen: Alles wichtig, gut und schön. Aber ständig über allen Dreck auszukippen, die einen anderen Weg gehen, das ist totalitär und eben nicht bunt und tolerant...jeder kriegt sein Fett weg und über allen strahlt Jutta! Na dann...Sie darf ihre Meinung übrigens sagen und damit Geld verdienen...ob das ihre Gegner auch dürften wenn sie das Sagen hätte?
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